Mimimi

Die merkelste Bundes­kanz­lerin aller Zeiten macht derzeit richtig gute Figur! 😬
Statt das Staats­schiff in Krisen­zeiten mit Weit­sicht, fester Hand und klarem Verstand durch gefähr­liche Fahr­wasser zu lenken, hat sie sich aufs Bitten verlegt: »Wir müssen jetzt alles tun, damit das Virus sich nicht unkon­trol­liert ausbreitet. Dabei zählt jetzt jeder Tag […] Ich bitte Sie: Verzichten Sie auf jede Reise, die nicht wirklich zwingend not­wendig ist, auf jede Feier, die nicht wirklich zwingend not­wendig ist. Bitte bleiben Sie, wenn immer möglich, zu Hause, an Ihrem Wohnort« (Quelle: welt.de). Ich bin zwar der Meinung, wir hätten schon ein dreiviertel Jahr lang etwas gegen die unkon­trol­lierte Virus­ausbrei­tung tun müssen/können, und nicht – wie Frau Kanzler behauptet – erst ab jetzt, doch es würde dieses (winzige!) Einge­ständnis eines Fehlers auf das Versagen der merkel­schen Politik des verbrannten Staates hinweisen.
Sie muß jetzt betteln und flehen, weil alles poli­tisch-ökono­mische Pulver verschossen ist. Die merkelste Bundes­kanzlerin aller Zeiten macht derzeit richtig gute Figur!

18 Kommentare zu „Mimimi

    1. Ist Kontrolle der treibende Keil, der die Ansteckungsgefahr reduziert? Oder läuft das Merkel Gefahr, den Restverstand aufs Spiel zu setzen? Warum sollten wir, Du, ich, wir alle, freiwillig um Verschärfung der Kontrolle(n) betteln, wo es unter epidemiologischen Gesichtspunkten um ganz, ganz was anderes geht?

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        1. Ich versuch’s mal mit einer zweiteiligen Antwort.

          Ja, es geht um jeden einzelnen. Doch nicht jedem Einzelnen ist bewußt, welche Verantwortung er für die übrigen einzelnen zu tragen hat…

          Und vom Staat erwarte ich mir, daß er die Arbeitsbienen, die die Existenz des Staates überhaupt erst ermöglichen, nicht als billiges Kanonenfutter verheizt, um die Wohlfahrt einiger weniger zu sichern, daß er also dem gemeinen Stimmvieh Lebensrechte sichert, statt den Lebensstandard durch politische Fragwürdigkeiten aufs Spiel zu setzen, die ihre Legitimation aus halbgewalktem Unwissen und dem skrupellosen Willen zur Macht ableiten.

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        2. Es stimmt, das Bewusstsein lässt zu wünschen übrig. Ich fange bei mir an 😉

          Arbeitsbienen – hmm. Seit 42 Jahren bin ich so eine, habe mich allerdings nie als Kanonenfutter gesehen. Natürlich haben durch meine Werktätigkeit andere verdient, ich allerdings auch, so dass ich niemals Bittsteller sein musste. Immer hatte ich mein Auskommen und bin niemals jemanden etwas schuldig geblieben. Wenn ich zurück blicke, war all dies das Ergebnis von viel eigener Anstrengung sowie glücklicher Fügungen, eine Formulierung, mit der sicher auch ein Atheist leben kann. Zu keinem Zeitpunkt habe ich mich als „verheizt“ empfunden.

          Politische Fragwürdigkeiten – oh ja, die gibt es sicherlich. Ganz oben steht bei mir die ALG2-Gesetzgebung, die ich als zutiefst ungerecht und menschenverachtend empfinde. Sie ist allerdings nicht aus „halbgewalktem Unwissen“ entstanden, sondern auf der Basis kalter Mathematik. Der Wille zur Macht spielte dabei, so glaube ich, ohne die Machtpolitik, die immer auch präsent ist, in Schutz nehmen zu wollen, eine eher untergeordnete Rolle. Das Ganze war und ist vielmehr geprägt von einem Wettlauf „nach unten“ in Sachen Sozialleistungen, weltweit. Mehr als fragwürdig, ja.

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        3. … aber einen ganz wichtigen Punkt möchte ich gern ergänzt sehen: War es wirklich notwendig (Betonung auf wirklich), zu Beginn der SARS-CoV-2-Krise, die Gesellschaft mitsamt der Wirtschaft dermaßen zu paralysieren, daß reihenweise Kleinunternehmer, Handwerker, Kioskbetreiber etc. in den Ruin getrieben würden? Um die Großen zu retten, wurden die Kleinen leichtfertig geopfert (daher der von mir verwendete Begriff: Kanonenfutter)…

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        4. Das glaube ich auch. Es ist die Angst, die überreagieren ließ, lässt. Niemand hat eine Blaupause für so eine Situation. Und ja, es ist nicht nur ein Eindruck – die Kleinunternehmer haben das Nachsehen. Da wird einiges korrigiert werden müssen. Hoffentlich kommen wir um einen zweiten Lockdown herum. Wenn das Insolvenzrecht wieder vollumfänglich greift, wird abgerechnet.

          Selbst kann ich nur für mich schauen. So wird auch von mir eine zum Monatsende lange geplante Reise abgesagt. Wir bleiben zuhause.

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    1. Das sind die wichtigen Dinge, die von den aktuell grassierenden Politiker-Darstellern allzu gern mal „übersehen” werden.

      Ganz nebenbei frage ich mich, wie ich dem Ruf zum zu Hause bleiben folgen soll, wo der Arbeitgeber kein Home-Office zuläßt, aber zugleich sehr fahrlässig mit Virenschutz im Büro umgeht (in der 1½ m „Bannmeile” sitzen 2 weitere Kollegen; Mundschutz geht nicht, weil first-level-Support am Telephon; regelmäßiges Lüften geht nicht, wegen frostbeuliger Kollegen). 😟

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