Schwarm-„Intelligenz”

Sieh an, manchmal hacken die Krähen einer anderen Krähe doch ein Auge aus. Offenbar mit besonderer Inbrunst immer dann, wenn die gejagte Krähe „blickiger” sein könnte als der stumpfsinnig krächzende Haufen (vgl. hier).
Wenn es darum geht, das politische Pöstchen zu sichern, wird die Wahrheit gern mal unter den Stiefel oder Stöckelschuh getreten. Wenn trotz aller dümmlichen Worthülsen die Zahl der Wählerstimmen immer weiter sinkt, muß beim politischen Prügelknaben noch einmal kräftig nachgetreten werden; dem blödigen Stimmvieh wird’s gefallen…

22 Kommentare zu „Schwarm-„Intelligenz”

  1. Na, werter Schreiberling,
    da haben wir ja ein gefährliches Sujet aufgegabelt,
    gerade was die vegetarischen KrähInnen angeht.

    Danke für die Portion Wahrheit, welche, selbst wenn sie ganz aufgedeckt ist,
    nur zu viele verschreckt, selbst wenn sie es verstehen.
    Habe ich mich unklar genug ausgedrückt?

    Mir haben zumindest deine Worte gefallen,
    Raffa.

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    1. Da danke ich doch zunächst einmal ganz herzlich für die netten Worte. 🙂
      Und ja, das Thema Wahrheit ist sehr wohl etwas kitzlig. Sonst hätte es doch aber auch keinen Grund gegeben, darüber ein Wort zu verlieren. Für Wetterpläuschchen wäre mir die Zeit zu schade. 😉

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      1. Jau, habe nochmal nachgelesen:
        Reizüberflutung und Bequemlichkeit sind wahrlich ein spezieller wie gefährlicher Cocktail — um die Energien der Menschen zu binden und zu lenken — zu dem Papa Staat und Mutti Merkel und noch glücklicherweise so viel abnehmen…
        Da war das 19te Jahrhundert und der Anfang des 20ten wohl zu evolutionär und Geist bildend – jetzt wird seit 50 Jahren wieder zurückgebildet. Hohlheit wird hoffähig gemacht – genug dieser Worte, wie ist denn das Wetter bei dir???; vielleicht gibt es ja dafür auch ein tolles Emoji??

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        1. „Hohlheit wird hoffähig” – darf ich dieses Sprüchlein bei Dir ausleihen, um es bei mir über dem Torweg in Stein hauen zu lassen? 🙂

          Das Wetter?! Spätsommerlich! Ein Emoji scheint es dafür leider nicht zu geben. Jedenfalls nicht in 2 Dimensionen, da es neben Sonne, blauem Himmel und frühlingshaft milder Luft zugleich auch den Horror zeigen müßte, den wegen des Wassermangels Natur und Landwirtschaft erleiden müssen. :-/

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        2. Nur zu, bei mir ist alles „Frei-Haus“, jedoch Hammer und Meißel werden nicht mitgeliefert!
          Zum anderen: Stars and Stripes, doch wie oft sehen wir noch die Sterne, außer… – aber lassen wir das!
          Einen friedvollen Tag gibt es desweiteren, als Wunsch für dich, ebenfalls frei-heraus.

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        3. So ist das also, weder Hammer noch Meißel? Dann brauche ich wohl nach dem Blattgold zum Auslegen der Buchstaben wohl gar nicht erst zu fragen? *kicher*

          Wie oft wir noch Sterne sehen? Ich schätze, die 50 weißen auf blauem Grund noch viel, viel zu oft; und zudem noch mit einem in wütenden Affekten verzerrtem orangefarbenem Gesicht davor… *grusel*

          Doch die Anregung zur neuen Grußformel gefällt mir: Auch Dir friedvolle Tage!

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        4. Ja, der also, welcher die Casting-Show hintern Teich gewonnen hat, verstehe. Der ist doch auch nur erwählt worden (von denen hinterm dem Vorhang), um das Theater für den nächsten Akt um zu bauen…
          Wir müssen das Theater wird zurückgewinnen und selbst die Besetzung bestimmen….

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        5. Nun gut, würde man die Intendanz innehaben, ließe sich der Spielplan wohl auch ganz gut bestimmen…
          Nur ist da noch dieser seltsame Buffo, der als Mensch durchfällt, und als Politiker sowieso, der aber – so wollen es die Geldgeber – unbedingt die Rolle des Maulhelden zu geben hat. Und es ist eben nicht nur Theaterdonner, was die orangefarbene Sturmlocke so von sich gibt. Es wird ein Gruseldrama gegeben, mit echtem Horror und ohne Entrinnen. Glücklicherweise dürfte nach 2 Legislaturen der Spuk zuende sein; aber das ist eine schreck(!)lich lange Zeit…

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        6. Meinst du wirklich, daß der „legitime“ Nachfolger von Ronald Reagan irgendwas zu sagen hat, von sich selbst aus??? Da sind zwei Energien/Eliten/Puppenspieler im Hintergrund – und Hand auf´s Herz, was Miss Killery nachweislich und faktisch auf dem Kerbholz hat nach 4 Jahren als Außenmimisterin. Es sind nur Schauspieler, wir dürfen aus der Distanz das US-Theater anschauen; lieber wäre mir, wenn wir uns die Intendanz zurück holen!

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        7. Da sind wir sicherlich einer Meinung, daß die meisten Staatslenker lediglich die Rolle aufzuführen haben, die ihnen von „grauen Eminenzen” – den wirk·lichen Machthabern – auf den Leib geschneidert wird. Allerdings scheint mir D.T. aus diesem Schema auszubrechen. Insofern ist er nicht der „legitime” Nachfolger von R.R., sondern ein renitenter. Seine Twitteritis könnte ein Indiz dafür sein: Was er da zusammenkauderwelscht, von Kriegserklärung über Beleidigung hin zu frühpubertärem Macho-Gepose, kann kaum im Interesse irgendwelcher anderer geschehen; viel zuviel politisches Porzellan wird so durch D.T. zerdeppert, es braucht den ganzen Staat, um die Scherben wieder halbwegs zu kitten…

          Die Intendanz bekommen wir nicht in unsere Hände! Das bräuchte Politiker (in den europäischen Hauptstädten und vor allem in Brüssel) mit strategischem Weitblick und taktischem Fingerspitzengefühl. Für eine solche Rolle herrscht aber weit und breit Besetzungsflaute. So bleibt nur das Zugucken, wie Theaterdonner inszeniert wird, um dem erschreckten Publikum politisch unbeliebte bis blödsinnige Maßnahmen als „Balsam gegen den Schrecken” reinzuwürgen.
          Ich habe überhaupt keine Lust auf dieses Theater…

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        8. Bist du dir wahrlich sicher, daß wir „Politik“ an Personen festmachen sollten. Ich habe diese menschlichen „Äußerlichkeiten“ mittlerweile ausgeblendet. Frau Merkel oder auch andere Demokraten twittern auf ihre Weise durch die Gegend (was hatte Mutti zur MWst „getwittert“?) — ergo ist mein Maßstab: „entscheidend ist, was hinten heraus kommt“ – und manchmal ist es noch unsere Aufgabe, aus dem „Angestoßenem“ oder gar „Anstößigen“ vorurteilsfrei oder ideologiefrei unsere Kausal-Ketten zu bilden, was das Ganze denn anstoßen könnte. Ergo, nicht reinwürgen lassen (das widerspricht ja einem „aufgeklärtem“ Menschen), sondern hinterfragen und vorallem selbstständig weiter- und selbstdenken.
          Und wenn wir mehr werden und „überhaupt keine Lust auf dieses Theater haben“, dann sollten wir den gemeinsamen Selbst-Wert an den Start bringen.
          Jedoch dürfen wir den kleinen Einstein und seinen Worten Eingang in unseren Geist erlauben:
          Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.

          Auf das wir kreativ und mutig sind…

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        9. D’accord! Doch sind es nicht nur wenige, zu wenige, die bereit wären, die private Wohlfühlzone auch zu verlassen? Halbwegs gut alimentiert und mit einem gewissen Wohlstand ausgestattet, werden die meisten doch wohl kaum unartig und vor allem undankbar gegen ihre politischen Wohltäter sein wollen.
          Die vielen, die nicht einmal das haben, zählen ja gar nicht erst, sie haben keine Lobby. Und die wenigen, die gegen Windmühlen zu kämpfen bereit wären, werden vom System zu Unpersonen erklärt und (möglichst) kaltgestellt…

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        10. Wenn wir nicht anfangen, mit den „paar Wenigen“ – doch schau dir mal an, wieviele es schon sind, die die Ex-GEZ boykottieren – never give up und das Tempo, wo die Wohlfühlzonen „gekillt“ werden nimmt derzeit einwenig zu.

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        11. Ja, ich verstehe (wahrscheinlich) recht gut, was Du meinst: Während die „Gelehrten” noch in der Einleitung ihres Vortrags feststecken, in dem sie mit hochwichtigem Gesicht beweisen wollen, wie unmöglich das Unterfangen ist, haben die Ungeduldigen längst die Burg gestürmt…

          Und doch bin ich überzeugt, daß substanzielle Veränderungen nicht peu à peu erschlichen, sondern nur mit einer (einschneidenden) Zäsur erreicht werden können. 😐

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  2. Alles fängt mit den ersten Schritten an… –
    und natürlich ist es erforderlich, wahren Hirnschmalz anzurühren, denn das was wir? vortragen- in Richtung „Wahrheit und Vision“-, darf und muß hieb- und stichfest sein und sollte daher so schlüssig sein, daß es keinen (oder kaum) Widerspruch hervorkitzelt.
    Die Vorarbeit darf im „Stillen Kämmerlein“ passieren.

    Verrate mir mal deine Gedanken, wie deine einschneidende Zäsur aussehen kann…

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    1. Aber ja, da stimme ich gern zu: Auch die längste Reise beginnt mit dem ersten Schritt. Wobei, eigentlich beginnt sie doch wohl mit der Planung und dem Beschluß, eine Reise zu beginnen?

      Was Deinen im letztgenannten Satz genannten Wunsch angeht, bin ich noch nicht bereit. Ich sage mal so: Ich habe eine Unmenge darüber gelesen und nachgedacht, was alles nicht geht/gehen kann; aber mir fehlt der Ansatzpunkt für sinnvolle Alternativen. Das Flickwerk ist noch so verschwommen, daß keine greifbaren Argumente zum gemeinsamen Ringen um ein Gesamtkonzept zur Verfügung stehen; da brauchts noch ein bißchen Vorbereitung bis zum ersten Schritt der Reise. ^_^

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