stoisch

Wo soll man nur mit all der rasenden Wut hin? Kann es fair sein, sie einfach (auch auf die Gefahr hin, gänz­lich Unbe­tei­ligte damit zu tref­fen) bei irgendwem abzu­laden? Aber ist Wut nicht ohnehin ein wider­wärtiger Affekt, der unter­drückt und unter keinen Umständen an die Öffent­lich­keit gehört?
Und wie ist es mit den Schäden, die nach innen gerichtete Wut hervor­bringt? Deren ange­nehmster dürfte gärend ätzender Zynismus sein, der zumindest den unschätz­baren Vorteil hat, sich als treff­sicherer Indikator für nach innen gewandte Wut entpuppen zu können.

47 Kommentare zu „stoisch

    1. Im Ernst?! Vielleicht sollte man viel öfter „nachdrücklich” werden (bzw. werden dürfen; die Hüter teils anachroner, teils an Inpraktikabilität grenzender Moralansprüche wollen ja auch noch ein Wörtchen mitreden), wo Argumente in mitmenschverachtender Weise „überhört” werden.
      Ich stecke noch immer auf der Stufe fest, durch Flucht Abstand zu gewinnen, wenn mir Freund Kleinhirn gar zu aufdringlich wird, wenn er meinen 150 cm Sicherheitsabstand penetriert…

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    2. Interessant! Wie lief das denn in deiner Phantasie genau ab? Hast du ihm von hinten überraschend in den Rücken getreten? Oder hast du dir den größten und stärksten der sogenannten „Maskengegner“ gesucht um ihn zum Duell herauszufordern? Denn in letztem Falle wärst du jetzt unser Anführer!

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      1. Ich war in so einem Supermarkt-Nebenraum am Getränkeautomaten – da bemerkte ich (nachdem ich etwa sieben Minuten lang Leergut eingeworfen hatte und fertig war), dass der Typ, der (ebenso lange) am anderen Automaten unmittelbar hinter mir die ganze Zeit über ohne Maske dort war. Sprach den auf die dortige Maskenpflicht an. Blafft der mich plötzlich durchdrehend mit „Maske, Maske, Maske, ich geb dir gleich Maske!“ an und nähert sich mir Fäuste schwingend. Tret ich den distanzschaffend in den Wanst. Fertig. Nix „Phantasie“!

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        1. Du hast dir also den dümmsten rausgefischt. Ein Sturm im Wasserglas.
          Gott sei Dank ist dir nichts passiert! Er hätte ja möglicherweise deinen Distanzschaffungsversuch parieren und dich durch Fußfege hart zu Boden bringen können. Diese Art von Räumen ist ja in der Regel gefliest. Ob es das dann wert war, entscheidet wohl nicht die Maske, sondern der Helm den du im besten Fall trägst.

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        2. … kurzer Einwurf: Nimm bitte mit ins Kalkül, daß es durchaus Tage gibt, wo das eigene Seelenkostüm arg in Fetzen hängt. Lies ruhig mal ganz sorgfältig. Welche Botschaft könnte – nur mal so als Anregung! – in der Skizze aus wenigen Strichen zu erkennen sein, in der jemand minutenlang Leergut in den Automaten reinprokelt? 🤔

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        3. Meine Leber ist seit zehn Jahren vollkommen im Arsch, ich vertrage/trinke seit etlichen Jahren nur noch etwa zweimal im Jahr ein Glas Champagner und bin ansonsten abstinent. Ich würde nach drei Bier unweigerlich auf der Intensivstation landen… Die leeren Flaschen waren ausschließlich Mineralwasserflaschen und solche von isotonischen Sportgetränken…

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        4. Eine Form der Hilfe, für die man sich – wenn alles wie am Schnürchen läuft – nicht mehr erkenntlich zeigen kann bzw. revanchieren können wird. Schon klar, das ist dann das kleinste Problem, aber gibt es vor der Inanspruchnahme des Letzthelfers wirklich keine Intermediäre, die einen nicht ganz so hohen Preis wie der Letzthelfer fordern?

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        5. Warum denke ich, wenn ich die Wörter „ein Haufen Sorgen” höre, an die Sorites-Paradoxie? Dieses Paradoxon ist übrigens nicht durch Aufhängn zu lösen, sondern durch einen Wechsel der Perspektive. Das darf wahrscheinlich getrost verallgemeinert werden: Perspektivenwechsel ist ein nicht unbedeutender Schritt zur Problemlösung…

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        6. Du hast natürlich recht. Ich habe mich ganz offensichtlich dazu hinreißen lassen, den Fokus auf rein technische Aspekte zu legen. Das tut mir Leid!
          Erhöhter Alkoholkonsum ist selbstverständlich nur ein Rädchen im Uhrwerk des sozialen Abstiegs in emotionale Verrohung und Gewalt. Ich sehe zwei Männer, keine Aufträge. Corona! Das Selbstwertgefühl leidet, die Libido mit, man bekommt keinen mehr hoch. Zeit ohne Ende, kommt man doch nicht aus der Wohnung. Die Tragik setzt sich fort. Von der Freundin mangels Sex und Respekts verlassen, fehlt jeder Sinn. Rechnungen sowie Pfandflaschen bleiben liegen, die Mietschulden steigen und ehe man sich versieht, sitzt man auf der Straße. Man pennt in der Straßenbahn ohne Ticket und schon wird man polizeilich gesucht. Eine zufällige Begegnung am Pfandautomat und ein Wort ergibt das andere.
          Es ist schon nachvollziehbar!

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        7. … inhaltlich durchaus ein stimmiges (wenngleich nicht das einzig denkbare) Szenario, aber der Sarkasmus ist abstoßend und nach meinem Empfinden untersterste Schublade. 🙁

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  1. „Wer gelernt hat, sich von der Herrschaft des Ärgers
    zu befreien, wird das Leben viel lebenswerter finden.“

    – Euripides

    Die Fähigkeit, sich von der Herrschaft des Ärgers zu befreien,
    setzt ein hohes Maß an Bewußtheit voraus. Sie transformiert
    vom (fremdbestimmten) „Opfer“ zum Individuum.

    Gruß. Nirmalo

    „Es wäre dumm, sich über die Welt zu
    ärgern: Sie kümmert sich nicht darum.“

    ~ Marcus Aurelius

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    1. Da hast Du ja ein paar aufschlußreiche Sentenzen zusammengetragen. Vielen Dank dafür. Am besten gefällt mir der mittlere der drei Aussprüche; ich vermute, das ist ein echter Nirmalo?

      Aber eines möchte ich zu bedenken geben: Es ging und geht mir um Wut, nicht (nur) um Ärger. Ärger ist sowas von normal, dafür mag ich die großen verbalen Geschütze wie „Opfer” und „Bewußtheit” gar nicht erst aus den Kasematten rollen. Wie steht es jedoch um Ärgernisse, die die Ebene der Zufälligkeiten längst verlassen haben und chronisch geworden sind durch emsiges Bestreben ebenso dümmlicher wie ignoranter Menschentypen, die sich an der Toleranz ihrer Mitmenschen dick und rund fressen und sich so durchs Leben schmarotzen?

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  2. Frei nach Paolo Coelho können wir sagen: In völliger Entspannung zu leben ist unmöglich. Vom Bogenschützen können wir lernen, daß der Bogen, will man den Pfeil weit schießen, gut gespannt sein muss. Von den Sternen können wir lernen, daß allein deren Implosion sie zum Leuchten bringt. Wir können sehen, daß ein Pferd alle Muskeln anspannt, ehe es zum Überspringen des Hindernisses ansetzt. Trotzdem verwechseln wir niemals Anspannung mit Nervosität oder Wut, „der unbeherrschten, zügellosen Schwester des Zorns“ (Georg Schramm).

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  3. jeder hat ein recht auf wut, selbst wenn die wut ungerechtfertigt ist. das zum einen. zum anderen kann man mit wutäußerungen menschen verängstigen, irritieren, vor den kopf stoßen und ihrerseits wütend machen. diese negativen effekte sollte man auf dem schirm haben… ich frage mich oft, warum die menschen nicht wütender sind, wenn sie durch obrigkeiten (oder das system) gegängelt und benachteiligt werden. stattdessen regt man sich um banalitäten auf… vielleicht aus einem ohnmachtsgefühl heraus. wut wird dann oft an schwächeren ausgelassen, die kausal gar nichts damit zu tun haben. ich finde es ziemlich dämlich und feige, wenn man seine wut falsch adressiert.

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        1. Nein, das war gemeint wie geschrieben, Pionierehrenwort!

          Aber, ganz ehrlich, das Thema Wut ist doch heutzutage komplett tabuisiert. Und es wird aktuell sehr gern benutzt, um anders Denkende politisch unmöglich zu machen. In diesem Umfeld ist es wohltuend, deutlich mehr als Biertischgeblubber zu diesem Thema lesen zu können…

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        2. entschuldige meine skepsis, aber da gibts noch ein anderes blog mit einem ähnlichen namen…
          ja, zur zeit wird politisch kräftig an der spaltung der gesellschaft gearbeitet. wenn menschen aufgrund einer unerwünscht anderen meinung zu dem c-thema, gesellschaftlich angefeindet, isoliert/ausgegrenzt werden, dann ist meiner meinung nach was faul im staate dänemark.
          ich kann die wut auf beiden seiten nachvollziehen… und denke mir dann: lieber gott schütte vernunft (oder was ähnliches) über die menschheit.

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        3. Au ja! Herr, laß Hirn regnen, aber blockiere vorher alle Regenschirme. 😇

          Ich pflichte Deinen Gedanken bei. Dieser Themenkreis hängt bestimmt auch mit einem anderen traurig machenden Mißstand zusammen, nämlich dem fast kompletten Fehler einer Streitkultur.

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        4. streitkultur wird in den schulen offenbar nicht gelehrt. ist halt auch anstrengend… und fordert geistige flexibilität sowie ein quentchen weisheit. ach ja – und empathie!
          nicht dass ich darin ein meister wäre…, aber ich bemühe mich. allerdings erfahre ich auf den blogs, dass kritische haltungen, diskussionen und wortfechtereien selten angenommen werden – eher als unbequem angesehen werden. sehr sehr schade. honig um den bart schmieren kann ich mir selbst.
          natürlich sollten verbale auseinandersetzung wie sportkämpfe fair ausgetragen werden und persönliche angriffe (die schläge unterhalb der gürtellinie) vermieden werden.
          leider sehe ich immer weniger von dieser fairen diskussions- bzw. streitkultur in unserer gesellschaft…
          weißt du, woran das liegen könnte?

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        5. Oh, ich wüßte es gern (oder hätte zumindest gern eine Antwort parat)! Dann würde ich meine Brötchen sicherlich etwas bequemer verdienen, als es mir jetzt zu tun vergönnt ist.

          Meine Arbeitshypothese zu diesem Thema ist: extreme Kurzsichtigkeit. Ja, ich stimme zu, daß Streit (wirklich Streit, der nicht verwechselt werden sollte mit Zank, der auch seine Daseinsberechtigung hat, das allerdings aber nur ganz, ganz, ganz selten) daß also Streit anstrengend ist. Derartige Anstrengungen lassen sich kurzfristig durchaus durch Verdrängungsmechanismen vermeiden. Aber das klärt nicht die Ursachen des Streit, es löst nicht das Problem als solches, sondern delegiert es nur in die Zukunft. Bis es dort zum Ausbruch kommt, kann jedes Problem noch reifen, können Gräben tiefer und Schutzpanzer noch härter werden. Langfristig dürfte der Aufwand zur Klärung des nunmehr angestauten Problems um ein Vielfaches höher liegen als möglichst nahe beim Zeitpunkt seiner ersten Anzeichen. Falls überhaupt noch eine Klärung möglich ist, die für alle beteiligten Seiten gleichermaßen annehmbar ist. Doch Langfristabschätzungen passen irgendwie nicht in unsere „Instantan”-Gesellschaft…

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        6. Keine neue Problematik jedenfalls, wie einige bereits seit Generationen gärende Konflikte zwischen religiösen Gruppierungen oder anderen Bevölkerungsgruppen intra- und interregional aufzeigen.
          Gelernt hat der Mensch erstaunlich wenig aus diesen Problematiken, die immer wieder für viele Opfer sorgen. Manchmal habe ich sogar den Verdacht, dass gewisse nationale oder andere Großmanns-Mächte eine Befriedung gar nicht wollen.
          Wut und Angstgefühle werden geschürt und vermittelnde Persönlichkeiten oft ermordet.

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        7. Eine einfache Frage, deren Beantwortung doch irgendwie leicht ins Komplexe ausufern könnte. 😊
          Also. Hypermentals Absurdistan-Blog fiel mir wegen des Namens auf. Ich wollte wissen, ob die Namensähnlichkeit auf vergleichbaren Denkschemata beruht. Besuch(e), Gegenbesuch(e), Verständnisfragen, Kommentare (mittlerweile 430 allein von Hypermental) – soweit völlig normal in Blogistan.
          Dann wurde der Abstand größer (ich wollte mir den Aluminiumhut nicht aufsetzen, den er mir über den Scheitel hielt). Also alles nicht sonderlich ungewöhnlich für Blogistan… 🙂

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        8. … auf seinem Blog gibt es Artikel, die ich mit meiner Westentaschenpsychologie so interpretiere, daß er sich keineswegs die Butter vom Brot nehmen läßt. Und warum auch nicht. Wenn alle gleich wären, wär’s Leben bestimmt gräßlich langweilig. 😉

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  4. @ „natürlich sollten verbale auseinandersetzung wie sportkämpfe fair ausgetragen werden“

    Das ist nicht weniger albern
    wie gegen einen Ball treten.

    Von Gesprächskultur können wir erst dann sprechen,
    wenn die gegenseitige Achtung gegeben ist (keine Ego-
    Spiele), der Gesprächs-Inhalt wirklich interessiert und
    eine Offenheit für Weisheit vorhanden ist.

    🌿

    @ „streitkultur wird in den schulen offenbar nicht gelehrt“

    Ja, lernen, sich in in die verschiedenen Sichtweisen
    hineinzuversetzen und aus der jeweiligen Perspektive
    heraus argumentieren… Das wird dringend gebraucht.

    Etwas ältere Kinder können das spielend lernen.

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    1. Fehlt denn bei der Aufzählung zum Thema ›Gesprächskultur‹ nicht ein sehr wichtiger Punkt, nämlich die Regeln selbst zu akzeptieren und vor allem auch einzuhalten, die, ach, so leichtfüßig in die Tastatur geklimpert werden können?

      Und ist denn, was ›alternative Sichtweisen‹ angeht, nicht ein Kardinalfehler zu glauben, man könne die Perspektive eines anderen einnehmen und aus dieser heraus sogar noch Argumente ableiten? 🤔 Findet man in Wahrheit nicht lediglich nur eigene Argumente (=Vorurteile und Unterstellungen) zu dem, was man glaubt, es können dem Gegenüber eigen sein.

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  5. Sach-Ebene oder persönliche Ebene?

    Der Grad der Reife bestimmt, wie gut die Beteiligten
    an der Sache bleiben können, bzw. wie schnell sie ins
    Persönliche abrutschen.
    Und wie gut auch das Schweigen erlebt werden kann.

    Kriterien zur reifen Kommunikation:

    01. Klarheit… im Ausdruck
    02. Sparsamkeit… in der Wortmenge
    03. Einfachheit… in der Formulierung
    04. Sachlichkeit… in der Aussage
    05. Ehrlichkeit… in der Absicht
    06. Achtung… im Persönlichen; Anerkennung des Anderen
    07. Offenheit… im Zuhören; im Verstehen-wollen
    08. Bereitschaft… zu Einsicht und Erkenntnis zu gelangen
    09. Akzeptanz… der besseren Idee oder des stichhaltigen Arguments
    10. Einverständnis… grundsätzlich dem Ego nicht viel Raum zu geben

    sachlich persönlich

    Je reifer die Beteiligten, desto weniger strapazieren sie die „persönliche“ (Ego-)Ebene (2), desto eher sind sie in der Lage, „zur Sache“, also thematisch zu kommunizieren (4) und desto mehr werden sie sich von den höheren Ebenen, zum Beispiel von der Weisheit (6) inspirieren lassen.

    🔵

    @ „Findet man in Wahrheit nicht lediglich nur eigene Argumente (=Vorurteile und Unterstellungen) zu dem, was man glaubt, es können dem Gegenüber eigen sein.“

    Wer Kommunikation als Stellungskrieg begreift, wird an einer reiferen Kommunikationsform natürlich nicht interessiert sein. Da geht es ja nur um Überlegenheit: „Wer hat das größte Ego“.

    🔵

    @ „ist denn, was ›alternative Sichtweisen‹ angeht, nicht ein Kardinalfehler zu glauben, man könne die Perspektive eines anderen einnehmen und aus dieser heraus sogar noch Argumente ableiten?“

    Ja, das geht spielend leicht – wenn man denn
    dazu bereit ist. Also einfach mal ausprobieren.

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    1. Zu geschätzt 95 % stimmen meine Ansichten mit dem überein, was Du da so eloquent dargelegt hast. Und, ganz ehrlich, dieser Dein Kommentar hat den Schatten wieder etwas gelichtet, der mir auf enigen Deiner Anmerkungen zu liegen schien (ich mache es an den beiden „Auslassungen” fest, die ich zum „Auslüften” auf dem SPAM-Haufen gelegt habe).

      Ach ja, die fehlenden 5 %: Noch immer bin ich nicht davon überzeugt, daß es möglich sei, auch unter größten Anstrengungen nicht, sich an der Denkweise (und folglich auch am Argumente-Fundus) eines anderen zu bedienen. Ich wiederhole es gern, daß man nur Eigenes wiedergeben kann, von dem man freilich nach Belieben glauben mag, das Gegenüber würde gerade so argumentieren. Was aber nicht mehr als Vorurteil und Unterstellung ist…

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  6. @ „Wo soll man nur mit all der rasenden Wut hin?“

    Georges I. Gurdjieff erzählte mal von einem
    Rat seines Vaters (meiner Erinnerung nach):

    „Wenn dich jemand wütend gemacht hat, warte
    vierundzwanzig Stunden – dann antworte ihm.“

    Ein weiser Rat. Denn so gewinnt der Junge Abstand von seinen Gefühlen. Auf diese Weise kann er erkennen, daß Gefühle kommen und gehen und daß in ihnen keine Weisheit liegt. Diese Erfahrung bietet die Möglichkeit, eine neue Erfahrung zu machen und Erkenntnisse zu gewinnen. Sie steigert die Bewußtheit und… in ihr steckt das Potenzial für Reifung.

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    1. Gut, auch ich bin zutiefst davon überzeugt, daß es unklug ist, spontan (d. h. meistens unreflektiert) auf ein Ärgernis zu reagieren. Ob das nun gerade 24 Stunden sein müssen oder ein tiefes Durchatmen, steht dahin.
      Aber der Tenor dessen, was da oben zu lesen ist, ist rasende Wut, die sich als Resultat tiefschürfender Reflexion von Tag zu Tag mehr manifestiert.

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