blinde Gier

Nein, also wirklich! So kurz vor der Ziel­linie wird man sich doch wohl nicht die Wurst wegschnappen lassen, oder? Schließlich geht es um nicht weniger als darum, das Ego erstrahlen zu lassen unter der Macht­fülle, nach der man so lange schon giert. Grapschen würde auch ganz gut passen; schließlich heißt der Terminus technicus „Erstzugriff” (vgl. hier) und nicht etwa „folklori­stischer Brauch”.
Ja, Frau Annegret Kramp-Karrenbauer (sprich: AKK) wünscht sich noch ein K mehr, nämlich das Kanzler-K. Warum auch nicht, dann wird’s halt ein KAKK. Die Begründung für das Kanzler-K sagt übrigens alles: Der Erst­zugriff steht tradi­tions­gemäß dem Partei­chef zu. Aha! Neben Macht­gier auch noch poli­tische Blind­heit? Tradi­tions­gemäß war diese Partei ja auch mal eine starke Partei. Und was beweist das? Die Zeiten ändern sich, nur die Macht­geil­heit offenbar nicht.

10 Kommentare zu „blinde Gier

        1. *chchch* Nun traust Du den Politikern aber unverdient viel zu! Letztlich ist es wie beim Mist, der in die Ackerkrume eingebracht wird. Man muß ihn ausbringen, um eine üppige Ernte erwarten zu können; insofern geht es nicht ohne diesen Mist. Aber es ist nicht der Mist, der die Pflanzen gedeihen läßt, sondern es sind biochemische Prozesse, die vom Mist angeregt werden… 😉

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