Nimbus

Es ist wirklich ungehörig, wenn sich die Realität nicht an die verquasten Vorstel­lungen hält, die so mancher Geistes­akrobat (oder eben auch massen­hyste­ri­scher Poli­tiker­darstel­ler) sich über diese zurecht­gezim­mert hat! Man könnte ja, wenn die in hilf­losem Aktio­nismus losge­tre­tenen Maß­nahmen nicht nur die gewünschten Erfolge nicht zeitigen, sondern sogar gegen­teilig zu dem wirken, was da erhofft wurde, auf die Idee kommen, daß die ergrif­fenen Maß­nahmen über weite Strecken reali­täts­fremd sein könnten. Doch da diese Vor­gehens­weise den Nimbus der eigenen Unfehl­barkeit infrage stellen würde, werden die nutz- wie wirkungs­losen Aktionen sogar noch ver­schärft… 🤔

11 Kommentare zu „Nimbus

    1. Ist das eine konstruktive Frage? Ich bin mal so frei und versuche mal eine Antwort: Das wichtigste dürfte sein, alles zu vermeiden, was mit der Epidemie nicht im Zusammenhang steht. Schließlich hätte man genügend mit dem zu tun, was die Epidemie zurückdrängt, allem voran mit dem Studium des „Feindes”. Doch seit fast einem Jahr werden die gleichen Mantren gebetet, obwohl sie offenbar nicht die positiven Beiträge leisten, wie sie in einigen asiatischen Staaten sehr wohl möglich sind…

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      1. Mal davon abgesehen, dass meine Frage eher dahin ging, was zu tun sei, was genau würdest du denn lassen wollen? Es gibt sicher überflüssiges Regelwerk, keine Frage.

        Das Studium des Feindes aus der Sicht eines totalen medizinischen Laien, wie ich es bin, sagt, das beste Mittel sind Kontaktbeschränkungen. Aber nicht um jeden Preis.

        Wie machen es die anderen, die offensichtlich der Pandemie besser Herr werden? Da lohnt sich, mal genauer hinzuschauen. Es gibt im Grunde nur zwei Wege, die Menschen davon abzuhalten, sich zu nahe zu kommen: Einsicht oder Zwang % Kontrolle. Wobei letzteres auf Dauer nicht wirklich gut funktioniert. Außer, man macht es wie die Chinesen, mit allen Folgen (die dort mehrheitlich in Kauf genommen werden).

        Kollektive Verantwortung eines jeden Einzelnen ist ein guter Ansatz, wie ich finde. In Japan zum Beispiel gilt es als Schande, eine Gefahr für seine Mitmenschen darzustellen, wenn man infektiös ist. Ein jeder Infizierter dort zieht sich zurück, so gut er kann, um seine Nächsten nicht zu gefährden. Andere Regierungen im asiatischen Raum sind rigoros und gehen die Seuche mit Dekreten, Verordnungen und drastischen Strafen an. Auch in Teilen erfolgreich, sicher. Allerdings würdest du wahrscheinlich nicht in deiner Art und Weise von den dortigen Machthabern schreiben, wärst du Bürger eines dieser Länder 😉

        Guter Artikel zum Thema, falls du lesen möchtest:
        Hier

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    1. *chchch* Technokratie hat bislang nicht funktioniert, doch wie steht’s mit Algorithmie als Regierungsform? Ich bin zutiefst davon überzeugt, daß Kohlenstoffeinheiten auf einem trockenen Zweig des Evolutionsbaumes angelangt sind und vollkommen keine Chance haben (werden) im Konkurrenzkampf mit Siliziumeinheiten (sprich Computern)… 🤫

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