Herablassung

Wer möchte dann und wann nicht, daß jemand (♀♂) voller Verehrung zu einem aufschaut oder voller Bewunderung oder wenig­stens voller schmach­tender Liebe? Wer möchte nicht, daß jemand zu einem aufschaut? Ob wohl deshalb soviele Menschen so herablassend sind?

16 Kommentare zu „Herablassung

  1. Was erwartest du, wenn auch die Liebe auf den Kopf gestellt wurde?
    Upside down.
    Ob da ein geniales Umerziehungsprogramm am Werk ist?
    Ach, alles Verschwörungs-Theorie!

    Weiß du, was noch geil ist – Kommunikation auf Augenhöhe,
    wenn nötig in liebevoller Nivellierung …

    Merci,
    Raffa.

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        1. Ich sag mal so: Wenn ich gezwungen werde, mich in einer komplexen Welt auf einen Pol einer ins Absurde reduzierten Bipolarität zu kaprizieren, sehe ich mehr Haß als Liebe. Viiiiiel mehr Haß als Liebe. Und wenn die Bipolarität zudem noch als eine Kontradiktion konstruiert ist, so daß jede Wahl per se als falsch deklarierbar ist, was die Grundlage für die Vernichtung eines jeden Wählenden schafft, dann geht es neben dem (inhärenten) Haß zudem noch um Diktatur.
          Aber in 1984 wurde ja nicht die Liebe auf den Kopf gestellt, sondern Weltsicht und Wertung…

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        2. Bin bei dir, was in 1984 bezgl. der Liebe zu sehen ist – erlaube das „jedoch“, 34 Jahre später (bzw. 70 Jahre später) laufen die Dinge schräger und „haben sich weiterentwickelt“. Was derzeit so alles auf dem Kopf steht, was in dieser Bipolarität ins Gegenteil verkehrt wird ist schon krass, erstaunlich…. usw.
          Meine Hoffnung ist, daß wir jenseits der Pole etwas mehr Logik und somit auch Liebe finden – obwohl…
          Was ist mit dem Ansatz, das Absurde zu reduzieren und wieder in eine „natürliche“, sprich Ideologie-freie Vielfalt zu gehen?

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        3. Das nenne ich einen großen Anspruch: Der Liebe durch Logik auf die Sprünge zu helfen! 😉

          Aber auch Deine Frage hat es in sich. Das Absurde zu reduzieren sollte – sofern es sich nicht um eine Kunstform handelt – das Elfte Gebot sein. Andererseits ist die Bewertung, was bzw. wieviel davon absurd sei, immer an Ideologie gebunden. Und schon sind wir wieder bei Orwell… ^_°

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        4. Hmm, was passiert, wenn wir konsequent und radikal die Ideologien und den (Spiegel) Orwell (mit seiner skizzierten „Vorschau“) über Bord werfen – ergo nicht mehr „Dualitäten-Flipper“ spielen?
          Ergo nicht mehr von der einen Sackgasse in die nächste, oder dieses „Medaillen-Jumping“ von der einen auf die gegenüberliegende Seite.
          Danke für deinen hier eingebrauchten Terminus: Kunstform.
          … erinnert mich immer an „Subvention“…

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        5. Ich glaube, Deine Aussage über „Dualitäten-Flipper“ – prachtvolle Wortschöpfung!! – hat das Zeug zu einem Wahlspruch des Lebens. 😉

          Wie ist das eigentlich mit dem Stichwort „Subvention”? Das „sub” meint doch wohl unten, also aus der Gosse bzw. für die Gosse, oder wie? 😛

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        6. Ja, diese ganzen „sub´s“, und wir haben nicht alle den Löffel und auch nicht die Lust, der anderen Suppe auszulöffeln – muß auch nicht sein, wenn man selbst eine ansetzt, welche nahrhaft und wohlduftend … Es gibt halt viel zu tun (und auch zu lassen), packen wir´s an!??!

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        7. Da hast Du mir ja ein hübschen Süppchen eingebrockt. Ob bei der Planung, was für die Erreichung eines Zieles dringend zu tun ist, die Mammutaufgabe darin besteht, mit Sorgfalt auszusordern, was zu lassen ist?

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