ertappt

Eine App zum Tracken [engl.: zum Nach­ver­folgen] von Trägern, nämlich Trägern der App bzw. des be·äpp·elten Wisch­tele­phons und zugleich Trägern von Viren?!
Hm, naja, zumindest hat es „ewig” gedauert, bis zu erfahren war, welche In­forma­tion solch eine Tracking-App über­haupt anbieten würde. Sie soll nämlich darüber Auskunft geben (können), ob das eigene Wisch­tele­phon in viro­logisch relev­anten Abstand gekommen ist zum Wisch­tele­phon einer infi­zierten Person, ob also ein erhöhtes Viren­risiko besteht.

So, das sollte man erst mal sacken lassen: Bisher wurde immer beteuert, Händis ließen sich aller­höch­stens ganz grob orten, indem die Zelle ermit­telt wird, in der das Händi Funk­kontakt zu einer Sende- und Empfangs­anlage unter­hält. Jetzt aber kommt – zumindest für den aufmerk­samen Leser – heraus, daß die Auflösungs­genauigkeit wohl deutlich unter 1½ m liegen dürfte (das wäre nämlich der aktuelle viro­logisch rele­vante Abstand). Nochmal zum Mitschreiben: Tech­nisch dürften Händis prak­tisch punkt­genau ortbar sein.

Wo sind die „klugen Köpfe”, die effi­ziente Gegen­maß­nahmen ergreifen würden? Sind sie an Neben­kriegs­schau­plätzen gebunden, an denen schmucke Gesichts­gardinen drapiert werden, die mit viro­logischem Schutz absolut nichts zu haben?

6 Kommentare zu „ertappt

  1. Gesichtsgardinen finde ich gut, sie velängern den Fasching und machen uns Mut!
    Den Viren ist das Ding ziemlich egal, die lachen sich krumm – wird so langsam zur Qual.
    Raffinierte Strategie, das muss man den Verantwortlichen lassen …

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  2. Ich glaube die Handys sollen sich untereinander per Bluetooth orten (das geht sogar nur bei bis zu wenige Meter großen Distanzen) und dadurch erkennen können, ob da ein bekennender Virenträger (😂) unterwegs ist, statt in Quarantäne (gibt’s sowas?) – dabei kommt es nicht auf die Funkzellenortung (auf dem Land einige hundert Meter genau, in der Großstadt einige dutzend Meter) an. Leuten, die nun in der Öffentlichkeit mit eingeschaltetem Bluetooth herumlaufen ist allerdings nicht mehr zu helfen – sie öffnen dadurch auch eine breite Einfallschneise für Schadsoftware und Datendiebstahl.
    Was ist eigentlich mit den Leuten ohne smartem Phone? Bekommen die nun auf Steuerzahlerkosten ein gratis iPhone geschenkt? 😁

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    1. Geschenkt?! Nein, ist denn Weihnachten! Wohl eher dürften sie gezwungen werden, sich mit derartigen Equipment auszustatten. Bei Weigerung gibt’s Bußgelder (ach nee, damit wird ja in bälde zum Maskenball „eingeladen”) oder Zwangsmaßnahmen gegen Personen, die grob fahrlässig gegen alternativlose „Gesundheits”-Auflagen verstoßen (selbst wenn durch „elektronische Fußeisen” Grundrechte eingeschränkt sind oder werden können).

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        1. Gut, aber noch zu wenig?! Wollen wir nicht vergessen: Die Begründung für viele überzogene Maßmahmen ist doch, daß irgendwer sein Gesicht retten will oder wahlweise seinen Arsch (obwohl beides mitunter zu Verwechseln ähnlich aussieht).

          Und was das Saarland angeht: Meistens riecht der Misthaufen des Nachbarn viel abstoßender als das Häufchen im eigenen Hof. 😁

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