Narrenhagen.006

Es ist ja noch nicht einmal eine Woche her, da ich meinem Bedenken Raum gab, nämlich hier, die Infra­struktur des Online-Bankings sei die eigent­liche Schwach­stelle, nicht so sehr das Verfahren der elektro­nischen Sicherung an sich. Und schon heute zeigte sich das erste bestä­tigende Indiz.
Die Kundenbetreuerin in der Filiale des Geld­insti­tutes versicherte, die Hardware für das Online-Banking und der Begleit­brief mit den indi­vidu­ellen Para­metern und dem Frei­schaltungs­gedöns würden in verschiedenen Post­sendungen zugestellt. Wurden sie tatsäch­lich, aller­dings am selben Tag. Da die Papp­verpackung des einen Briefes nicht komplett im Brief­kasten versenkt werden konnte, steckten die beiden frag­lichen Zustel­lungen und noch ein paar weitere Briefe so im Kasten, daß jeweils locker die Hälfte noch ein wenig Freiheit schnuppern konnte. Ich hatte Glück: niemand fand Inter­esse an der auffal­lenden Postsendung.
Aber kann man etwas als Sicher­heits­konzept bezeichnen, das wegen eines Glücks­falls funktioniert? *grübel*

6 Kommentare zu „Narrenhagen.006

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