brillantes Denken

Falco und ich waren Kommi­litonen. Falco benutzte gern, wenn er von den kogni­tiven Fähig­keiten einer Person nicht so recht überzeugt war, die Einschätzung: „Er/sie denkt so weit, wie ein Schwein scheißt”…
Seltsam, daß ich mich nach längerer Zeit ganz spontan an meinen damaligen Kommi­litonen erinnere. Oder war’s gar nicht sooooo spontan, sondern eher eine Asso­ziation im Zusam­menhang mit dem Huawei-Gerangel, bei dem eine orange-gesichtige Sturmfrisur, die süchtig ist nach Twitter-Gedaddel, eine nicht unwesentliche Rolle spielt?

12 Kommentare zu „brillantes Denken

  1. Danke für deine entwaffnende Art,
    uns das Offensichtliche langsam näher und näher zu bringen.

    Wie du es schon erwähnst, wird es uns eigentlich ziemlich einfach gemacht,
    zu erkennen, wer eine nicht unwesentliche Rolle in unseren Zeiten spielen darf.
    Sind wir dadurch (auch von dir) aufgerufen,
    uns die anderen Schauspieler und Darsteller anzuschauen,
    den Regisseur, die Kulissenschieber, die Suffleuse????

    So erscheint vordergründig Vieles skurril oder von Inkompetenz durchsetzt – doch nur im Nachhinein können wir das Drehbuch erkennen und auch,
    daß man uns mehr und mehr selbst auf die Bühne und in das Theaterstück einbauen möchte …

    Nun, dieser auserwählte Kerl aus AMI-Land ist wohl genau so, wie er ist oder es spielt, der Richtige,
    um die Bühne für den nächsten Akt vorzubereiten.
    Lehen wir uns zurück und genießen das Spektakel —
    auch wenn ein paar „ja aber-Sager“ immer noch glauben, daß sie die Besetzungen im Theater (Parlament) beeinflußen können.

    Was bleibt? und wie irrig bin ich, daß es eher Sinn macht, aus dem Theater zu gehen?
    Danke für Wort, Speis und Trank,
    Raffa.

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    1. Jedem steht es frei, aus dem Theater zu gehen. Wo nicht, dürfte eine Form von Freiheitsberaubung vorliegen. Doch warum verzichten so viele, die eben nicht ihrer Freiheiten beraubt sind, auf ihre (demokratischen) Freiheiten? *grübel*

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      1. Tja mein Lieber,
        ein Frage, welche gerne etwas länger beschäftigt und mich auch seit Jahren zum Kopfkratzen bringt.
        Ist es vielleicht die Weigerung einer nicht unerheblichen Masse, die Realität als eben diese Anzunehmen (habe bewußt mal auf das andere Substantiv verzichtet)
        und das, obwohl die Einschläge bedrohlich nahe kommen – ansonsten verweise ich gerne wieder auf diesen einen Aspekt der „kognitiven Dissonanz“ —
        doch kann die rebellische schreibende Kleingemeinde mit dem steten Tropfen und den Nadelstichen gegen die gesponsorte Mainstream-Prostitution ankommen.
        Wie sprach Muttern früher: „Kommt Zeit, kommt Rat“.

        Eine prickenlde Wahlbeobachtung,
        auf bald,
        Raffa.

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        1. Da hast Du eine große Frage gelassen ausgesprochen! Die Mehrheit hat recht. Sie nimmt schon die großen Aspekte nicht wahr, warum sollte sie sich um kleine Nadelstichlein kümmern, egal ob sie stetig oder sporadisch, aus Füllhörnern geschüttet oder ad hoc placiert sind.

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        2. Wenn die Sternchen und der Sternekoch so doll für die Wahl des „Vereins“ werben, ist die Wahlbeteiligung ein Barometer für …
          die Notwendigkeit oder dann doch Sinnlosigkeit der Akupunktur aus den „Füllhörnern“…

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        3. Letztlich sind wir alle doch Sternenkinder, sagen die Kosmologen. Da kommt es auf die Wahlbeteiligung nur wenig an. Egal, wo sie sich einpendelt, es wird immer jemanden geben, der es als Argument für sich auszuschlachten sucht. Allein deshalb kann das Füllhorn für Nadelstiche gar nicht groß genug sein.

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        4. SternenKinder??!!

          Wieso fällt mir zu den Nadelstichen jetzt noch „Pariser“ ein — und das Anwachsen dieser Kindchen von immer noch Zwölfen auf der Standarte auf wieviel …???
          Irgendetwas in mir schreit nach Verhütung und Mutters Spruch:
          „Die Pille ist um sonst geschluckt,
          wenn Vater aus dem Fenster guckt“ …

          oder sind wir bald sternhagel-voll?

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        5. Vielleicht braucht die Menschheit jetzt endlich dieses „Geruchs-Fernsehen“…
          um Aufzuwachen,
          während der Jean-Claude und seine weinseeligen Genossen ihren Rausch ausschlafen.
          Mal Kommentarübergreifend:
          Wenn wir die Knaben und Knäbinnen im Weinkeller einschließen, erübrigt sich die Sache mit den Laternen??

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