ertappt

Darf von Demagogie gesprochen werden, wenn Begriff­lich­keiten von Dingen oder Vorgängen, für die kein kausaler Zusam­men­hang nach­weis­bar ist, aus dem Kontext (sozial, histo­risch, poli­tisch etc.) heraus­gelöst und mit Ver­satz­stücken aus der verbalen Schatz­truhe, auf deren Etikett Feind­bild steht, zu einem sämigen Schleim zusam­men­gerührt werden?
Das gibt es ja gar nicht?! Oh, doch! Ein kurzer Blick auf die (neurotische?) Profi­lierungs­süchtelei von E. Högl ist beredt genug. An der aktuellen Posse ist nütz­liches Material für anthro­po­logisch-soziale Studien zu finden: 1. Framing[…] ein Riesen­fehler”, 2. Generosität (Machia­velli läßt grüßen)[…] intensiv disku­tieren” und 3. Imagepflege, aber bedeu­tungs­voll zu sein ist – frei nach G. Ch. Lich­ten­berg – etwas anderes, als ein ernst­haftes Gesicht zu machen.

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