Multiplikatorwirkung

Möglicherweise stelle ich in wenigen Sekunden zwei Dinge in einen kausalen Zusam­menhang, den es überhaupt nicht gibt. Dann bitte ich um Vergebung und werde 12 Rosen­kränze Grund­regeln der Statistik runter­beten.
Seit Corona-Infektionen in Deutsch­land auch medial ange­kommen sind, muß eine unsägliche Reklame nicht mehr in der Flimmer­glotze erduldet werden. Ganz genau: „DU HAST ES MIR VERSPROCHEN!” ist gemeint. Der Haus­tyrann, der seinen Hedo­nismus über Gesund­heit und viel­leicht gar Leben seiner Vasallen stellt. Selbst in viro­logi­schen Friedens­zeiten öffnet allein das einen erschüt­ternden Blick auf das Bild, das so mancher Werbe­fuzzi offenbar von der kleinsten sozialen Zelle vor Augen hat. Kriminell wird diese Werbung aller­dings durch ihr Werbe­versprechen: Nimm das Zeug, alles wird inner­halb weniger Minuten gut und du brauchst niemanden zu enttäuschen.
Aber! Das beworbene Zeug verschafft höchstens Linderung, indem es Symptome reduziert. Die Krank­heits­keime sind noch immer da! Doch man fühlt sich fit genug, mit diesen Keimen unter­nehmungs­lustig dichtes Volks­gedränge aufzusuchen, um sie höchst effizient an möglichst viele Mitmenschen zu verteilen…

10 Kommentare zu „Multiplikatorwirkung

        1. Hui! Laß das bloß nicht die Antiautoritären hören! Deren Wahrnehmungsblase ist allzu oft von einem sigfriedesken Schutzzauber umgeben, der praktisch undurchdringlich ist (ja, das ist der, an dem gewissermaßen Drachenblut klebt). 😁

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  1. Nun, die „Rosenkränze“ stammen halt auch von einer „Werbeagentur“ und gut, daß du da Abstand gefunden hast. Nun, mal wieder ist ja der andere Slogaan aktiviert worden:der mit der Armlänge Abstand !!! (;-)

    9 von 10 „Krankheiten“ beginnen im „Kopf“ – dem kann ich mehr abgewinnen und aus eignere Erfahrung zu stimmen — zum Einen als Trainer, welcher mit Mental-Training so ein paar Sportler „geflickt“ hat, zum Anderen bei den Professoren in meinem letzten „Job“ – über die Vehemenz der Profs, welche unisono bestritten haben (ohne Argumente/Fakten), jedoch weil sie ihre Fe(ä)lle wegschwimmen sahen …

    Angst frißt eben nicht nur Seele, sondern auch Hirn ….

    Alles LIebe,
    Raffa.

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    1. … ein freundlicher kleiner Einblick in das „Photoalbum” privater Erinnerungen. Hab Dank dafür!
      Und die Größenordnung ‘9 von 10’ würde ich leichten Herzens unterschreiben (dafür dürfte man mich nachts wecken), obwohl ich zu diesem Thema nichts Sachdienliches gelernt habe und mich nur auf ein bißchen Lebenserfahrung verlassen kann. 😉

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