nützen

Also das hat ja nun wirklich niemand erwartet: »Hacker finden Sicher­heits­lücken im Gesund­heits­daten­netz — Die elek­tronische Patienten­akte kommt bald, ein besonders gesichertes Netz soll die sensiblen Daten schützen. [… Doch das] System hat eine große Schwäche« (Quelle: SpOn).
Na, da hätte ich mir Sätze wie diese hier sparen können: »Alles wird digita­lisiert und zentra­lisiert (perspek­­tivisch sogar der Mensch selbst). Wird der Daten­­schutz in gleichem Maße – oder besser noch voraus­eilend – perfekti­­oniert und stabi­lisiert? Wieso nur sehe ich Schatten des Zweifels durchs Zimmer huschen, während ich dieses schreibe?«

Arbeitshypothese: Es geht um Profit, nur um Profit, nicht um den Menschen an sich. Der Mensch dient einzig und allein dazu, als Dünger, vergleichbar mit Kompost oder dem Inhalt aus Gülle­gruben, den zier­lichen Pflänzchen alles Notwendige zu üppigem Wachstum zu geben, damit sie reichen Ertrag (güldene Früchte und üppiges Laub aus $-Blättern) erbringen, am besten schon über Nacht.

14 Kommentare zu „nützen

  1. Tja, die Pharma und ihre Hintermänner …
    Fragt man sie nach ihrem Erfolgs-Rezept … – landet man auch noch bei den anderen oder doch gleichen Gesellen, welche uns nötigen, Vertrauen ins „Geld“, samt dessen System zu haben.

    Manchmal sind die Halunken auch durch die Bank, wie die Poltik alle noch gleicher …

    Alles Liebe,
    Raffa.

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        1. … da dürfte es nicht allzu viel Spielraum geben. Genauer gesagt: An dieser Stelle gibt es keine – im wahrsten Sinne des Wortes – Freiheiten. Nicht umsonst ist der Staat erfunden worden. Es war Marx, der völlig korrekt den Staat als Machtinstrument der Obrigkeitskaste (beim Karl heißt es noch „herrschenden Klasse”) erkannte. Und sie wird alles daransetzen, diese Maschine möglichst reibungsfrei laufen zu lassen – das Schmiermittel ist … Geld. 🤑

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        2. Na, wir sind dann doch die kleine „Huren“,
          welche je nach „weltbild“ und ideologie glauben, auch noch „frei zu sein“. Der gute Johann Wolfgang von … hatte da doch ein trefflich „Bonbon“ oder waren es „Mots“???

          „Jedem Tierchen sein Plaisierchen“ klingelt es gerade durch die hohle Birne, von der herrschenden Klasse gesetzt und maximal immer nur die Halbwahrheit…
          Der Mittel ergo viele, mit denen wir uns kaufen lassen!

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        3. Ist denn der beste „Käfig” nicht der, dessen Gitterstäbe die Insassen gar nicht erst wahrnehmen? Und ist es nicht auch eine teuflisch geniale Methode, sich die Makulatur, die die reale Begrenzung der Freiheit kaschieren soll, richtig gut bezahlen zu lassen von den zunehmend perfider der Freiheit Beraubten?

          Hm, naja … ein schwieriger Satz, so kurz vor dem Jahreswechsel. Aber ich werde ihn auch im kommenden Jahr noch vertreten. Versprochen!
          Guten Rutsch! 🙂

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        4. Nee, der Satz sitzt und ist sehr verständlich …
          führt er doch meine grauen Zellen hin zu des „Kaiser´s neuen Kostümen…“

          … gefolgt von diesem „Erzählungs-Titel“: Der Teufel trägt Prada – obwohl der jetzt nicht mehr gut bezahlt werden muß.

          Und na klar freue ich mich auf die folgenden Buchstaben hier … im Neuen Jahr.
          Gruß,
          Raffa.

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        5. Auf die Schönheit und die Augen der Betrachter,
          in der Hoffnung und dem Vertrauen, die Blickwinkel und Betrachtungen der ebenfalls Ausschau-Haltenden zu „ergattern“ um den Horizont weiter offen zu halten … (;-)

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        6. Die Schönheit, die da im Auge des Betrachters liegen soll. Gibt es eine „größte Schönheit”, die da im Auge liegt? Oder macht zuviel Schönheit blind? Vielleicht läßt sich zuviel schönheit gar nicht fassen, weil es wegen drohender Übersättigung (= ist das dann der Überblick?) zu einem physischen Schaden kommt, nämlich dem Iris-Riß. 😀

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        7. Na, Schönheit ist ja nicht grell, oder.
          Die Blender verkaufen doch die „unschönen“ Sachen mit „mörder-Blink-Blink“, welches die Iris, wie hoffentlich auch den Geduldsfaden reißen lassen, natürlich nur für die, welche dann noch sehen können oder Augensalbe haben.
          Sonst, (obwohl so weit weg scheinen wir da nicht zu sein) erklären sich die Blinden (mit Hilfe der Blinden-Hunde) mal wieder die Farben selbst …
          und was da raus kommt, … weiß man, wenn man selbst die „Geschichten-Bücher“ liest.

          Ergo, Kopf hoch, Augen zu und durch – und das so und nur,
          damit wir Morgen auch noch kraftvoll durchblicken und durchbeißen können … (;-)

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  2. Diese Arbeitshypothese hat einen pessimistischen Beigeschmack, der mich irritiert, da Kompost und Dünger wertvolle Ressourcen unseres Planeten darstellen und auch die zitierte Güllegrube hat – auch wenn ich sie in der regel weiträumig umgehe – positive Seiten … Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass mir keiner richtig „folgen“ will!?

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    1. Siehst Du, da hast Du es selbst hingeschrieben, daß Du den Ressourcenpool weiträumig umgehen würdest. 🤔

      Was im übrigen das Gefühl angeht, daß keiner Dir richtig ‘folgen’ wolle, bedenke bitte, daß ein *satire ein* „Reise”-Führer die ganze Innung in Verruf bringen kann *satire aus*. 🤫

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