dumme Sache

Von Max Lieber­mann sollen die unver­geß­lichen Worte stammen: »Ick kann janich so viel fressen, wie ick kotzen möchte!« (Quelle: u. a. hier). Doch heute hatte ich beim Früh­stück genau solch einen Lieber­mann‑Mo­ment. In den Nachrichten verlas der Radio­sprecher folgenden Text: »… Trump sagte in seiner Rede, er habe seine Mitar­beiter aufgerufen, die Corona-Tests einzu­schränken, damit die Infektions­zahlen in den USA nicht weiter steigen…« (Quelle: BR24).
Was für ein Simpel!!! Und sowas zeichnet verant­wortlich für rund 335 Mio. Ameri­kaner und leider zugleich auch für rund 7,5 Milli­arden Menschen außer­halb von Trumpistan?😱

20 Kommentare zu „dumme Sache

  1. Genial, der laufende Wechsel der Berater beginnt zu fruchten! Wenn die Reduktion der Tests nun auch noch die Coronatoten verringert, dann wird William Gatter ganz schön sauer sein, wo er doch jedes Lebewesen auf dem blauen Planeten bereits für seine heilige Impfkampagne eingeplant hat … Ohne Infizierte keine Impfnotwendigkeit, wenn dann noch unterbeschäftigte Mediziner feststellen, wer an und wer durch Covid19 verstorben ist, dann könnte der Herr mit dem stylishen Haarschnitt die Wahl wieder gewinnen, was immer das für die Welt bedeuten mag. 😉

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    1. William Gatter! Gut gesehen, ich brauche jetzt mal einen Hans Wanderer. 😁👍👍👍

      Stell Dir vor, „der Herr mit dem stylishen Haarschnitt” bleibt Präsident und niemand registriert es bzw. nimmt’s – analog zu seinem Corona-Modell – zur Kenntnis.😎

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      1. Das wäre irgendwie schade, sein Sinn für Humor würde mir fehlen! Außerdem kann man den Enkelkindern beinahe täglich anschaulich erklären, warum Bildung und das damit verbundene Lernen, sehr wohl einen Sinn hat … 🙂

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      1. Es sieht ganz so aus, als habe ich die letzte Bemerkung zu früh, nämlich ohne die ihr gebührende mentale Vorbereitung, angebracht. Dafür bitte ich Entschuldigung!
        Als jemand, der zumindest weiß, wie man Natturwüssenschafft buchstabiert, hänge ich ganz bewußt einem „vorsichtigen Nihilismus” an (was damit gemeint ist, bringe ich vielleicht eines Tages auf diesem Blog ans Licht der Öffentlichkeit). Damit ist jedoch der Stellenwert von Krankheiten für mich – über andere kann ich maximal nur äußerlich urteilen – ein ganz anderer, als es das Moraledikt des erfolgheischenden Egozentrismus‘ einer leistungsorientierten Anthropologie gebietet.
        Und nein, es ist keine theoretische Phantasterei, sondern erlebte und aktuell stattfindende Erfahrung… 🤫

        PS: da bin ich mal wieder im „falschen threat” gelandet, aber zum einen paßt’s (ein ganz klitzekleines bißchen) und zum anderen wirst Du auf Anhieb wissen, wohin das Geschreibsel tatsächlich gehört. 😁

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  2. Also mal Hand aufs Herz – das hat dich jetzt nicht wirklich überrascht oder? Ich mach es mit Trump ja so wie ich es mit Merkel schon immer mache – weggucken, abschalten, Ohren zuhalten. Was dennoch zu mir dringt, reicht aus, daß ich eher von einer intelligenten Äußerung des Vorzeigeamerikaners überrascht wäre als von so einer.
    Nebenbei: Es stimmt eben doch, daß jedes Volk die Regierung hat, die es verdient.

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    1. Ist ja putzig: Deinen letztgenannten Satz wollte ich ursprünglich als Schlußformel in obigem Artikel verwenden. Aber dann nahm ich von diesem Vorhaben Abstand, weil ja die Wiederwahl des Goldfasans zu befürchten steht (und die politisch-intellektuelle Crème de la Crème 😬 eines ganzen Landes möchte ich ungern zum Gegner haben).

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  3. Nun sitz ich da mit einer Tasse Kaffee,
    ohne die ich morgens keine Welt noch seh‘
    und studiere Deine Zeilen in aller Ruh‘,
    ganz schön viel, mich drückt der Schuh.
    Grad habe ich mich noch amüsiert
    über einen Politiker, der völlig ungeniert
    seine Meinung tat kund, ich nenne es mal naiv,
    die sachlich betrachtet, hängt ein wenig schief.
    Die Paralellen dazu wären recht interessant,
    keine Kriminalität ohne Polizei – wie elegant,
    keine Kranken ohne Ärzte und Spital,
    keine Toten ohne Bestattung und Friedhof – genial!
    Durch Versuch und Irrtum ließen rasch ermessen,
    ob die großen Ideen mit den Naturgesetzen sich vereinbaren ließen,
    denn so ist und war es und Erdenbürgern nicht bekannt,
    bis ein Großer mit klaren Worten dafür locker einstand.
    Großer Mann unterhält sein Volk und auch den Rest des Planeten,
    was wäre die Welt ohne ihn, wenn wir den Tophumoristen nicht hätten?
    Nun zu Deiner „Antwort“, die ausfiel recht lang,
    du meinst, mentale Vorbereitung stünde gar an,
    da käme noch was vom Nihil, was sein mus,
    gefühlt etwas zaghaft aber keineswegs konfus.
    Nun wurde es mühsam, bin ein schlichtes Gemüt,
    was würde da folgen, wusste nicht, was mir blüht.
    Der Stellenwert von Krankheit scheint unterschiedlich,
    je nach Bildung, Wohnort, Umfeld und Gedanken,
    je nachdem, was wir erlebt, wie unsere Überlegungen sich ranken!
    Woran wir glauben, wie wir sehen die Welt und das Danach,
    ich war kurz bei Petrus, aber er hatte grad keine Zeit,
    so ging ich wieder zurück, um zu tun, was zu tun bleibt!
    Eine Geschichte, ein Bild, für das, was geschah,
    praktische Anwendung der Kindheitserzählungen – wunderbar!
    Leistungsorientiertheit finde ich prinzipiell – wenn möglich – exzellent,
    nur sollte der, der die Leistung erbringt, davon profitieren – permanent!
    Da wäre noch “ keine Phantasterei, tatsächlich erlebt, dauert an“,
    darunter einiges ich mir konkret vorstellen kann.
    Was den „falschen threat“ betrifft, das mag durchaus sein,
    jedoch bedenke, richtig oder falsch erkennt man meist erst hintendrein.
    Nun, zum „Geschreibsel“ zu den „Snippets“, von denen ich weiß,
    wohin sie gehören auf Anhieb, auf jeden Fall – um jeden Preis,
    im Hinterkopf kribbelts, die grauen Zellen kommen auf Touren,
    das Bauchgefühl zeigt in eine Richtung, wenn es frei von Zensuren,
    so bleibt alles offen, ich brauch noch einen Kaffee,
    tiefschürfende Gedanken früh am Morgen – keine Lösung ich seh‘ …

    PS: Bin nun in Eile, muss die Gedanken erst glätten, es fehlt noch das Fazit, ein Resümee oder einfach ein passender Schmäh, denn dort wo sachliche Klarheit am Ende steht vor einer Wand, da tänzelt Humor weiter – sei es durch Stahl, Stein oder einfach nur Unmengen von Sand … *** Was noch? Am Anfang stand die „dumme Sache“! Hat sich ganz schön entwickelt, hätte ich nicht erwartet, denke ich mir und … „lache“!

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    1. Da stimme ich leichten Herzens zu und in das Lachen ein! 😄

      Dennoch möchte ich es nicht versäumen, Dir für die Geduld zu danken, Dich durch mein Geschreibsel durchzuknispeln, Dich darauf einzulassen, es aufzunehmen und sogar nach das Beste daraus zu machen (und das sogar gereimt und gedichtet). Danke! 😌

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      1. Gereimt komme ich mit deutlich weniger Zeichen aus und spare so wertvolle Druckerschwärze – daher wird verdichtet!
        Habe mich am Ende auch gefragt, warum ich mich da „durchgeackert“ hab, wollte die Antwort schon eliminieren …
        Schlussendlich habe ich mir gesagt, was soll’s, habe es getippt, war eine „Plag'“, ich lass das Geschreibsel kursieren, denn diese Schnipsel bei Dir erscheinen mir oft als so eine Art Viren,die mich „verfolgen“, keine Ruhe geben, bis ich sie sanft eingebettet reime rein und raus aus meinem „Leben“…
        😉

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        1. Tja, manchmal gelingt es mir – bei aller Bescheidenheit! – doch ganz gut, Denkanstöße zu texten, die nicht ganz so leicht abrutschen in Belanglosigkeit und Vergessen. Und das dann schwarz auf weiß bestätigt zu bekommen, ist wie Applaus für den Bühnenartisten. Auch dafür danke ich Dir. 🙂

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  4. Obwohl ich mir schon seit vielen vielen Jahren keinerlei Radio/TV und andere Schafsmedien mir antue, habe ich diesen Kotzmoment täglich; v.a. im alt. mainstream des DE-Schwurbelnetz.
    Ich münze den aber gern in „ich kann gar nicht so viel saufen, wie…“ um. 😉

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