der wahre Feind

Ich kann es einfach nicht leugnen: Oft schon stand ich in einschlägigen Spezial­geschäften sinnierend von den Regalen, in denen Compu­terschutz-Software feilge­boten wird, und überlegte, ob nicht gerade „Schutz-Software” als Einfallstor für Viren, Trojaner, Spähpro­gramme & Co einge­setzt wird. Zumindest wird derartige Software willig instal­liert und entzieht sich kate­gorisch jeder Kontroll­möglichkeit – open-source und Nicht­angreif­barkeit stehen diametral zueinander. Wobei Nicht­angreif­barkeit durchaus auch den Aspekt der Tarnung böswillig agierender „Schutz”-Software umfassen dürfte. Klingt paranoid, nicht wahr?

Und plötzlich taucht im Klein­gedruckten irgendwo gewisser­maßen auf Seite fünf eine unscheinbare Notiz auf: »Nach den Enthül­lungen über das jahr­zehnte­lange Ausspio­nieren zahl­reicher Staaten durch die Geheim­dienste BND und CIA gibt es Forde­rungen nach Aufklärung. Offenbar wurde mehr als 130 Ländern mani­pulierte Technik verkauft. — Im Mittel­punkt steht die Schweizer Firma Crypto AG, die Technik für abhör­sichere Kommuni­kation an mehr als 130 Länder verkaufte. Diese Technik war demnach so mani­puliert, dass die Geheim­dienste die Informa­tionen abgreifen konnten« (Quelle: deutschlandfunk.de)…

Als ob ich’s geahnt hätte.😒

10 Kommentare zu „der wahre Feind

    1. Ja, da stimme ich zu: man kann die Angriffsfläche gar nicht klein genug halten. Aber ‘sicher’ dürfte für das Festnetztelefon nicht so ganz der treffende Begriff sein. Nun gut, Trojanische Pferde, die über das Motherboard des Computers galoppieren, müssen andere Wege nehmen, dafür dürfte zusätzlich aber das archivierend mithörende „Ohr” tatsächlich ‘sicher’ sein… ^^

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