Opti- vs. Pessimismus

Jedes Bild, gleichgültig welches, kann man so oder so sehen:

Für den Optimisten gibt es immer einen Neuanfang.

Der Pessimist sieht, daß man trotz eines Neuanfangs
das Alte und Verdorbene nicht los wird.

Der Realist weiß, daß beide in summa
gleich oft und gleich intensiv irren.

27 Kommentare zu „Opti- vs. Pessimismus

  1. Der Optimist ist kindisch, weil jeder Neuanfang wieder in die alten Bahnen führt. Der Pessimist ist realistisch, weil er erstmal schlecht denkt, um sich dann positiv überraschen zu lassen. Den Realisten gibt es gar nicht, weil jeder entweder optimistisch oder pessimistisch denkt. Das widerspricht sich bei genauerer Betrachtung, aber so ist das Leben. Überhaupt die Einteilung in drei Charaktere hinkt. Wir sind alle nicht festgelegt, sind heute so und morgen so drauf. Aber es passt zu deinem engen und wenig flexiblen Weltbild. Binsenwahrheiten sollte man nicht wiederkäuen. Aber immer wieder lustig hier .. LG PP

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    1. … so recht verstehe ich nicht, was die Umetikettierung bewirken soll, zumal aus ihr keine neuen Erkenntnisse gezogen werden können, sondern gerade mal ein Widerspruch gegen eben diese Variation der Etikettenzuordnung 🤔

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  2. ich sehe das anders:
    optimist = egoist = einem menschen, der eine negative sicht auf seinen pickeligen arsche nicht zulassen kann
    pessimist = egoist = einem menschen, der seinen pickligen arsch nicht ertragen kann
    realist = egoist = einem menschen, der seinen pickligen arsch sieht und darüber witze macht

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    1. oder ein klein wenig anders ausgedrückt:
      der optimist verklärt seinen pickligen arsch, macht ihn zum kunstwerk.
      der pessimist kann seinen pickligen arsch nicht ertragen und denkt deswegen an selbstmord.
      der realist sagt: ein pickliger arsch mehr oder weniger spielt keine rolle.

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        1. Eher nein. Ich bin es insofern, als ich weitgehend die Folgen(!) infrage stelle oder sogar ablehne, die sich aus dem Aktionismus ergeben, der unmittelbar aus dem Beharren auf der eigenen Meinung resultiert. Vielleicht würde mit holistischer Weltsicht unsere Welt eine bessere sein?

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        2. Was die ‘eigene Meinung’ angeht, sind wir so ziemlich einer Meinung.
          Mein „Hausmittel” gegen das Überbewerten der eigenen Meinung ist die Frage, ob der vermeintlich letzte Schluß der Weisheit nicht vielleicht doch ein erster Schluß der Dummheit ist. 😉

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        3. Sehe ich nicht so. Ich finde es wichtig, dass man sich in vielen Belangen von seiner Meinung nicht abbringen lässt. Dazu gehören: für die Einhaltung der Menschenrechte zu sein oder gegen Krieg, Folter und Todesstrafe, gegen Gewalt…, für Gleichberechtigung und Gerechtigkeit etc

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        4. Ich habe noch mal nachgelesen, in meinen Anmerkungen steht absolut nichts über die Wichtig- oder Nichtigkeit von Meinungen über ‘die Einhaltung der Menschenrechte […] oder gegen Krieg, Folter und Todesstrafe, gegen Gewalt…, für Gleichberechtigung und Gerechtigkeit etc’. So frage ich mich, was mir der letzte Kommentar sagen soll.

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  3. Du schriebst so ein Zeugs von wegen Hausmittel gegen das Überbewerten der eigenen Meinung. Darauf bezog ich mich, da ich meine, dass eine eigene Meinung sehr wichtig ist, – es dagegen keine Hausmittel braucht, im Gegenteil eine Förderung. Überbewertungen der eigenen Meinung kann ich nur vereinzelt bei einigen egozentrischen Hohlköpfen und Wichtigtuern entdecken.

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      1. Erstmal für sich selbst – kommt auf die charakterlichen, moralischen Maẞstäbe an, die man für sich persönlich zurechtzimmert und auf seine Lebensziele, ob materiell und erfolgsbestimmt oder eher geistig-seelisch.
        Im Kontext vieler beruflicher Tätigkeiten ist eine eigene Meinung eher nicht erwünscht. Da ich mir der Hierarchieleiter nichts am Hut habe, weiß ich wenig darüber, wie’s meinen Chefs und den Chefs meiner Chefs etc. damit geht. Ich schätze, dass die noch mehr als wir Fußvolk vorsichtig mit eigenen Meinungsäußerungen sein müssen. Außer sie haben die Durchsetzungskraft und Macht dazu.

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        1. In der Tat sehe ich das ähnlich: Der Mensch ist mächtig stolz darauf, persönliche Animositäten unter den Team-Gedanken zu zwingen, also zwischenmenschliche Katastrophenauslöser unter den Teppich zu kehren und auf heile Welt zu machen. Allerdings frage ich mich, wieviel Prozent der Ameisen, Kakerlaken oder meinethalben Primaten haben im Vergleich zum Menschen den Drang, „freiwillig” zum Psychiater zu gehen?

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        2. Keine Ahnung, wie Kakerlaken über solche Sachverhalte diskutieren. In deren Welt habe ich keinen Einblick.
          Ich mag das menschliche Herdengestammel nicht… Ich bin froh, dass mich die Natur zu einem Lebewesen mit eigener/individueller Meinung ausstattete. Kann sein, dass ich damit nicht weit komme – egal. Ich lebe schließlich nur einmal.

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