Auge-Finger-Tic

Immer wieder bin ich verblüfft, wie „schmerz­frei” die Biologen sein müssen. Mit hoch­wichtigen Gesichtern präpa­rieren sie nicht nur mar­kante Merk­male bei jeder Art heraus, die in der Evolu­tions­linie wie auch quer dazu, also im Vergleich zu anderen zeit­genös­sischen Arten, hervor­stechen, sondern nennen auch ohne jeden Skrupel mit defi­nito­rischer Gewalt den jewei­ligen biolo­gischen Vorteil eines jeden Merkmals.
Nun denn! So benennt doch bitte einmal den bio­lo­gischen Vorteil des Auge-Finger-Tics beim modernen Menschen. Gemeint ist die Reiz­leitung direkt von der Retina zum zuckenden Finger, der die Händi­kamera auslöst, ohne über­haupt einen Umweg über Seh­zentrum, Asso­ziations­zentrum etc. zu nehmen.

5 Kommentare zu „Auge-Finger-Tic

  1. In der Biologie muss nicht alles einen Vorteil haben. Es genügt erst einmal, wenn etwas kein Nachteil hat. Das Auge hat sich auch über mehrere Generationen entwickelt, bis es funktionsfähig wurde. Und auch vom Aufbau ist es mehr als stümperhaft. Der beste Beweis gegen intelligent Design. Die Lichtstrahlen müssen an den ganzen Nervenzellen im Auge vorbei und beeinträchtigen damit maßgeblich die Bildqualität. Wenn wir es mit einer Kamera vergleichen ist das so, als ob vor der Linse die ganzen Kabel verlaufen. Um auf den Ursprung dieses Beitrags zurückzu kommen, welchen Nachteil hast du denn davon, dass das Auge auch noch andere Reize als Photonen weiterleiten kann?

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