miese Vorstellung

»Ein ungeregelter BREXIT wird das Brutto­inlands­produkt [BIP] Deutsch­lands um wenigstens 0,5 % sinken lassen«. So oder so ähnlich klang es bei den heutigen Morgen­nach­richten aus dem Radio. Als ob es so schlimm für das gemeine Stimmvieh Deutsch­lands wäre, wenn die Profit­rate der Obrig­keits­kaste um ohnehin nur einen Bruch­teil der befürch­teten Reduzierung geringer als erwartet ausfiele; das meiste wird doch eh sozia­lisiert, also auf die unterste Kaste abgewälzt.
Täuscht mich die Erinnerung oder sollte heute nicht das alberne Schmieren­theater, das da links-oben auf der Insel im kalten Wasser gegeben wird, endlich beendet sein? Ach nein, es gab ja eine (erste von vielen? *gähn*) Verlängerung. Weckt mich, wenn’s vorbei ist!

27 Kommentare zu „miese Vorstellung

  1. Du hast vollkommen Recht. Was genau ändert sich für mich als Individuum? Ich bin mehr als ein Bruchteil des Stimmviehs. Ich bin auch mehr als ein Nanoteilchen der deutschen Wirtschaft. Gut, ich werde nicht mehr so leicht nach England fahren können, aber die sollen ihr sogenanntes Bier und ihre Minzschokolade doch alleine esse.

    Gefällt 1 Person

  2. Wer Augen hat zum Sehen?
    Nach bestehendem demokratischen Verständnis hat der Souverän der Demokratie ein Votum abgegeben. Dies hat jedoch nur den Zweck, und das irgendwie paradoxerweise, jetzt aufzuzeigen, das ganz gleich wie ein Votum der bürgenden Bürger (Kurzform: Stimm-Vieh) ausfällt, genau dies nicht umgesetzt wird.
    Oder aber, wie beim Beispiel Irland und EU solange abgestimmt wird, bis das (von wem eigentlich) gewünschte Votum erreicht ist.

    Mittlerweile ist es nur noch putzig zu sehen,
    wie wir uns mit dieser Nichtigkeit (der Wunsch des Stimm-Viehs) in die Köpfe kriegen, dabei übersehen, lieben Dank mein Bester für die Erwähnung, daß man uns auch noch verhöhnt – nämlich mit der Nichtigkeit der wirtschaftlich/ökonomischen Konsequenz, von 0,5% Impakt auf irgendein Bruttosozial-Produkt…

    Uuupps – bei diesen 0,nix-Zahlen kommt mir gerade was hoch. Ich fasse mich kurz: 0,039% (und ja, wir können uns gerne um die dritte Stelle hinter dem Komma streiten…(;-))

    Hauptsach, egal was
    Raffa.

    Gefällt 1 Person

      1. Wissen wir, worum es geht?
        Die Mauern beim „Cocooning“ sind doch so wunderbar dick und die „Wohlfühlzonen“ überzeugen mit Blick- und Schalldichten Vorhängen…

        Naja, was kann ich mitreden, wo ich doch auf meinem Narren-Hügel so weit weg bin.

        Gefällt 1 Person

        1. … und schon liegt der Daumen mitten auf der Wunde! Nein, auch wir wissen es wohl nicht.
          Aber genau dieses Nichtwissen ist ja der Boden, auf dem die Konzeptlosigkeit gedeiht. Und ist denn „Cocooning“ nicht die beste Voraussetzung, die eigenen Vorurteile bloß nicht der Gefahr einer Beschädigung auszusetzen. 😉

          Gefällt 1 Person

        2. Natürlich…
          Der „Ex-Kanzler“ der DDR (;-) sprach: „Niemand hat vor, eine Mauer zu errichten…“

          Naja, wer will, kann schon das Konzept erkennen, dieser besonderen Energien – doch wer ich willig, wo doch gerade die Grill-Saison beginnt…

          Gefällt 1 Person

        3. Ui ui ui, der „Ex-Kanzler“ war Staatsratsvorsitzender, soviel Zeit muß sein 😉

          Aber jetzt hast Du eine Steilvorlage abgegeben, die ich einfach annehmen muß! Apropos „Niemand hat die Absicht…!”
          Die „Mauer” war nicht nur eine Geheimoperation, sie war streng geheim. Wenige Tage vor Tag X (13.08.1961) hat irgendein vorwitziger Reporter in einer Pressekonferenz gezielt nach dem Mauerbau gefragt. Es war also trotz der Geheimhaltung irgendwas durchgesickert. Hätte das Zickenbärtchen aus Groß Dölln wohl von sich aus das streng geheime Thema vor laufenden Kameras/Mikrophonen zur Sprache gebracht? Plausibler ist die Annahme, daß irgendetwas bekannt war. Auch dem Westen! Andererseits hätte der westliche Spionagedienst kläglich versagt, wenn er nicht Gerüchten nachgegangen wäre, die von Spatzen und Journalisten bereits in aller Öffentlichkeit gepfiffen wurden.
          Und nun die Frage: Wieviel Geschichtsklitterung von Seiten des Westens ist notwendig, um eine Mitschuld komplett mit Betroffenheitsarien der scheinheiligsten Art zu übertünchen?

          Gefällt 1 Person

        4. Ja, ja und nochmals ja – vorallem zu deinem Wort „Geschichtsklitterung“. Die Gedanken sind frei – wenn wir uns getrauen, auch an den „verordneten Stop-Schildern“ vorbei zu denken. Die Dienste machen das, was man ihnen sagt, jedoch sind es nicht die installierten Regierungen – und so soll die eine oder andere Schnüffelnase den Eindruck bekommen, daß sie a) ´ne Geschichte ausgebuddelt haben, oho! und b) das diese Dienst, oh je, auch noch ein unkontrolliertes Eigenleben führen… — zumindest kann man so einige durch diese inszenierten „Faux pas´s“ beglücken und gleichsam ruhigstellen, nicht noch hinter den nächsten Vorhang zu schauen.

          Kurz zu Top 1 deiner vorherigen Antwort: Mutti ist doch so ein wunderbares, wie vielfältiges Staatsvorsitzendes Mädchen, Jungmädchen, das in der DDR 2.0 die Kanzler-Gene auch schon älter waren und tiefer lagen…

          p.s.: Früher, viel früher wurden die Gräber auch getüncht – doch in dieses Fast brauchen wir nicht jetzt hinab zu tauchen…

          Gefällt 1 Person

        5. Stop-Schilder beim Denken!? Eine inspirierende Metapher. 😉
          Vielleicht sollte man viel mehr Hinweisschilder aufstellen: „Du darfst denken”. Oder besser gleich Gebotsschilder: „Du sollst denken!”…

          Und ja, das Mutti-Wunder. Google meldet zum Thema „Wunder”: »außergewöhnliches, den Naturgesetzen oder aller Erfahrung widersprechendes und deshalb der unmittelbaren Einwirkung einer göttlichen Macht oder übernatürlichen Kräften zugeschriebenes Geschehen, Ereignis, das Staunen erregt«. Nun ja, die ‘göttliche Macht’ war in diesem Fall wahrscheinlich eine gehörige Dosis Birnen·Saft, und es wird wohl nicht nur um ‘Staunen’ gehen, sondern durchaus auch um Grusel… 😉

          Gefällt 1 Person

        6. Bei Merkel sinniert man irgendwann unweigerlich, ob sie nicht an ganz vielen Schläuchen und Kabeln hängt, und wer diese bedient… Sie wirkt biografisch betrachtet wie ein aus dem Nichts erzeugter Fremdkörper, den jemand mit einem 40-Jahresplan installiert haben muss… Doch bei solchen Überlegungen streift man bereits die sumpfigen Uferzonen des Verschwörungstheorientümpels. Wahrscheinlich ist sie doch eine autarke Göttin. Fragt mal den Walser! 😁

          Gefällt 1 Person

        7. Ist schon seltsam, selbst ohne den Martin zu befragen, sehe ich in Frau Kanzler eine Blockflöte. Ähm, Moment!, falsches Musikgenre. Sehe ich einen Dudelsack: den leeren Balg einer Ziege, der von Fremden mächtig mit Luft vollgepumpt wird, bis am anderen Ende ein quäkiges Geräusch mit leicht lispelnder Note (»wir schaffen das« etc.) entsteht…

          Gefällt 2 Personen

        8. Wie genial, wie wir hier im Gespräch (durch/über die Kommentar-Funktion) vom Brexit zu Dudelsack spielenden Göttinnen kommen – wo der leibliche Zeus gar ein Pfaffe war, welcher „rübergemcht“ hat…
          Sorry, einer noch, welcher spontan den ungestoppten Gehirnwindungen entsprang:

          Es scheint, daß mir / uns nicht nur heute die Stunde geschlagen hat.

          Einen entspannten REST-Sonntag,
          Raffa.

          Gefällt 2 Personen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.