verrückte Krieger

Wenn der Imperator eines hegemonie­süchtigen Volkes eine Gelegenheit sucht, um mal wieder einen Krieg vom Zaun zu brechen, braucht es keine Fakten. Es reichen unbe­wiesene Behaup­tungen, die durch Twitter-Gedaddel zu Fakten erhoben werden. Und dann die US-Drohne, die in fremdem Hoheits­gebiet oder vielleicht auch außer­halb von diesem abgeschossen wurde.
Tja, das hat sich der orange-gesichtige Diktator so sicherlich nicht vorgestellt, daß sein Kriegs­spielzeug offenbar recht angreifbar ist. Da möchte man wohl doch lieber (noch) keinen Krieg mit führen. Das Aussetzen des Kriegs­beginns ist keine humanitäre Geste, sondern wohl eher der Angst geschuldet, mit milliarden­schwerem „Spielzeug” weniger militä­rischen Vorteil als viel­leicht recht herben Image­verlust zu erleben.
Insofern ist der Vorwurf „geistiger Behin­derung” (siehe u. a. hier) sicher­lich nicht gerecht­fertigt. Verzerrtes Welt­bild würde es wohl eher treffen, dürfte aber beim Schniepel­vergleich zweier α-Tierchen nicht die gewünschte propa­gandi­stische Wucht entfalten. Anderer­seits ist, da Rohani offen­kundig von einer geistigen Behinderung ausgeht, sein Kommuni­kations­gebaren doch recht unverständlich…

6 Kommentare zu „verrückte Krieger

  1. Haben es diese von einer anderen Macht gesteuerten „Potus´se“ es seit´45 je anders gemacht.
    Die Marionetten werden ausgetauscht oder notfalls erschossen
    und der geneigte Leser und Betrachter kommt in den seltensten Fällen auf die Idee, bei diesen nun schon etwas länger andauernden „Theaterstücken“ hinter die Kulissen zu schauen.

    Leider verschleudern sie ihre (auch geistigen) Energien auf die ihnen vorgeworfenen und inszenierten Scharmützel an der Oberfläche – suhlen sich in der von ihnen gewählten Schublade, ääh Loge und sind mit dieser Schmalkost dann noch so dermaßen beschäftigt, daß ein weiterer Blick über den Tellerrand ausbleibt, bzw, ausbleiben soll.

    Seit diesem verflixten Plato und seinem Höhlengleichnis nix Neues, alles für die Katz und den Hund, dieser Humanismus und seine Aufklärung – der Klebstoff der Verführung und Verblendung, das Pattex auf den gemütlichen Sessel in der Theaterloge ist dann doch stärker als der Geist, der Freigeist
    und mn verharrt in der Ideologie, welche den meisten Applaus verspricht.

    … und so kursieren die immer gleichen ideologischen „Allgemein-Plätzchen“, welche brav wiedergekäut und erbrochen werden – eben genauso, wie es die Obrigkeit, ihre Marionetten und die Regisseure erwünschen und geplant haben.

    Ein Teufelskreis für wahr und ich frage mich, wer möchte denn überhaupt noch ausbrechen aus dem Kopfgefängnis oder geht es noch MK-ultrarerer?

    Getrauen wir uns hinter die Vorhänge (Mehrfachst-Plural) zu schauen, auch wenn wir verwundert, wie ungläubig und erschrocken nicht das wahr haben wollen, was wir da sehen ….

    Wahrer Friede (kein erzwungener), Liebe in bedingungsloser Bejahung und einfach tiefgreifende Konsequenz,
    Raffa.

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    1. Upps, habe ich da einen blankliegenden Nerv getroffen? Du hast Dich ja richtig in Rage geschrieben. Ich bin beeindruckt und kann nur zustimmend nicken…

      Vor allem die gedankliche Verbindung zum Höhlengleichnis gefällt mir. Selbst wenn jemand aus dem „politischen Protokoll” ausbräche, allein indem er sich als Marionette mehr Spielraum von der ihn finanzierenden und also tragenden Lobby verschaffte, würde er sich den übrigen Zeitgenossen nicht verständlich machen können. Es fehlt – grundsätzlich, seit Plato wissen wir das – die Möglichkeit, die gehörten Wortfetzen (so aufrüttelnd sie gedacht sind und sogar sein mögen) mit der bisher erfahrenen Realität zu einer verständlichen Assoziation zu verbinden. Vulgo: der inspirierte Schwärmer kommt seinen Mitmenschen unentrinnbar als Idiot vor.
      Und meine Lieblingssturmlocke ist ja nicht einmal inspiriert…

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      1. Wohl war, die Nerven lagen am heutigen Vormittag „etwas“ blank. Kam mir eine ähnliche Thematik zuvor unter, gepaart mit dem „nicht sehen und nicht wahrhaben wollen“ – es bedurfte in diesem Dialog/Austausch wohl zu viele meiner Engelszungen …

        Verzeih, wenn meine emotionale Ausgeglichenheit „ein wenig“ gelitten hat und dein Beitrag wohl zu viel meines überkochenden Fettes ab bekommen hat. Sieh es mir nach, doch bitte suche dir eine andere Bestrafung meinerseits als dieses rote Tuch meinerseits; Den Bußgang nach Canossa

        Bleibt vielleicht nur die demütige Frage, was deine Lieblingsturmglocke bimmeln läßt?

        Wünsche allerseits Entspannung ob der vor-vorherigen Worte,
        Raffa.

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        1. Canossa?! Ja, das würde mir gefallen. Als Bildungsurlaub, und warum nicht auch mal zu Fuß? Wird nicht ohnehin geraten, ausgetretene (Pilger)Pfade zu verlassen? Muß ja nicht bei Schnee und Frost sein und auch nicht mit dreitäglicher Wartezeit, bis der tatterige („Herbergs”)Vater endlich seine Rache gekühlt und das Burgtor geöffnet hat…

          Nein, alles gut. Wenn in und zwischen den Zeilen Emotionen zu lesen sind, hat man es schließlich mit Menschen zu tun, nicht mit Bots. Stimmt’s?
          Ich hoffe, die Wallungen in Deinem Nervenkostüm sind wieder sanfter geworden. Vielleicht hilft ja auch der Hinweis auf meine Lieblingssturmglocke.

          Eigentlich meinte ich den PotUS, also die Sturmlocke. Der Träger derselben ist ja nur verrückt. Verrückt im Sinne von: aus dem Zentrum der Gesellschaft an die Spitze verschoben. Allerdings nimmt er ja seine Verrücktheit zum Anlaß, um urbi et orbi permanent mit seinen Botschaften „auf Trab” zu halten. Sein Smartphone bimmelt dafür aber nicht laut genug, also führt sich die Sturmlocke als Sturmglocke auf, die die Welt in Atem hält… ☺

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