anders

Seit Tagen wälze ich Gedanken über Gedanken durch meine Denk­murmel. Nein, nicht mühl­stein­artig, also immer im Kreis herum. Ich bin noch auf der Suche nach dem passenden Attribut. Spontan fiel mir trüb­sinnig ein. Doch das träfe die Wahr­heit nicht einmal ansatz­weise, denn es handelt sich keines­wegs um eine Lawine, die einen erdrücken würde, vor der es kein Entrinnen gibt. Im Gegenteil, die Gedanken münden in ein Set von Haupt­sätzen, die konsistent in ihrer Wider­spruchs­freiheit sind.
Es handelt sich demnach nicht um trüb­sinnige, sondern um – und jetzt habe ich das einzig passende Attribut gefunden – um scharf­sinnige Gedanken, die aller­dings mit der über Jahre hin indok­trinierten Sicht auf für wichtig zu erachtende Dinge weder Ähn­lich­keit noch allzu viele Berüh­rungs­punkte haben.
Und nun? Nein, ich werde dieses Gedanken­set jetzt nicht publi­zieren (und wenn, dann eh nur auf Anfrage 😉), aber ich werde meinem Kräuter­garten wieder mehr Aufmerk­samkeit widmen, speziell der Ecke mit den Gift­pflanzen…

12 Kommentare zu „anders

  1. Oha, das hört sich kryptisch an! Von trübe auf scharf ist’s ein weiter Weg, den du da innerhalb der Murmel zurückgelegt hast! Das Ergebnis sind die Sätze im Haupte, wenn ich das richtig verstanden habe, die einem Teil der derzeitigen Weltbevölkerung nicht gefallen würden. Du pflegst einen Kräutergarten? Das nehme ich mir schon seit Äonen vor, will aber nicht gelingen … Mit Giftpflanzen meinst du wohl die, die bereits bei minimaler Menge wenig wünschenswerte Wirkungen nach sich ziehen, denn im Prinzip muss man nur die Dosisi erhöhen, um Wirkungen zu erziehen, die man so nicht erwartet hätte … Wie dem auch sei, so ein Set im Haupte würde mir auch gefallen – oder auch nicht …;-)

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    1. Ach, das ist doch nicht kryptisch! Kompakt trifft es wohl besser. Und in diesen 150 Wörtern (knapp 1000 Zeichen) hast Du sogar ein Thema mehr entdeckt, als ich unterzubringen gedachte. Das nennt man dann wohl Raumwunder, mit Betonung des Wortes „wundern”. 😃

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  2. Was? Wie? Wo? Was habe ich da bloß wieder angestellt, was mir als verwunderliche Entdeckung angelastet werden könnte? Nun, Wörter und Sätze habe ich natürlich sofort ihrer Anzahl nach kontrolliert und es wundert mich nicht, dass die Angaben „hinkommen“. Das neue Wunderthema muss irgendwo zwischen den Wörtern oder Zeilen stecken, wo ich es gerade nicht entdecken kann. Und? Alles sehr wundersam und das am frühen Montagmorgen!

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  3. Ich denke ich kenne diese Gedanken.
    Giftpflanzen haben den Nachteil, daß sie oft typische Symptome hervorrufen, welche dann wieder eine gezielte Suche hervorrufen. Es gibt aber auch gänzlich unauffällige Kandidaten aus der anorganischen Chemie. 😉

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        1. Naja, ich habe das Thema Kfz nicht aufs Tapet gewuchtet oder selbiges aus der Garage geschoben. Ich habe das Thema letztlich nur aufgegriffen, um zu erfahren, wie weit man dieses wohl entwickeln kann… 🤭

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