ein Jahr vergangen

Na sowas! Schon wieder ist ein Jahr vorüber. Es fühlt sich an, als wäre es gestern gewesen, da ich dieses Blog mit diesem Artikel eröffnet hätte. Doch das hängt vielleicht auch damit zusammen, daß ich in der Zwischenzeit etwas mehr über – nicht nur beim Bloggen – das diffizile Verhältnis von Anspruch und Wirklichkeit zu erfühlen begonnen habe.

Doch was ist das schon, die Wirklichkeit? Reden wir nicht allein mit dem Beispiel namens WordPress über Web-Portale, die deutlich mehr „Wirklichkeiten” beherbergen als es Blogger pro Portal gibt?

Werbeanzeigen

[Die Spoekenkiekerei )] Sektenführerin Greta

Es erfüllt mich mit wohliger und zugleich hoffender Freude, immer wieder mal auf einen Gedanken – wie diesen hier – zu stoßen, der nicht blödig-blind in Hörigkeit zu falschen Propheten verfallen ist…

Die Kieker (Die Spoekenkiekerei )

Die schwedische Klima-Göre Greta genießt in Deutschland bereits einen Fast-Heiligenstatus. „Profisegler bringen Greta Thunberg CO2-frei nach Amerika“, freute sich etwa die Rheinische Post und unterschlug, dass einer von Gretas Skippern Mitinhaber einer Fluglinie ist und dass die Crew wie selbstverständlich nach Ankunft in den USA nach Europa zurückfliegen wird, während eine andere Crew bereits mit dem Flugzeug angereist sein und das Boot nach Europa zurückbringen wird.

Selbst Pfaffen fallen vor der Göre in den Staub. Den Berliner katholischen Bischof Heiner Koch erinnern die Freitagsdemos mit Greta an der Spitze „ein wenig an die biblische Szene vom Einzug Jesu in Jerusalem“. Und auf Zeit online ist zu lesen: „Die Geschichte von Greta Thunberg ist eine, die Christen doch bekannt vorkommen sollte… Es ist die Geschichte des Franz von Assisi oder die von Johannes dem Täufer. Menschen, die aus innerster Überzeugung mit den Konventionen brechen, und dies so lange aushalten, bis andere…

Ursprünglichen Post anzeigen 203 weitere Wörter

Durchblick

Gefühlt war das heute ein Halb­marathon. Indoor, also im Super­markt. Auf der Suche nach dem Regal, in dem sich Brillen­putz­tücher versteckt haben könnten. Wo genau sollte man da eigentlich suchen? Allge­mein bei Putz­mitteln oder doch lieber speziell bei Glas­reinigern? Gibt es davon deshalb so unüber­sehbar viele, weil es so viel durch eine Glas­scheibe hindurch zu sehen geben könnte? Irgendwie konnte ich in der Abteilung der Putz­helfer­lein nicht fündig (oder besser blickig) werden.
Also ab in die Papier­abteilung. Aber nicht in die für nasale, orale oder rektale Weich-doch-haltbar-Papiere. Auch nicht in die für Schreibpapiere, denn es soll ja um (besseres) Gucken gehen, wenn auch um besseres Gucken fürs Schreiben. Bleibt also nur noch – wenn es schon um besseres Gucken geht – die Abteilung mit Linsen­gerichten. Doch auch dort nur Irrungen und Wirrungen.
Von dem, was ich suchte, war nichts zu sehen. Wie sollte es auch, schließlich brauchte ich die Brillen­putz­tücher ja gerade deshalb, weil meine Augen­gläser aussahen und so durch­sichtig waren wie Salami­scheiben… 😉

Systemrelevante Menschen

Gut gesetzte Worte zu Absonderlichkeiten in Absurdistan…

frankjordanblog

All jenen, die es als Verschwörungstheorie abtun, dass es ausser systemrelevanten Banken und Konzernen längst auch systemrelevante Menschen gäbe, ins Stammbuch geschrieben: Wer es heute nicht sieht, wird es erst dann fühlen, wenn die „Gleicheren“ auch den letzten Fetzen ihrer Maske fallen lassen.

Der Staatsdiener dient, wie der Name richtig sagt, zuallererst immer dem Staat, sprich: der herrschenden Kaste. Diese wiederum fördert jene, die ihr und ihrem System am besten dienen. Und spätestens mit der Quasi-Ernennung von Ursula Von der Leyen zur Kommissionspräsidentin und mit Christine Lagarde zur EZB-Chefin muss auch dem letzten Träumer klar sein, dass, wer dies bieten kann, jene sind, die sich im Stahlbad politischer Intrigen als maximal korrumpierbar erwiesen haben: Amtsmissbrauch, Veruntreuung, Fahrlässigkeit führen direkt an die Spitze. Was wie Versagen aussieht, ist in Wahrheit die Erfüllung der Mission. Für das System.

Im Fall Lagardes bedeutet dies, dass eine Frau an die Spitze der EZB kommt…

Ursprünglichen Post anzeigen 293 weitere Wörter

Verlängerung

So, das war er also, der erste Tag der „Verlän­gerung”. Nein, nicht Fußball. Zum Fuß­ball eigne ich mich, wie sich eine Milch­kuh zum Stab­hoch­sprung eignet. Es geht auch um keine andere Sport- oder Spielart, die per Reglement durch Mög­lich­keit und/oder Not­wendig­keit einer Verlän­gerung geadelt wäre (etwa Lang­lauf oder Streck­banken, oder wie heißt das Herum­lungern auf einer Streckbank).
Nein, es geht ganz profan um die Verlän­gerung meines Einsatzes, die mir „meine” Zeit­arbeits­firma gnädiger­weise gewährt hat. Ist schon seltsam, als ich mich vor knapp einem halben Jahr direkt bei der Firma beworben hatte, die jetzt bei der Zeit­arbeits­firma um eine Verlän­gerung meines Einsatzes gebeten hat, habe ich genau den Job, bei dem ich im Moment knapp 8 Stunden der Arbeits­wochen­tage zubringe, nicht ergattert. Wohl weil ich zu dusselig bin oder als grenz­debil wahr­genommen wurde. Und jetzt muß ich als Leih-Helot eine Verlän­gerung durch­spielen.
Ja, das Wort heißt korrek­terweise muß und nicht etwa darf. Die Tätigkeit ist intellek­tuell so heraus­fordernd, daß ich zum Schutz meines Denk­appa­rates das „Einstein-Modell” prakti­zieren werde. Zur Erinnerung: Er hat sich neben seinem (stupiden) Job im Patent­amt ein bißchen mit den Natur­wissen­schaften beschäftigt. ^_^

Überdruck

Gestern war „Familientag”. Vor ein paar Tagen fragte mich A, ob ich sie und D, ihren Ehemann, nicht nach *** fahren wolle. Die beiden sind recht entfernte Verwandte von mir – eigentlich nicht einmal das, aber die klärenden Details sind an dieser Stelle nur langweilig. Also chauffierte ich die beiden gestern nach ***. Dort trafen wir M und H und zelebrierten Familie. Im Laufe des Nachmittags stieß auch noch R zu unserem erlauchten Kreis. R, M und D sind (unter­einander) Cousin und Cousinen, A ist die Kuß­cousine von H. Soweit klar, ist der Familien­stamm­baum einleuchtend *scherz*? Dann kann’s ja weitergehen…

Da ich weiß, daß A und D schlimmste Schwierig­keiten mit ihren engsten Familien­mit­gliedern, insbe­sondere Kindern, Enkeln, Schwieger­enkeln…, haben, und es bei der verwitweten R kaum besser aussieht und sich auch bei M und H, obzwar kinderlos, arge Familien­probleme auftun, schubste ich die fünf kurz einmal an, um sie aus ihrer – mit Verlaub gesagt – Wohl­fühl­zone zu locken.
Warum das? Nun, vor ein paar Wochen habe ich mit einer Schwieger­enkelin von A und D gesprochen und bin auf völlig verkrustete Vorur­teile gestoßen. Insofern inter­essierte mich brennend, ob und wo es Kompromiß­möglichkeiten geben könnte. Ich brauchte mich nicht weiter zu exponieren: Ein winziger Schubs genügte, um den „Funken” auf die anderen fünf über­springen zu lassen. Ich konnte mich daraufhin auf die Rolle des stummen Beobachters zurück­ziehen, der mit allen Sinnen das gegen­wärtige Gefüge analysiert. Nein, es gab keinen Streit – die Leute haben mitein­ander gesprochen. Sie haben (und wenn auch nur ein Stück weit) ihre Herzen geöffnet und die Münder flossen ihnen über…