Satiremagazin

Na, sieh mal einer an: Noch am Wochen­ende hat Onkel Hotte getönt, wegen der in der taz veröf­fent­lichten Sudelei Anzeige zu erstatten. Doch nachdem Königin ◊Angela I. von Mann zu Mann mit ihm gesprochen hat, wird munter zurück­gerudert: »Seehofer erstattet keine Anzeige gegen „taz“-Autorin« (Quelle: JF).
Darf eine „Zeitung” eigentlich alles oder sollte sie nicht eher der Serio­sität ver­pflichtet sein, mit der Fakten ermittelt und publi­ziert und ggf., darauf aufbauend, Blick­winkel erweitert werden? Was die taz dort (und nicht nur aktuell) voll­führt, hat m. E. mit Journa­lismus absolut nichts zu tun. Nach meinem Dafür­halten wäre der aktuelle Sudel-Ausbruch (und wohl auch die noch kommenden) recht entspannt hin­nehm­bar, wenn sich diese „Zeitung” ab sofort umbe­nennen würde: SaTire­mAgaZin. Denn Satire darf ja be­kannt­lich alles…

6 Kommentare zu „Satiremagazin

  1. Wenn Zeitungen prinzipiell und ausschließlich der Seriosität und den Fakten verpflichtet wären, wieviele Zeitungen gäbe es dann noch? (bzw. hätte es jemals geben dürfen?)
    Ich glaube da hat jemand versucht, die großen Fußstapfen von Wiglaf Droste auszufüllen.

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  2. Ob denn ausgerechnet die „JF“ die seriöseste Alternative zur TAZ ist? Wenn ich in den Straßengraben laufe, sind hinterher immer die Schuhe dreckig – egal, ob ich in den linken, oder rechten Graben getreten hab… 😉 Allerdings ist auch der vermeintlich saubere Mittelweg inzwischen oft nicht mehr gangbar. Menschen mit gesundem Menschenverstand müssen sich womöglich abseits aller Pfade in die Büsche schlagen… 😁

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    1. Zugegeben: JF ist sicherlich nicht der Inbegriff für solide Faktenarbeit. Kann denn aber nicht auch das Gluckern einer trüben Quelle die Sinne ansprechen und so zum Denken anregen? Und ist nicht letzten Endes jeder Weg mit dem Makel behaftet, die Schuhe schmutzig zu machen? Das mag bei Engeln anders sein, die mindestens eine Handbreit über der Realität schweben und sich so die Schuhe – Pardon, ich wollte Jesuslatschen schreiben – nicht beschmutzen, egal welchen Weg sie nehmen. Nur wir Menschen haben uns ein Moralkonzept aufgebürdet, das uns zwingt, uns abseits der Wege in die Büsche zu schlagen; so machen wir uns halt dort die Füße schmutzig… 😁

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  3. Für mich waren das immer schon „tazecken“……und wer journalistisch unterbelichtete Gestalten wie das Yahoogadingsbums aus Gründen der Proporzdiversität einstellt, den nehme ich nicht ernst.

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    1. Es ist schon so: Es braucht solides Wissen, lebensbejahende Moralvorstellungen und auch politischen/anthropologischen Sachverstand, um beliebige Modewellen nicht einfach nur unreflektiert nachzuäffen, sondern das Gute darin zu suchen, aufzunehmen und womöglich zu steigern…
      Da dürften viele noch einen weiten Weg vor sich haben. 🤔

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