Urlaub

Ich verstehe bis heute nicht, warum so viele Menschen so ein schreck­liches Gewese um ihren Urlaub machen; nicht für das, was sie als Urlaub bezeichnen. Um mal einen, nein den Mode­zaren (r. i. p.) zu para­phra­sieren: Wer Urlaub benötigt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren.

43 Kommentare zu „Urlaub

    1. Ich habe mir eigens bei der Aufsichtsbehörde für Beitragsbeiträge eine Unbedenklichkeitsbescheinigung ausstellen lassen, um nur ja nicht einen bösen Beitrag auf die Leserschaft loszulassen. Aus diesem Grund kann ich jetzt mit ruhigem Gewissen jedes Böse im Beitrag abstreiten. 😁 Doch zur Sicherheit habe ich mein Auto verkauft, übrigens vor Jahren schon…

      Gefällt 1 Person

      1. Ohne Auto über Jahre hinweg? Wie soll der Staat Kohle machen? Wie sollen all die vielen Menschen ihre Brötchen verdienen? Bewunderung und pur Abscheu ob derartigem Egoismus überkommen mich gerade … 😉

        Gefällt 1 Person

        1. In der Tat, seit längerem ohne Auto. Weit länger schon als meine „ohne Glotze”-Entscheidung. Doch beide Taten sind nicht heroisch, also gibts auch keinen Anlaß zu Bewunderung. Falls ich wirklich mal einen Pkw oder einen kleinen Lkw brauche, gehe ich zur Liese, oder wie das freundliche Madl hinter dem Bürotresen heißt, um mir bei ihr so einen automobilen Rollkasten auszuleihen…
          Wenn ich rekapituliere, wieviele Fahrräder ich über die Jahre unter meinem Allerwertesten hatte, dürfte es nur noch eine Frage von Sekunden sein, bis ich von der Innung der Fahrradmanufakturen das Ehrendiplom mit Eichenlaub überreicht bekommen werde. 😉

          Gefällt 1 Person

        2. „King of the Bike“, das finde ich gut! Glotze habe ich auch schon seit langer Zeit entsorgt … 😉
          PS: Ich liebe Autos, dieser Umstieg würde mir wirklich sehr schwer fallen!

          Gefällt 1 Person

        3. Seit Prokofjew wissen wir ja, daß – auch ohne fetischistische Anwandlungen – Liebe zu drei Orangen möglich ist. Diesem musikalisch „vorgeschlagenen” Liebesgegenstand kann ich zwar durchaus etwas abgewinnen, nicht aber der Liebe zu einem Auto oder derer gleich mehrerer. In der Auto-Branche beschränkt sich meine Liebe auf ingenieurtechnische Meisterleistungen. Leider eine hoffnungslose und vollständig unerwiderte Liebe… 😊
          Und ehe ich den Prokofjew vergesse, hier ein Link: https://www.youtube.com/watch?v=-Ur8dHVxByE

          Gefällt 1 Person

        4. Kein Autonarr? Kein Kilometerfresser? Kein Asphaltgummierer? Ich habe von dieser Spezies gehört, konnte mir aber nicht vorstellen, dass sie von dieser Welt sind! Nun mal ganz ehrlich, ich behalte die Anwort natürlich für mich: Aus welcher Galaxie stammst du ? Ist aber auch egal, muss jedenfalls sehr weit weg sein … 😉

          Gefällt 1 Person

        5. Hm, naja, eine echt spannende Frage. Ich selbst suche seit Jahren händeringend nach einer zufriedenstellenden Antwort. Aber es fühlt sich an, als ob ich mich immer weiter von einer möglichen Lösung entfernte… 👽
          Allerdings frage ich mich, warum ich mich gerade eben, beim Tippen dieser Zeilen, an R. Heinleins Roman „Fremder in einer fremden Welt” erinnere: https://www.buecher.de/shop/klassische-science-fiction/fremder-in-einer-fremden-welt/heinlein-robert-a-/products_products/detail/prod_id/25547732/

          Gefällt 1 Person

    1. Nein, das kann nicht sein: Auf dem Mars heißen die Fahrzeuge doch Sojourner oder Spirit oder Opportunity oder Curiosity oder Perseverance oder Zhurong; da würde doch niemand auf die Idee kommen, sein Fahrzeug „Ab·art(h)” zu nennen… 😁

      Gefällt 1 Person

    1. Ich habe nicht abgestritten, daß man mitunter dringend, wirklich dringend Urlaub braucht. Ich habe lediglich dazu anregen wollen, darüber nachzudenken, daß diese Tatsache möglicherweise Dinge über unser Leben offenbart, über die wir sonst kaum Anlaß zum Nachdenken hätten. Und ja, ich brauche auch Urlaub, dringendst! 🙃

      Gefällt mir

  1. Aber wenn wir das so sehen, müssten wir uns dann nicht alle Gedanken um unser aller Leben machen? Ich meine, die Konsequenz, wenn irgend jemand anfinge deinen Gedanken an sich selbst zu erproben, wäre jawohl eher nicht, dass er anfinge, das Problem zu tilgen. Er würde schlicht kein Gewese mehr um sein Urlaub machen. Und dann? Keiner mehr über das Problem reden.
    Irgendwie bin ich mir ziemlich sicher, wenn ich dich richtig verstehe, dass dieses Gewese um den Urlaub Beweis dafür ist, dass das Problem, welches du zu ergründen anregen willst, längst erkannt ist. Wenn du die zwei Wochen des Jahres, in denen du Palma de Mallorca unsicher machst, zu den geilsten, tollsten, besten, nacktesten aller Zeiten erklärst (immer exakt für ein Jahr), ist das wahrscheinlich viel mehr ein Effekt von Verdrängung, als einer von Unwissen, alleine schon der nächsten 40 Mal 50 Wochen wegen, aus denen schwer entrinnen scheint.

    Also haben wir ja möglicherweise alle nur dasselbe Problem (würde sogar so weit gehen zu sagen: es ist das Gleiche, die oberen xtausend immer exklusive) und das, was der Lösung im Wege steht ist die Tatsache, dass wir nicht in der Lage sind, es in entsprechenden zwischenmenschlichen Zusammenhängen zu denken 🙂
    Im Prinzip isses doch so, dass in diesem Leben fast alles Grundlage bilden könnte für tiefergehende Gedanken mit dem entsprechenden Ende, irgendwas aber offensichtlich immer wieder abhält, diesen Weg zu nehmen.
    Ich würde fast behaupten in den aller meisten Fällen sind es Resignation und/oder Angst.

    Peace

    Gefällt 1 Person

  2. In DIESEM, deinem Fall: nein 🙂 Überhaupt würde ich, wenn ich dieses lese, eher an Kommentare denken, als an Ausgangsposts. Steht ja nirgends geschrieben, dass du dir 24/7 das Hirn zu zermartern hast. Aber schon irgendwie strange, dass an einem Ort, der fast nur besteht aus Porno und Meinung so wenig Widerspruch zu finden ist.
    Und Faust scheint heute seinen Lauf zu haben. Kommt schon’s zweite Mal jetzt vorbei.

    Gefällt 1 Person

    1. Mir scheint, es könnte einen Unterschied geben zwischen einerseits ganz anderer Meinung sein und andererseits Widerspruch einzulegen. Letzteres ist ja anstrengend und durchaus auch zeitraubend.
      Wahrscheinlich würde sich ein ganz anderes Bild ergeben, wenn neben den üblichen Bewertungsknöpfchen (like oder 👍 👎) auch ein 1-Klick-Widerspruch möglich wäre…😉

      Gefällt mir

      1. Da gibts sicher einen Unterschied. Eine andere Meinung ist ja oftmals nur ein anderer Teil eines umfassenden, größeren Komplexes. Widerspruch ist Widerspruch. Das hab ich allerdings auch nicht auf diesen Dialog gemünzt, sondern ein anderes Forum an das ich denken musste, als ich Faust gelesen habe. Es ist ja eigentlich gar nicht so unlogisch, wenn man genau darüber nachdenkt, in einer Gesellschaft in der Wissenschaft Wahrheiten schaft, die für größere Teile der Bevölkerung alleine sprachlich nicht zugänglich sind (weil Attitüden ja durchaus auch Ablehnung, als Beleidigung implizieren), dass sich Reptiloide erschaffen, Druiden und Geister. Exklusivwahrheiten, unzugänglich für das gegenüber in der Gesellschaft, Exklusivwissen. Das Problem ist halt, dass Widerspruch (wie in der Wissenschaft an gewissen Stellen ironischweise auch) Mangelware und damit das Exklusivwissen auswüchsig ist, da bilden sich richtige Komplexe, wie man sich vorstellen kann. Und wenn dann mal zufällig einer wie ich reinmarschiert kommt, da ergibt sich die abstruse Situation, dass die Leute zwar mit dir reden, wenns aber um ihrer Exklusivwahrheiten geht, haben die literarisch Angst vor dir. Als würden sie mit allem was sie darüber sagen 10m an dir vorbei marschieren. Ich hab mich dazu nicht mal geäußert, die haben scheinbar einfach instinktiv den Bogen gemacht. Und naja, kommt dann vielleicht mal nen richtiges Arschloch. Wird das gefährlich. Da musste nur reinpusten, da fällt alles um. Und keiner widerspricht sich. Der nächste wollt mir wirklich erklären, Hitler wär eigentlich nen ganz netter Kerl gewesen. Kriege ja, Holocaust ja. Aber nett. Charmant. Hilfsbereit. Und da sieht man dann halt, das Widerspruch durchaus auch Respekt sein kann. Wenn er derart fehlt. Der hat ihn dann bekommen 🙂 Aber sie sind halt tatsächlich auch allen scheißegal, da fühlen sie schon richtig, wenn sies tun, bei ihrem tun. Bin drei, vier Tage mal bei Herrn Professor Precht vorbei geschneit, weil er im TV gesagt hat, kein Dialog mit Querdenkern. Hab ich gesagt, okay Richard (Sekretärin hab ich gesiezt, weiß auch nicht warum) – versteh ich. Aber ist eure Verantwortung, dass es überhaupt so weit kam. Gibt irgendwem aus der Unterschicht die Hand, forder zur Diskussion auf, da gibt’s welche, die können das mit dir aufnehmen – nur damit die Leute zum Denken animiert werden, in ihren Waffenschrank greifen. Lang und breit erklärt. Nicht mal ne Antwort. Da bin ich so ausgerastet in der nächsten email, dass ich mich gewundert habe, dass keine Polizei vorgefahren kam, am nächsten Tag. Ich meine, Widerspruch wird heutzutage oft als persönlicher Affront gesehen. Dabei ist es eben oftmals schon auch einfach respektvoll.

        Gefällt 1 Person

        1. Ich bitte um Entschuldigung, daß ich erst jetzt mit einer Antwort (die übrigens unerhört schwerfällt) „um die Ecke biege”, die SPAM-Knechte hatten Deinen Kommentar in den SPAM-Ordner gewuppt.

          Du hast dort sehr viele Themen angerissen, jedes für sich ist kaum an einem einzigen Gesprächsabend am Kamin auch nur ansatzweise erschöpfend durchzusprechen. Erst recht nicht in irgendwelchen Tweets…

          Was ich (bisher) in Deinen Zeilen nicht lesen und auch nicht zwischen den Zeilen interpretieren konnte, sind die Themenkreise Filterblase und Cocooning und alle Spielarten dazwischen. Der Mensch ist nicht wissenschaftlich, auch wenn er diese – scheint’s – mit Inbrunst betreibt. Er ist Argumenten nicht zugänglich (ja, es gibt Abstufungen, aber in der Tendenz gilt meistens das „nicht”). Er weiß mit Fakten nichts anzufangen, aus denen Argumente ableitbar sind/wären. Der Mensch ignoriert lieber Fakten, als sich mit ihnen und den sich daraus ergebenden Konsequenzen auseinanderzusetzen…

          Gefällt mir

        2. Übrigens, ja: Coconoonning und Filterblase sind damit auch absolut Themen bei der Betrachtung des Problems, die eine Rolle spielen. Die Filterblase war ja im Grunde der Cocon für das Cocooning, wenn du so willst, Den Rückzug ins Private hatte ich ja ebenfalls als entscheidenden Teil ausemacht.

          Das Problem ist halt, dadurch, dass die Uni erstens auf jedem Gebiet ihre eigene Sprache spricht und oben drauf noch nie die Gedanken gegenüber der Öffentlichkeit bekannt werden, nutzen die Ergebnisse der breiten Masse halt wenig. Wie willst du einordnen, wenn du selber entweder nicht weiß, wo der Wissenschaftler hinwollte mit dem Gedanken, was absolut entscheidend ist (sowie abgestritten) und, noch schlimmer: jeder die Dinge dort einordnet, wo sie ihm am Besten hinpassen. Das genau lässt doch die Möglichkeit. Passt dir das Ergebnis nicht, bleibt die schlechte Absicht, die du unterstellen kannst (was alles andere als in jedem Falle falsch ist). Im Prinzip sind Universitäten Privatspielplätze.

          Hier noch ein kleines Gedicht zu meinen Worten, damit nicht falsch verstanden wird:

          https://makaveli85.wordpress.com/2021/06/12/8378/

          Das gehört zu dieser Art des Schreibens dazu.

          Bis demnächst.

          Gefällt 1 Person

        3. Das Paradoxe an dem ganzen Themenkreis ist, daß die Summe aus „unendlich” vielen Unvollkommenheiten eben doch ein recht stabiles Gesamtkonstrukt erzeugt (siehe Aristoteles: Das Ganze ist mehr als die Summe der Einzelteile). Möglicherweise kompensieren sich unlautere Absichten der bösen Art (zumindest meistens, Ausreißer gibt’s immer). Das könnte dann aber zugleich auch bedeuten, daß sich die guten Absichten eben auch kompensieren können.
          Aber vielleicht ist der Mensch als soziales Konstrukt nur deshalb so „erfolgreich”, weil das Gesamtgebilde durch eben diese Kompensationsfähigkeit so tolerant und damit einigermaßen robust gegen alle möglichen Absurditäten ist. Nicht verwechseln: Das mag für die Allgemeinheit, der Einzelne mag währenddessen schrecklich leiden, weil ihm ein unerträgliches Schmerzlevel zugemutet wird (ich rede aus Erfahrung).

          Gefällt mir

        4. Hehe, der Mensch ist sozial erfolgreich? Das wüsste ich aber 🙂 Ja, den Vorwurf muss man sich ja immer machen lassen, aber wenn irgendwas de facto in dem Text enthalten ist, dann das. Ich sagte ja, Faktor Sprache: das lässt sich integrieren, das gut gemeinte. kannste nicht faken. Alle, alle bauen immer auf diese Karte, wenns einfach nur andere Absichten sind. Und immer in dem Moment verrät ihre Sprache sich selbst. Überprüfbar wird das durch die Semantik, die der Mensch leider zur WIssenschaft umgebaut hat, nach der er jedem Begriff eigentlich einfach jede Bedeutung zuordnet, die er gerade für nötig hält.
          Eigentlich ist SEM(!)antik „die Lehre der Worthöfe“, das ist die beste Erklärung, die es gibt. Sie betrachtet Sätze als Straßen. Diese Sätzen sich halt zusammen aus Aneinanderreihungen von Häusern. Jedes Wort ein Haus. Und nun gibt es aber zwei Arten, wie du die Bedeutung von Worten erfassen kannst.
          Einmal gibt es die Definition, das ist der Sinn. Und dann gibt es noch eine SINNLICHE Wortbedeutung, Einen tieferen Sinn, so etwas wie den natürlichen Wortsinn, der sich herleitet, wenn du dir die Worte einzeln immer mal auf der Seele zergehen lässt. Und wenn du dann mal durch die Straßen gehst, und durch die Fassaden siehst. Dann kannst du die meisten getrost einreißen, denn die sinnliche Wortbedeutung und der definiert Sinn ergeben, wenn sie nicht zusammen passen. Trümmerfelder. Und offenbaren die Absicht. Das gute an der Technik ist, du fängst einmal damit an. Und hörst nie wieder auf, vielleicht ohne es zu merken. Und dann bist du Bulletproof, 100 Prozent. Du kannst leeren Worten nichts mehr abgewinnen, du gehst in die Straße, siehst du Trümmer, du findest die Absicht. Die Straße führt immer, immer, immer dahin, wo sie wirklich her kommt, wenn eine Absicht dahinter steht. IMMER! Manchmal wunderst du dich, bei welchen Selbstverständlichkeiten im Leben schon Absichten verfolgen, das ist unvorstellbar. Wirklich. Unfassbar, unfassbar traurig.

          Aber wichtiger ist: dann gibts Worte, die stehen vor dir in den merkwürdigsten Aneinanderreihungen von Farben und Formen und von Lichtern, die die dunklen Teile der Straße beleuchten. Und sie tun genau das, was ihr aussehen verspricht. Die brauchen auch nicht ihren Verfasser, um sich zu verteidigen. Wenn du eine Beschwerde hast, richte dich gerne an sie. Sie können für sich selbst reden, und ja, ich könnte lügen. Sie nicht. Und es steht doch dran, jeden Meter ein Schild: PROBIER! MICH! AUS! Das was du mir gesagt hast, das wird ja doch durch sie von dir verlangt. Da will nichts unberührt, unangetastet, unbetrachtet bleiben. Wenn du Weisheiten hast, die du für besonders wichtig hälst, Denkweisen, Wissenschaftliche Schriften. Bau sie an, probier sie aus, feel free. Also, nicht laufend drüber nachdenken, bewusst in einem Moment entscheiden und sich schnöde davor setzen, den Aufwand werden sie nicht verlangen.

          Einfach mal ganz locker durch die Hose atmen 🙂 Das Ding wird stehen bleiben. Sonst hätte ich umgelegen 🙂
          Weißt du, das Problem bei fordernden Auseinandersetzungen ist immer, sich zu fordern, ohne sich in den Wahnsinn zu treiben. Und sie tun es oft, wenn du ihnen was präsentierst, was fordernd ist, und vielleicht etwas weniger Unterkomplex sind, als das, was sie kennen. Dann scannen sie dich auf vermeintliche charakterliche Unzulänglichkeiten (würdne sie in dem Moment, genau dann, bei sich einreiten, naja, sie würden böse überrascht) und wenn sie dir alleine dadurch hundert Mal hintereinader ins Gesicht gesagt haben, dass ihnen deine Mühe, dein Schweiß und deine Arbeit egal sind, einfach nur weil sie sich mit nichts anderem beschäftigen, außer deiner Oberfläche. Wo sie mitm Finger drauf zeigen als wärst dun Zootier, ohne Witz. Du sagst nach dem 100 Mal: HALT DIE SCHNAUZE. Und dann haben sie ihren Grund, beleidigt abzudackeln. Meine Schuld. Hätte ich wissen müssen. Da war Bedürftigkeit der Grund für das Gespräch, mal wieder. Kommt vor in dieser Welt. Und sind harte Momente, wenn du dich mit einem Schlag zu gleichen Teilen irgendwie dumm fühlst und irgendwie dämlich.
          Naja. Du jedenfalls brauchst mich nicht zum Denken. Ganz sicher. Und das ist gut so, glaub mal. Ich finde mich da selber unerträglich, wenn ich den Weg durch ihre Windungen einfach jeden Meter hinterlatsche und dabei die Schnauze nicht halte 🙂 Mach einfach mal, wir sprechen uns in paar Tagen, paar Wochen. Und gucken mal, wo wir uns dann befinden 🙂
          Das ist ja nicht so, dass das hier Esoterik ist, die ich anbringe. Das ist echtes, knallhartes Wissen. Das älter ist, als die Menschen, und kampferprobt.. Und fast ausgestorben, durch Blutvergießenl AntiSEM(!)itismus. und so weiter.
          Kennst du diese Momente, wenn einem manchmal etwas für eine Sekunde furchtbar wichtig erscheint, so als hätte dich die etwas wahrhaftiges gerade angesprungen, Und du guckst dich um, hast gerade wohl geträumt. Gähnende Leere. Und du gehst weiter, als sei nichts gewesen.
          Für diese Momente, gibt es Gründe. Wichtige Gründe, die Wichtigsten. Das spürst du ganz kurz in dem Moment, wenn sie sind. Das ist die Wissenschaft, diese Gründen nachzugehen, bis du Bescheid weißt. Manchmal ist das ne Reise durch die ganze Geschichte. Und du bist raus und hast Pausenbrot liegen lassen, voller Selbstvertrauen. Bin in fünf Minuten wieder da. HAHAHAHA! Von wegen.
          Und dieser Moment, dieser kleine, popelige, kurze Moment. Das ist die Wahrheit gewesen. Wenn du dich nach ihr umdrehst, ist sie weg. Und du kannst sie auch nicht finden, nie. Nur ergründen, warum sie dich aufgesucht hat.
          So, und jetzt ist genug. Ich muss pennen. Dringend 🙂 Bestimmt bin ich spätestens Montag oder Dienstag in der Kiste.
          Solltest du irgendwann mal in den nächsten Wochen, Monaten oder Jahren so für nen Moment das Gefühl haben, Alter, was gehtn jetzt?!?!
          Lehn dich zurück. Und genieß den Ritt.

          Für dich und dein Leben bist du der erste und einzige Experte. Punkt. Die Sprache ist das dazu passende Set an Utensilien als auch Teil des Forschungsgebiets sowie Ergenis deiner Forschungen selbst. Punkt 😉

          Wenn du ab und an mal nen Gedicht lesen willst, kannste ja mal rein gucken. Kann nicht schaden, sich zu beschäftigen 🙂 Mach ich auch ab und an.

          Peace

          Gefällt mir

        5. Find ich clever, die Antwort. Ausgeschieden im SEMi-Finale, freiwillig ;-P

          https://makaveli85.wordpress.com/2021/06/12/uncle-sem/

          Schließlich impliziert meine Antwort auch ganz eindeutig, die Romantik sei Erfindung der Römer. Bin mir abschließend auch nicht so ganz sicher, ob du mich durch deine Antwort nicht eigentlich mehr oder weniger bestätigst, in dem was ich sage. Ich bilde mir ein, sie beinhaltete zwei, drei Sätze die’s kommen sahen, so oder so ähnlich 😉

          Gefällt mir

        6. Die (Natur-)Wissenschaftler tun sich sehr schwer mit dem Verstehen zwischenmenschlicher Dinge, die möglicherweise auf etwas beruhen, daß man anthropisches Empfinden nennen könnte. Ich benutze ganz bewußt den Begriff Empathie nicht, denn der ist im manischen Bestreben, wissenschaftlich zu erscheinen, dermaßen verbogen worden, daß er mit keiner Form irgendeiner Realität noch das geringste zu tun hat… 🤨

          Gefällt mir

        7. Hahaha, Bruder – noooo! Erstmal: „empathisch“ sowieso nicht, dem BEGRIFF der Empathie stehe ich, schon immer, mit gewisser Skepsis gegenüber. Zwar ist sie freilich nicht einszueins vergleichbar mit dem guten, alten Mitgefühl – aber genau da scheint mir halt auch irgendwie ein Problem zu liegen. Denn während man Mitgefühl schon irgendwann, irgendwie mal gehabt haben müsste, um es sich selbst unterstellen zu können, fehlt mir bei der „Empathie“ hingegen das passende Verb, dass den Titel am Ende irgendwie auch rechtfertigte. „Empathisch“ spricht sich, dem Selbst gegenüber, irgendwie zu leicht, finde ich 🙂 Viel zu leicht 🙂 In ganz, ganz vielen Fällen wirkt sie mir eher erarbeitet, als menschlich hart erprobt.
          Und naja, was den Rest angeht, hab ich ja nen gewissen Grad an Irrsinn gar nicht verschwiegen, im Gegenteil.
          Ich sage doch nur, im Prinzip:

          Kevin drückt sich. Und ihr tut es auch…

          Hab einen schönen Abend,

          Peace

          Makaveli

          Gefällt 1 Person

        8. Nein, kannte ich nicht. Hundert Jahre alt und von zugleich erfrischender und beängstigender Aktualität. Und auch das reicht nicht, um aus der tumben Masse eine kritische Masse zu machen, die (wie im kernphysikalischen Vorbild der Kettenreaktion) nicht mehr zu bändigende Energie entfaltet…

          Gefällt mir

        9. Nein, das reicht nicht. Sicher reicht das nicht, aber das Erfrischende daran ist ja (unter Einbeziehung der begnadeten Person, die dieses verfasste), dass es das auch gar nicht untestellt.
          „Sukzessiv(e)“, das ist doch ebenfalls ein Begriff wissenschatlichen Ursprungs, nicht? Vielleicht ist das ja eher das Prinzip, welches an dieser Stelle Anwendung finden sollte?!?!
          Ja, möglicherweise ist der Mensch derart kaputt, dass er sich die Natur holt, sein eigenes Schicksal besiegelnd – vielleicht holt sie aber auch uns (wieder), bevor’s zu spät ist.

          Who knows!?!?!

          Peace

          Gefällt mir

        10. Sukzessiv? Das dürfte das falsche Wort für wesentliche Veränderungen sein (Betonung auf wesentlich, also das Wesen betreffend). Sukzessiv paßt nur zu „fließen innerhalb der altbekannten Grenzen”. Hingegen brauchen wesentliche Änderungen immer und ausnahmslos den berühmt berüchtigten Qualitätssprung

          Gefällt mir

  3. Nevadi. Weißt du, bei allen Fakten, die du bedenkst, die alle bedenken, vergessen alle genau in dem Moment, in dem sie im Prinzip die Aussage treffen, die du gerade triffst. GENAU DIE GLEICHE, den einen, entscheidenden, wichtigsten Fakt. Wir alle betrachten Fakten faktisch durch eine Brille, wir alle sind Produkt einer Geschichte, die in den 2000 Jahren, die sie jetzt läuft, die für alle gleich und für jeden verschieden gelaufen ist. Das, was wir als Menschen alle gemein haben, jeder einzelne mit jedem anderen, ist, dass wir alle verschieden sind. Wir sind gleich, alle, weil es keine zwei Gleichen von uns gibt. Selbst Zwillinge sind ebenso gleich wie grundverschieden. Und selbst siamesische Zwillinge sind es.
    Und damit ist eben Fakt, dass jeder Fakt, den du den Menschen vorlegst, in dem Moment, in dem er um die Welt geht, zu 8 Milliarden Fakten geworden sein wird, wenn er denn jeden erreicht haben sollte am Ende. Und jeder der Menschen heutzutage glaubt, er sähe, was alle sehen müssten, damit sie verstünden, was er versteht. Die Ironie dabei ist: genau das tun sie eben. Und indem sie alle es Wahrheit nennen, was sie sehen, entziehen sie sich der Möglichkeit, wenigstens Herr ihrer eigenen Wirklichkeit zu werden.
    Die Wahrheit ist im Prinzip ein Überweisen, dass sich nur in Bruchstücken ganzheitlich zu zeigen vermag. Die sich erschließen kann, wenn du akzeptierst, dass du sie weder sehen, nur beherrschen kannst. Wenn du deine, diese, eine Wirklichkeit eines jeden akzeptierst, dann wahrst du dir die Chance, die Wahrheit einzufangen in den Moment, in denen sie sich entscheidet, dir nahe zu kommen und gehen.
    Weißt du, wie viele Probleme es gibt auf der Welt? Wie viele von den tausenden wirkliche reale sind? Es ist eins, genau ein einziges. Dass sich hinter tausenden von Bezeichnungen, die wir selbst geboren und Fakten getauft haben.

    Wir alle sind Kinder eines Krieges, der unser eigentliches Problem ist, und unser größtes, weil er vor der Zeit der Aufzeichnugnen statt fand, oder vielleicht auch alle Kinder eines Mordes – unerheblich (wobei zu besprechen wäre, wie es dazu kam, aber für die Lösung ebenfalls – unerheblich). Eine Keule hat einen anderen niedergestreckt, es floß erstes Blut, es fiel ein erstes Opfer, es marschierte(n) der (die) erste(n) Täter. Die Blut fließen, Opfer fallen, Täter marschieren ließen. So lange bis das Problem so groß war, dass es sich in einem quasi evolutionären Akt den Kapitalismus geschaffen hat. Der in seinem Wesen genau die Eigenschaften transportiert, die wiederum ihn geschaffen haben.
    Er hat sich also wiederum auf den Weg gemacht um die Welt und jede Kluft, die er zwischenmenschlich aufgreifen konnte, zu einer Wunde aufgebrochen, zwischen Rassen, Geschlechtern, Religionen, Starken und Schwachen – er hat sich überall DIE SCHWÄCHE DER VERMEINTLICH STARKEN zu Nutze gemacht, um in seinem Sinne weiter existieren zu können. Sie wiederum haben ihn sich zu Nutze gemacht, um in dem Sinn weiter existieren zu können, von dem sie glaubten, es sei ihrer.
    Und so ist der Täter, der den ersten Erschlug, 45 in Berlin rein, zwei Plastiktüten in der Hand (die’s noch nicht gab damals, eigentlich – aber es war seiner Zeit eben voraus, immer) einem leichten Grinsen im Gesicht. Und das braune Biest verließ Berlin, die Tüten voll mit 60 Millionen Leichen, den Leib bepackt mit Muskeln.
    Der Knüppel, der den ersten henkte, ist durch das Blut in den Boden gesickert, erwachsen ist, in einer schnurgerade, linearen Entwicklung ein, na? Genau! Atombombenbaum.

    Und die Bestie? Verschwunden. Einfach weg. Und jeder sieht sich um und jeder sieht, das Problem ist überall. Und doch ist es nirgendwo, weil jeder glaubt, dass er das Problem erkannt hätte, weil er es eben, wie jeder andere, überall sieht. Und jeder erklärt allen eine Welt in seiner eigenen Sprache, und keiner kann den eigenen verstehen, paradoxerweise weil, weil es immer die GANZ GENAU GLEICHE Geschichte ist, wenn du einfach den einen Fakt, den ich eben genannt habe, mit einbeziehst; dann wirst du sehen, dass jeder einzelne ihn ausklammert, den Fakt, dass er selber der ist, der die Fakten schafft – was er als Problem allen andern vorwirft ist er selbst, in dem Moment, in dem er es tut.
    Womit wir es eingekreist hätten, das Biest. Es ist in eurem Rücken, es hat jeden einzelnen auf dem Schoss, es singt euch Schlaflieder, in die Worte, die euren, während ihr sprecht. Während ihr euch den Verstand stylt zur modischen Prachterscheinung scheitelt es euch in aller Seelenruhe die Haare zum Helm. Und ihr werdet einschlafen, wenn ihr euch nicht wecken lasst und ihr werdet ihr aufwachen in eurem schlimmsten Alptraum, der so tief liegt, der so finster ist, dass er ungeträumt bleiben wird, bis Morgen.
    Jeder Versuch, sich zu zwicken, wird ein Menschenleben kosten. Jeder Versuch wieder einzuschlafen ein Weiteres. Die Menschen werden aufwachen in einer Welt, die in ihrer Abartigkeit so perfekt ist, dass sie sich nie erklären können werden, wie sie jemals dort landen konnten, Die Welt muss nicht mehr belehrt werden, wie jeder glaubt. Sie ist perfekt, sie ist vollkommen, sie funktioniert perfekt – jeder ist genau da, wo er sein muss und tut, was er soll.
    Das Problem ist heimgekehrt in jeden einzelnen, jeder, jeder, jeder IST das Problem. Manche größer, manche kleiner, je nachdem, wie es die Menschen braucht.
    Weißt du, was es neben der Todesgefahr noch transportiert hat, in euren Schoss, während es darauf sitzt. Die Lösung. Denn jetzt, genau jetzt, in dem jeder ist, was er eigentlich nicht sein soltte, niemals sein wollte. Ist er genau der, der er ganz am Anfang schon war: er ist einer unter allen, die genauso sind wie er, weil sie nicht sein könnten wie er, selbst wenn sie es wollten.

    Erkennt das, erkennt das und der Schleier wird fallen, erkennt das und ihr werdet euch erkennen, wo ihr euch erkennen könntet, inden anderen und ihr werdet anfangen zu kämpfen, füreinander. Und ihr werdet gewinnen, schon nach den ersten Metern wird es leicht fallen, wenn die Menschen einfach nur erkennen, wie mächtig sie sind, wie wenig es bedeutet, zu wissen. Und wie viel es bedeuten kann, zu werden.
    All die Lügen, wie waren wahr, die ganze Zeit. Sie haben gesagt, ihr habt geglaubt, dass ihr aus der Entfernung, mit Abstand zu den Dingen sehen könnt, erklären könnt, ihr werdet mit diesem Irrtum in die Augen der anderen eingehen, ihr werdet durch ihre Geschichte marschieren, die eure ist, an jeder Ecke werdet ihr den Verlauf ihrer Geschichte erkennen, die eure ist und in jedem Schmerz den ihr findet, werdet ihr den spüren, der eigentlich der eure ist.
    Und so ist diese Wahrheit entstanden, dieser Teil der Wahrheit. Durch die Augen von Menschen, die ich liebe. Mit dem Schmerz, den sie verspüren. Von heute bis zum Anfang, mit mir durch sie, mit ihnen durch mich, hin, her, vor zurück. So lange, bis es keine Geschichten mehr gab, nur noch eine Geschichte. So lange, bis es keine Schmerzen mehr gab, sondern nur noch diesen einen, riesigen, unvorstellbaren Schmerz der hier jedem einzelnen zu eigen ist, irgendwo in ihm drin.
    Und hier steht es nun. Weil ich, wie ich sagte, nur rede, wenn ich persönlich reden kann. Irgendwie hast du’s geschafft, mir das Gefühl zu geben. Ich habe mich vor dir, euch auf die Knie geworfen, ich kann gar nicht anders. Jeder Mensch eine neue Chance, jeder Mensch ein Aufbäumen, jeder Mensch ein Anfang mit einem Ende und der Fresse im Dreck. Und einem Aufstehen, und genau das, genau das. Macht Muckis, nennt sich lernen.

    Weißt du, was der eine Fakt ist, den wir immer schaffen, unabhängig von der Betrachtung des Falschen und Richtigen? Was die Wahrheit offenbart, immer? Was wir sagen, in der Art, wie wir es sagen. Die Sprache ist ein Faktum. Nicht verstanden werden wollen, heißt: nicht verstanden werden können.
    Diese Sprache hier ist eine Waffe. Diese Sprache hier ist nicht Inhalt mit Ausdruck, diese Sprache ist nicht Ausdruck mit Inhalt. Diese Sprache ist Inhalt und Ausdruck, in jedem einzelnen Wort – das seid ihr. Das bin ich.

    Das hier ist, zweifelsohne: ein Meisterwerk. Nicht im Sinne von großer Kunst. Sondern im Sinne von: Werk eines Meisters. Weißt du, wer dieser Meister ist: ein niemand. Weißt du, was er hat: nichts. Nichts, außer, keine Ahnung, 30000 Euro Schulden, irgendwo, einen Haufen Dreck, in dem er jetzt gerade sitzt und einem Drogenproblem, das in seinen Ausmaßen für jeden einzelnen von euch unvorstellbar ist.
    Ich kann nicht deswegen. Ich kann deshalb. Ich habe nichts, nichts außer euch und mir und unseren Schmerzen. In dem Moment, als ich wusste, dass das Problem für mich begreifbar ist, dass ich es vielleich sogar bewältigen kann.War ich verloren, verloren an uns. Ich werde entweder leben oder sterben. Bis dahin lebe ich, in dem ich sterbe. Jeden Tag ein bisschen. Ich kann nicht anders.

    Ich brauche jeden einzelnen Menschen auf der Welt mehr, als er mich je gebraucht hätte. Diese Sprache hier, die gehört deshalb zu jedem, die will zu jedem und die kann zu jedem.

    Und gekommen ist sie zu dir, jetzt gerade. Wir brauchen über das „was?“ nicht reden, nicht über das „wie?“ und schon gar nicht über das „warum?“. Diese Sprache ist hier, weil sie weiß, dass du es kannst, wenn du denn willst.
    Diese Sprache braucht dich, kennt dich und liebt dich. Sie ist so außergewöhnlich wie jeder Mensch selbst. Die Gemeinsamkeit, die sie mit jedem hat, liegt in den Unterschieden, die sie verbindet.

    Diese Sprache sagt: steh auf! und: mach was draus! Und sie wird wissen, wovon sie redet. Es ist deine, es ist eure Sprache.

    Also: Vamanos!, würde ich sagen. Und: die Wichser werden uns schon noch kennen lernen – wenn ihr es selbst erstmal tut.

    Peace

    Gefällt mir

    1. Die Ausschließlichkeit dieser Kommentierung(en) ist – ich sag’s geradeheraus – recht verstörend! Beruht denn Ausschließlichkeit nicht darauf, von vornherein Denkalternativen gar nicht erst zuzulassen?
      Es gibt (zumindest in unserem Denkuniversum) nichts, was den Namen „die Wahrheit” verdient hätte. Wahrscheinlich gibt es gar keine Wahrheit (zumindest ist das eine rationale These, für die ich bisher noch nicht eine Widerlegung finden konnte). Doch dann sollte man prinzipiell bereit sein, Raum zu lassen für andere Wahrheiten…

      Gefällt mir

      1. Da ist gar nicht ausschließlich. Alle Möglichkeiten, alle Wege sind doch offen. Du musst sie nur gehen 🙂 Das ist doch selbstverständlich nur ein Gerippe, was sich mit allem messen oder vereinbaren wird müssen, was du für sinnvoll erachtest. Und das wird es. Und nein, eine erfassbare, begreifbare Wahrheit, die du faktisch darlegen könntest, die gibt es nicht. Das Thema ist Wirklichkeit.

        Gefällt 1 Person

        1. Aber auch die Wirklichkeit muß sich den Vorwurf gefallen lassen, über weite Strecken nicht verifizierbar zu sein. Dummerweise ist das gerade an den entscheidenden Stellen so. 🤔

          Gefällt mir

      2. Cocooning und Filterblase lassen sich zum Beispiel sehr gut vereinbaren mit dem, was ich sagte. Steht da irgendwo, dass das alles sein soll, was dazu zu sagen ist 🙂 Genau genommen soll sogar gar nichts, kein einziges Wort, von dem übernehmen werden, was ich sage.

        Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.