Epistemologischer Wille oder sozialer Konsens durch Nichtdenken

Zustimmen oder Ablehnen, das ist hier die Frage. Ein echtes Entscheidungsdilemma. Wer den Inhalt des Artikels versteht, kann ihn mild lächelnd beiseite legen. Doch wer ihn beherzigen müßte, versteht ihn nicht. Viel Spaß beim Lesen…

Dies und dat

Ist es Ihnen schon einmal aufgefallen?

Gedanken, ich meine echte Gedanken, sozusagen Selber-Gedanken, also eine eigenständige Verwendung der grauen Zellen, sind hochgradig unerwünscht.

Sozial kompatibel ist hingegen das Pseudo-Denken, der niedriggradige Gebrauch der Hirnwindungen um möglichst klug klingend das nachzuschwätzen, was sowieso bereits der soziale Konsens ist.

Warum ist das so? Vielleicht ist ein Grund, dass solange man geschliffen den bereits existierenden sozialen Konsens reformuliert, niemand dazu genötigt ist, sich beim Denken zu überanstrengen.

Auch versteht man ja alles sofort. Man fühlt sich bestätigt, wie wunderbar, der Mensch möchte nichts lieber, als mit der eigenen Dummheit bestätigt zu werden, nicht wahr?

Dopamin wird ausgeschüttet (wie immer, wenn wir etwas tun, das wir gewohnt sind oder automatisiert haben).

Der Frontalhirnlappen kann weiter vor sich hindämmern, das Gehirn ist in einem idealen Zustand: Es lernt nichts Neues und verbraucht kaum Energie.

Alles wie es sein soll, und die eigene soziale Position wird…

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