Logik

Grundsätzlich kann es nicht völlig unlogisch sein, die anrol­lende Welle von Virus­infi­zierten möglichst niedrig zu halten, um bei den medizi­nischen Diensten ein Land-unter zu verhindern, wie es aus dem Atlantis-Modell zu erahnen ist.
Doch wie steht es um diese Logik, wenn schon nach wenige Tagen, die noch nicht einmal einen Monat füllen, die Volks­wirt­schaft prak­tisch ruiniert ist? Wie steht es um genau diese Logik, wenn zur Besänf­tigung der Existenz­ängste (die nicht etwa einge­bildet, sondern hand­greiflich und sehr real sind) an der finan­ziellen Front zig Mil­liarden, Billionen gar aus dem Zylinder gezaubert werden (der „Trick” beruht auf dem unge­hemmten Bedrucken von Papier­schnipseln), was die Inflation mittel­fristig explosions­artig ansteigen lassen wird, was wiederum eine lawinen­artig ansteigende Armut erwarten läßt? Und wie steht es um diese Logik, wenn schon nach knapp zwei Wochen praktisch alles Pulver verschossen ist, aber die regierungs­seitig erwünschte Durch­seuchung erst nach etlichen Monaten erreicht sein dürfte?
Händchen waschen, ist doch logisch.

40 Kommentare zu „Logik

  1. Ich könnte mir denken, die Argumentationskette könnte so oder ähnlich verlaufen:
    Das eine ist „nur“ Geld, das andere sind die Menschenleben. Das eine ist „später“, das andere „jetzt“.
    Heißt nicht dass ich mir die Kette komplett anziehe – sie wird aber nur schwer von der Hand zu weisen sein oder wegargumentiert werden können.

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  2. Volkswirtschaftlich betrachtet, wäre „laufen lassen“ tatsächlich nicht das Schlechteste – es haut ja v.a. die Unproduktiven (Alte und Kranke) in die Tonne, entlastet insofern Rentensystem und Krankenkassen… 😉⚰️

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    1. Das wäre wohl die zynische Sicht. Aber bietet wenigstens sie eine Antwort darauf, wie man mit dem (zumindest während der progressiven Phase) exponentiell ansteigenden Krankenfällen umgehen können wird, wenn die paar wenigen Fälle aus dem künstlichen gedämpften Verlauf aktuell bereits die Wirtschaft ruinieren?

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      1. Wieviele Tote man bei einem freien Lauf („Herden-Immunität“-Ansatz) bei einem bisher völlig unbekannten Virus in Kauf zu nehmen bereit ist (Zehntausende, Hunderttausende, Millionen, Abermillionen), ist natürlich jedem selbst überlassen… Aber weshalb haben sich mittlerweile wohl sämtliche Staaten vom Herden-Immunität-Ansatz verabschiedet, die anfangs noch darauf setzten? Schließlich könnten sie sich bei dessen Beibehaltung doch einen wirtschaftlichen Vorteil/Vorsprung gegenüber den Shutdown-Ansatz-Staaten verschaffen?
        Um das herausfinden muss man vermutlich selber elendig und quälend langsam mit einer absaufenden Lunge vor einem überbelegten Krankenhaus verrecken!

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        1. Buridans Esel ist ja glücklicherweise (nur!) zwischen zwei Heuhaufen verhungert, aber wir brauchen nicht einmal zu wählen, ob wir an der Pest oder an der Cholera zu verrecken wünschen – unsere weisen Politiker haben’s längst entschieden.

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        2. Zum Glück hören uns brunzdummen Politärsche zurzeit auf Virologen, die die Lage halbwegs einschätzen können… 🙂
          Ich wäre ja eh dafür, diese Politstrolche durch Expertenkommissionen zu ersetzen (meinethalben noch durch ein paar „Bürger-Abgeordnete“, analog zu Schöffen wie vor Gericht, ergänzt). Oder gleich durch eine Künstliche Intelligenz (wenn es mit der „natürlichen“ nicht allzu weit her ist)…

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        3. Ist denn das, was überschwenglich Künstliche Intelligenz genannt wird, nicht in Wirklichkeit nur ins massenhafte gesteigerte Mimikry der Anthropo-Logik, die letztlich nur in einer Algokratie (siehe u.a hier) enden kann? Und dürfte deren Praktikabilität nicht sehr ähnlich der Technokratie sein, die sich bisher noch nicht so recht als die anderen Regierungsformen dominierend erwiesen hat?

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      1. Die Verirrungen kann man relativ schnell „weg“-recherchieren und rechnen.
        Beim dem trojanischen Pferd dieser „geschaffenen“ Epedemie (ich steige täglich über Leichen iin Hauseingängen)darf man sich gerne weiter nach dem „Qui bono!“ fragen.

        Seit Tagen habe ich dann noch so einen viralen Gedanken im Kopf:
        Ersetzt der Virus das eingeschüchterte Parlament um diverse „Ermächtigungs-Gesetze“ durchzupeitschen??

        Doch wer mag heute noch so weit denken? und wie schnell hilft dabei der Begriff „Verschwörungs-Theoretiker“ das eigene Denken zu stoppen und den Eingebungen der Einheits-Medien Folge zu leisten, welche da in Dauerschleife und mit voller Breitseite auf die Untertanen prasseln?

        Woher haben wir unser Wissen nur? – und warum glaubt man den Praktikern an der „Virus-Front“ zu wenig. War gestern wieder bei den Kollegen im Krankenhaus, was noch klappte, denn diese werden gerade abgeriegelt wie Fort Knox.

        Bleiben wir wachsam und erlauben uns, gerade zu in revoluzzionister Natur, selbst zu denken,
        als nur die von oben herabgereichten Allgemein.Plätzchen zu erbrechen …
        vorallem, wenn wir eben nicht recherchiert und selbst gedacht haben.

        Alles Liebe,
        Raffa.

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        1. Vieles sehe ich ähnlich. Vielleicht kann ich sogar noch ein kleines Lichtlein anzünden, das so manchen der angesprochenen Punkte noch ein wenig zu erhellen vermag, nämlich zum Stichwort „Verschwörungstheorie”.
          Ich habe mich mal in das Thema ein bißchen eingelesen, also in die Theorie der Verschwörungstheorie (wollt ich schon längst mal publizieren, bin aber bislang noch nicht dazu gekommen; mea maxima culpa). Kurzfassung: Bis auf sehr, sehr, sehr wenige Ausnahmen ist die Etikettierung als eine Verschwörungstheorie ein demagogisches Machtmittel der Meinungsmanipulation durch die Obrigkeitskaste…

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        2. … mit dem Ziel, das „eigene“ Denken einzustellen und auch von weiterer Recherche Abstand zu nehmen. Jaja, bin gespannt, ob wir da alsbald deinen Beitrag/Artikel zu lesen dürfen …

          Liebe Grüße,
          Raffa.

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        3. Ich weiß, daß ich in wenigen Tagen wieder deutlich mehr Tagesfreizeit haben werde (Pandemien sind nicht gerade optimal für Zeitarbeiter, da die Auftraggeber im Moment gaaanz andere Sorgen haben). Nur weiß ich noch nicht, ob dieses Mehr an „Freizeit” eine Krone tragen wird, die von Viren stammt oder tiefer gehender Denkarbeit… 🤔

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        4. Nun Letzteres sollte doch eigentlich „zielführender“ sein – in Anbetracht der grausamen Alternative …

          Ich muß weiter, meiner journalistischen Pflicht nachkommen oder was auch immer, jedoch wird es immer schwerer aus dem Haus zu kommen —
          stapeln sich doch die Seuchen-Toten im Hauseingang …

          Von daher, viel Freude beim Vermehren der Erkenntnis(se),
          Raffa.

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        5. Seit wann steht denn die Zielauffassung zur Debatte?! Doch höchstens in einem spinnerten Club, der sich den Luxus leistet, Erkenntnissen nachzujagen, die außerhalb dieses Kokons allerhöchstens als schrullig wahrgenommen werden. Währt denn die Zeit der Erkenntnisvermehrung nicht schon Tausende von Jahren, und trotzdem ist der Asteroid schon unterwegs, der mal wieder einer begabteren Lebensform den Weg ebnen wird…

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        6. Welche Essenz mögen uns deine Worte hier schenken?
          Welche Aufgabe hat dabei der Kokon?
          … auch wenn wir uns, als Menscheit, so oft schon verstrikt haben.
          Präferiren wir dann einfacher oder gar lieber den „Status Quo“?? – Fragen, welche aus deinen Worten wachsen und welche ich gerne und dakbar annehme … und dir mir bei der einen oder anderen Antwort hilfreich zur Seite stehen könntest.

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        7. Der Kokon grenzt das Äußere vom Inneren ab, das möglichst behaglich und durch den Kokon vor äußeren Erschütterungen bewahrt sein soll. Doch kann man sich beim Zusammenklöppeln der seidenweichen Schutzhülle nicht nur dann verstricken, wenn das Strickmuster nicht eingehalten wird, vorausgesetzt, daß es ein solches Muster überhaupt gibt?

          Und ja, gern will ich versuchen, bei ‘Antworten hilfreich zur Seite’ zu stehen. Doch noch tausendmal lieber möchte ich Hilfe leisten bei der Suche nach wichtigen Fragen… 😏

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        8. Na, die Begrenzungen (auch durch den Kokon) sind schon klar, wie offensichtlich. Welchen Benefit haben diese Begrenzungen (und für wen?)
          Und vor wem oder was brauchen wir diese Schutzhülle …?

          Danke für deine Lösungsangebote,
          Raffa.

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        9. Natura non facit saltus – Wenn sie also den Gebrauch von Kokons „erfunden” hat, so doch nur, weil er für igendwen oder irgendwas von Vorteil ist. Braucht dieser Nutzen tatsächlich einen Besitzer, einen Namen, eine Begründung? Muß der Kokoninsasse wissen, ob er in einem Kokon eine sichere Lebensblase bewohnt? Wächst oder verliert diese Sicherheit durch das Bemühen, Erkenntnisse über den Kokon zu gewinnen?

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        10. Geht mit dieser Angehensweise nicht die Tiefe, der Sinn, der Zusammenhang gar (bis hin zu logischen Kausalketten und Gestzmäßigkeiíten) „verloren“? – hin zu einer Belanglosigkeit oder dem Verlust von Werten…. – mit der „Spätfolge“ (innerhalb der Kausalitäten), daß man selbst in Beliebigkeit, folgend gar in Trägheit und Lethargie versinkt???
          Hmm, was ist dann Begeisterung und auch Lebenskraft?

          Danke für den Anstoß,
          Raffa.

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        11. Geht da etwas verloren oder gibt es in Wahrheit einen unschätzbaren Gewinn? Nämlich den Gewinn, Herz und Verstand nicht an billigen Tand, an beutungslosen Plunder zu hängen, sondern Kapazitäten zu erlangen und vielleicht sogar mehr Hoheit über das zu gewinnen, was im Leben wahrhaft wichtig ist?

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        12. Ergo,
          was hat Bestand oder ist gar Fundament oder halt Gesetzmäßigkeit (selbst wenn wir als Revoluzzer, Dauernögler, „Gut-Mensch“, Skeptiker oder Dauer-Zweifler es nicht wahrhaben wollen) – was ergo trägt? Dich, mich, wir …??

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        13. Ganz ehrlich, auf diese Frage hätte ich ganz gern eine Antwort. Oder vielleicht besser doch nicht? Macht denn jede Antwort tatsächlich auch glücklich? Sollte man sich womöglich davor hüten, so manche Antwort überhaupt zu begehren?

          Kann man denn, im freien Fall befindlich, sichere Indizien dafür angeben, was einen trägt?

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    1. Oh, da bin ich deutlich pessimistischer: Zunächst freilich noch optimistisch, was das ‘es noch können’ angeht, dann aber deutlich anzweifelnd, daß Erkenntnisse der Nachbereitung in Zukunftsstrategien einfließen werden (es sei denn, Profiterwartungen der Obrigkeitskaste könnten damit gesteigert werden). 😉

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        1. Ein hehres Ziel, die Abwehrkräfte zu steigern bzw. nicht durch sinnentleertes Tun zu reduzieren. Wünschen wir uns Glück dafür! Meine Unterstützung hast Du.

          Übrigens brauche ich nicht erst zu versuchen, optimistisch zu bleiben. Ich verfüge über einen so gut wie unerschütterlichen Optimimus. Ich bin gnadenlos optimistisch, daß von zwei sich bietenden Möglichkeiten mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit gerade die dümmste als Etappenziel erkoren wird. Freilich gibt es Ausnahmen zu dieser Regel: ahnungslose, naiv-tumbe Entscheidungen… 😉

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        2. … ohne die Spur eines Zweifels! Wobei dieser Mangel zumindest zweigleisig erklärt ist, zum einen, weil erkenn- und deutbare Fakten einfach noch nicht zur Verfügung stehen, und zum anderen wegen eines strukturellen Defizits, derartige in beliebigem Umfang vorhandene Fakten adäquat verarbeiten zu können. 😁

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  3. „der „Trick” beruht auf dem unge­hemmten Bedrucken von Papier­schnipseln“

    Welche Papierschnipsel denn? Erst recht im Zuge der grassierenden E.coli-Pandemie ( https://dudeweblog.wordpress.com/2020/03/22/eilmeldung-covid19-pandemie-war-gestern-weltweiter-e-coli-ausbruch-scheisst-die-ganze-welt-zu/ ) wäre das ja grobfahrlässig, da sich das Bakterium über Geldscheine bzw. Scheingeld rasant quer über die Welt verbreitet! Also werden – wie schon lange – noch vermehrt Bits und Bytes, also Nullen und Einsen, von Nullen der Geschäfts-Bankenmafia via Tastendruck auf irgendwelchen Servern „erschaffen“ werden müssen – unbedingt und zwingend.
    Siehe auch https://dudeweblog.wordpress.com/2015/08/14/kredit-ein-dialog/

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    1. Vollkommen klar! Doch in meinem Textschnipselchen kam es mir – als Metapher verpackt – auf den klaren (und möglichst schnell einleuchtenden) Grundgedanken des Aus-dem-Zylinder-Zauberns an; was da in der Klammer steht, nimmt Bezug auf das kanzlersche Wortgeschwurbel, in dem das Merkel expressis verbis von „frischem Geld” lispelte.

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