Zufall

Es ist schon seltsam, manchmal fallen einem Dinge an nicht so häufig in den eigenen vier Wänden frequen­tierten Stellen in die Hände, die – völlig unerwartet¹ – nach Jahren die Erin­nerung an längst Verges­senes wieder­erwecken: Briefe, Photos, Visiten­karten, Muschel­schalen aus einem längst vergangenen Urlaub, Eintritts- oder Fahr­karten oder was auch immer. Und so stellt sich die Frage, ob die Schicksals­götter gerade jetzt einen Anstoß geben wollen, den seit längerem ver­schüt­teten Faden wieder aufzu­nehmen, oder ob sie warnend einen (weiteren?) Hinweis darauf geben, wie fragil das Erin­nerungs­vermögen letzt­lich ist. 😏

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¹) An dieser Stelle wird umgangs­sprachlich gern das Wort ›Zufall‹ bemüht. Wenn aller­dings dieser physi­kalische terminus technicus nicht entweiht werden soll, verbietet sich dessen Gebrauch unter den skiz­zierten Umständen.

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