der kleine Unterschied

Eine Fähigkeit, über die zu verfügen die holde Weib­lich­keit gar mächtig stolz ist, wenn­gleich sie bei 1-Kern-Prozessoren extrem selten emaniert, ist das Multi­tasking. Speziell bei meinen gegen­wärtigen Kolleginnen handelt es sich viel­mehr um Multitalking.

13 Kommentare zu „der kleine Unterschied

  1. Hey,

    Das mit Multitasking ist so eine Sache. Ich habe oft das Gefühl, Multitasking ist eine Art Ausrede, um nicht konzentriert an etwas zu arbeiten.

    Als gut empfinde ich Multitasking in keinem Fall, da es, falls übermäßig angewendet, die Gehirnstruktur ändert, sodass man irgendwann Schwierigkeiten bekommt, sich zu konzentrieren (auf eine Sache, tiefgehend).

    Liebe Grüße
    Katharina Hohenfels

    Gefällt 2 Personen

    1. Vielen Dank für die Einbeziehung des Stichwortes ‘Konzentration’. Das hatte ich ja gänzlich „übersehen”. Im Extrem verbirgt sich hinter Multitasking schließlich sehr oft so eine sonderbare Einstelung der Art: Alles ein bißchen, aber eben nichts bis zum Ende bzw. bis zu einem verwertbaren Ergebnis.

      Gefällt 1 Person

  2. Früher sprach man von „Wasch-Weibern“, doch das ist ja nicht mehr politisch korrekt.
    Na, obwohl das auf Männer mittlerweile auch ab-färbt, so rein emanzipatorisch – und man hört immer mehr „Gewäsch“…
    Frage mich nur, wer dann noch ernsthaft „anpacken“ kann,
    doch das dringt nicht in die Elfenbein-Türme ein,
    außer das man dann irgendwen (der, wo noch übrig ist) befehligt –
    oder man baut auf KI…
    wo sich dann irgendwie der Kreis schließt
    und ich verwirrt nur noch an die Schüppe möchte.

    Liebe Grüße,
    Raffa.

    Gefällt 1 Person

    1. Genialer Gedanke! Ich knie in Ehrfurcht vor Deinem Mut, ihn zuzulassen: KI ist letzten Endes nur Mimikry menschlichen Formulierens, wird also letztlich kaum mehr als das von Menschen unabhängige Erzeugen von hohlen Sprechblasen und von Wortgeblubber sein… Wow! 😯

      Gefällt 1 Person

      1. Außer dass der Beitrag mancher Männer durch Klugscheißen und besserwisserisches Gehabe nicht nur nichts beiträgt sondern echt destruktiv sein kann. Wenn ich so dem Männerplausch in der betrieblichen Teeküche lausche…

        Gefällt mir

  3. Um jemanden kennen zu lernen, der ein Meister darin geworden ist, es völlig anders zu machen: zenhabits.net

    Und nein, meinereiner bekommt keinerlei Boni für diesen Tipp 😉

    Im Übrigen meine vollste Zustimmung zur Lächerlichkeit der stolzen Multitasker(talker)Innen.

    Gruß
    Lion Logert

    Gefällt 1 Person

      1. Genau darum geht es dort, das ist so das eine. Das andere: in ein Extrem hinein zu gehen, temporär also ‚alles völlig anders‘ zu machen, kann den Weg ebenen für und die Rohre frei pusten für tiefe Einsichten und neue Handlungsoptionen. Ein themenbezogener Retreat, sozusagen. 🙂

        Lieber Gruß
        Lion

        Gefällt 1 Person

        1. Ich kann durchaus behaupten zu ahnen, was da und wie es gemeint ist. Doch möchte ich zu bedenken geben, daß der Mensch ein soziales Tier ist, mithin seine individuelle Perfektionierung zu einem bis aufs Blut geführten Ausschluß aus dem (meistens höchst kleingeistigen) Sozialverbund führt…

          Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.