minus = plus

Eine Mauer! Der kleine Donald will seine Mauer! Er ist besessen von der Mauer. Doch halt, er ist ja gar nicht von der Mauer besessen, sondern von der Vor­stel­lung, daß sein Wille geschehe.

Mauer. Auch die höchste (oder wahl­weise längste) Mauer beginnt im Kopf. Wurde denn nicht gerade dafür der Begriff Beton­kopf erfunden?
A propos, Betonkopf: der kleine Donald will, will, will die Mauer. Die poli­tisch anders Wollenden in den Staaten wollen sie nicht (möglicher­weise wollen sie nur ihn nicht; aber solche Gefechte werden nun mal an Stell­vertreter­objekten ausge­fochten). Doch es gibt einen Kompromiß! Da eine Mauer nicht gewollt ist, besteht er mög­licher­weise im Bau einer Anti­mauer: Man nehme eine große Fräse und mache mit ihr aus der amerikanisch-mexikanischen Grenze einen tiefen Graben (sprich eine Antimauer).
Für die Durchfahrts­rechte können – ähnlich zum Panamakanal – Gebühren erhoben werden. D. h. schon nach x‑tausend Jahren dürfte sich der Bau amorti­sieren. Zudem kann sich ein Nach­folge­prä­sident (also von Trump und nicht zwin­gend erst nach dem Ablauf der x‑tausend Jahre) blei­bende Meriten als größten Graben­zuschütter verdienen…

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tea time

Ehe der Tag beginnt, werde ich mir mal schnell einen Tee kochen… Alarm! Alarm! Sprach­puritaner zu den Waffen! Alarm! Wieder ein bloggendes Subjekt entdeckt, das der deutschen Sprache nicht mächtig ist! Alarm! Alarm!

Wenn das nur so einfach wär. Kaffee wird gekocht und muß dann ziehen (ob er wohl deshalb so dünn ist?). Tee wird gebrüht (also darf der elek­trische Wasser­kocher dafür gar nicht benutzt werden?). Gebrüht und nicht gekocht, wie spezielle Kaffee­zere­monien das (mehrfache) Aufkochen vorschreiben, wird oftmals doch aber auch der Kaffee. Bis hierher ja noch halbwegs simpel, nicht wahr. Und nun der Gnaden­hammer: Warum heißt es Brühe, wo die Brühe doch gekocht wird? Auch Fertig­brühen sind das Ergebnis eines Koch­vorgangs (und anschließender Trocknung), sie werden lediglich durch Aufbrühen (ähm, manchmal) wiedererweckt.