Uniformismus

Der Mensch (♀♂) ist subjektiv beim Bewerten seiner selbst, anderer Personen und anderer Sachverhalte. Ist es da nicht endlich an der Zeit, ihm technische Hilfsmittel und Algorithmen an die Hand zu geben, um sein Bewerten zu objektivieren?
Als ob es so einfach wäre, zweifelt denn der Mensch mit seinem (völlig natürlichen) Subjektivismus nicht auch algorithmisch gewonnene Resultate an? Doch lauert die echte Gefahr nicht genau ab dem Augenblick, wo Algorithmen nur noch allein darüber bestimmen, was der Mensch sei? Liegt denn dieser Moment nicht aber bereits weit in der Vergangenheit? Und wird zurzeit nicht das goldene Kalb vergöttert, möglichst alles daranzusetzen, den Einfluß und die Effizienz von Algorithmen ins Unermeßliche zu steigern? Vermeintlich zum Wohle des Menschen und seiner dann eben nicht mehr subjektiv geprägten Individualität, versteht sich!

3 Kommentare zu „Uniformismus

  1. In Berlin schmeißen die Leute ihren Müll auf die Straßen. Wenn die Künstliche Intelligenz auf den Thron kommt, werden die Menschen beseitigt und der Müll bleibt trotzdem liegen, so schwant es mir.

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    1. Das ist in der Tat recht seltsam, daß diese Gefahr auch mit größten Anstrengungen rational nicht zu entkräften zu sein scheint. Auch wenn es schräg klingt: Im Mensch-Maschine-Wettlauf dürften es wohl die Menschen sein, die nicht als erste ankommen, um das mal so zu formulieren.

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