Menschen im Vakuum

Aus TBBT stammt ein Physi­ker­witz: »Ein Geflü­gel­bauer ist besorgt, weil seine Hühner auf­gehört haben, Eier zu legen. Da er das Problem nicht lösen kann, bietet ihm einer seiner Freunde, ein Physiker, Hilfe an. Der Physiker kommt auf die Farm, nimmt mit kompli­zierten Geräten eine Menge Messungen vor und analy­siert dann die Daten. Nach einigen Tagen ruft er dann seinen Freund, den Geflü­gel­bauern, an: „Okay, ich habe eine Lösung für dein Problem, aber es funk­tio­niert nur mit kugel­förmigen Hühnern im Vakuum”« (Quelle: wiki).

Das ist wirklich ein Witz! Auch aus TBBT stammt eine echt cooper­sche Be­grün­dung: »Das war ein Witz. Es ist witzig, weil es wahr ist« (Quelle: wowikon). Doch es ist nicht nur ein Witz, sondern ein unfaßbar guter! 😃

Und die Wahrheit?! Späte­stens seit der Auf­klä­rung, seit dem Postulat vom „Guten im Menschen”, sind moralisch-ethische Konzepte entwickelt und daraus Hand­lungs­maximen und Gebote abge­leitet worden, die allesamt, wenn über­haupt, nur mit kugel­förmigen Menschen im Vakuum funk­tio­nieren, nicht aber unter realen Bedin­gungen wie etwa Konkur­renz­kampf, „Futter­neid” und be­grenz­ten und sich erschöp­fenden Res­sourcen…

Testkosten

Was könnten die sieben Regeln, die ursprüng­lich die Basis des poli­tisch-sozi­alen Lebens auf der orwell­schen Tier­farm bilden sollten, mit Urlaub im Jahr 2020 zu tun haben?

  1. Alles, was auf zwei Beinen geht, ist ein Feind.
  2. Alles, was auf vier Beinen geht oder Flügel hat, ist ein Freund.
  3. Kein Tier soll Kleider tragen.
  4. Kein Tier soll in einem Bett schlafen.
  5. Kein Tier soll Alkohol trinken.
  6. Kein Tier soll ein anderes Tier töten.
  7. Alle Tiere sind gleich.

Nein, es geht nicht um den Punkt 5 bzw. exzes­sives Saufen am Urlaubs­ort. Und auch der dritte Grund­satz ist kaum der Rede wert, außer viel­leicht bei der Frage nach FKK- oder Textil­strand. Im Grunde kann man ohne viel Grübelei auf den letzten Listen­punkt kommen.
Allerdings sollte dieser siebte Grund­satz in seiner (bereits von G. Orwell) moder­nisier­ten Form gelesen werden: Alle Tiere sind gleich, nur manche sind gleicher. Und was hat das nun mit den Urlau­bern im Jahr 2020 zu tun? In den Medien kann man es lesen: »Urlaubs­rück­kehrer können sich seit heute auf mehreren Flug­häfen in Deutsch­land kosten­los auf das Corona­virus testen lassen« (Quelle: swp.de).
Das muß sich sich auf der Zunge zergehen lassen: Wenn ein Normal­sterb­licher einen Test haben möchte, um das Infek­tions­risiko für sich und – als poten­tieller Infek­tions­herd – für andere(!) ab­schät­zen zu können, darf er munter dafür löhnen. Wer hin­gegen per Luft­fahr­zeug aus dem Urlaub zurück­kehrt, kriegt den Corona-Test hinter­her­ge­worfen (wahr­schein­lich als Extra­beloh­nung für die Nutzung eines Verkehrs­mittels mit verhee­render Umwelt­wirkung). Umwelt­freund­liche Urlauber sind auch in der Ar*ch gekniffen, pardon, sind eines Tests nicht würdig.

Merke: Hedonismus und Rücksichts­losig­keit werden belohnt, indem die Kosten für derar­tige Ego-Trips sozia­li­siert werden.

Intoleranz

Darf ich eigent­lich glauben, was immer ich will? Darf ich eine Welt­anschau­ung kulti­vieren, die sich beliebig weit von gängigen Welt­anschau­ungen entfernt? Darf ich eine eigene Meinung zu dem vertreten, was mein Glaube und meine Welt­anschau­ung sind?

Ob wohl alle drei Fragen mit einem klaren „ja” zu beant­worten sind oder viel­leicht doch mit einem zöger­lichen „ja, aber”? Die Antwort ist klar und unmiß­ver­ständ­lich im Grund­gesetz gegeben:

Artikel 4 GG: (1) Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des reli­giösen und welt­anschau­lichen Bekennt­nisses sind unver­letzlich.

Artikel 5 GG: (1) ¹Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allge­mein zugäng­lichen Quellen unge­hindert zu unter­richten. ²Die Presse­freiheit und die Freiheit der Bericht­erstat­tung durch Rund­funk und Film werden gewähr­leistet. ³Eine Zensur findet nicht statt.

Es findet sich keine Einschränkung der Art: Das Grund­gesetz gilt nur für konforme, für beglau­bigte oder für als unbe­denk­lich einge­stufte Meinungen. Und tat­säch­lich darf man nonkon­formi­stische Meinungen vertreten, ohne daß es die staats­schützen­den Organe kümmern würde; beispiels­weise die, daß die Urknall­theorie eklatante Mängel aufweist. Die Meinung hat keine poli­tischen Konse­quenzen, hätte aber sehr wohl welche, wenn es um den Zugang zu den Futter­trögen akade­mischer Elfen­bein­türme ginge; die freund­lichen Mitmenschen, die ja die Gabe haben, des Königs neue Kleider zu sehen und zu ver­herr­lichen, wüßten den Konkur­renten sehr effekt­voll zu diskri­mi­nieren…

Doch wie sieht es bei Meinungen aus, die halt poli­tisch alles andere als will­kommen sind? Was würde mit einem Menschen passieren, der eine andere Meinung zu den Gewalt­taten hätte, die vom Volk XYZ während der Regent­schaft von König UVW am Volk RST verübt worden sein sollen. Obwohl er nach Art. 4 eine von irgend einer Geschichts­doktrin abwei­chende Meinung haben und sie nach Art. 5 auch äußern darf, würde er zum poli­tischen Unmen­schen gestempelt werden, was mit dem Grund­gesetz voll­kommen unver­einbar ist. Aber wie würde man wohl den rasenden Mob aufhalten können, dem die Lynch­justiz aus den Augen blitzt?

Lieferkettengesetz

Nun gut, diese Spezies nennt sich „wissender Mensch” und nicht etwa denkender Mensch oder verste­hender Mensch. So können die Hirn­wichse­reien und geistigen Ergüsse, von denen der eine oder andere auf dieser Sammlung von Text­schnip­seln, die den Namen Blog nun nicht unbedingt verdient, unter der Kategorie „Narren­hagen” Erwähnung findet, nicht wirklich überraschen. Ja, auch das Thema Liefer­ketten­gesetz gehört in diese Kategorie.
Ich sehe mich im Super­markt eine Tüte Reis­körner auswählen. Und freilich will ich einen lücken­losen Nachweis darüber haben, auf welchen Wegen dieses (meistens, außer viel­leicht im Hoch­zeits­spalier) Nahrungs­mittel hier ins Regal gekommen ist. Ich erwarte eine Art Beipack­zettel mit Fakten zu Produ­zenten und, detailliert, jeden Produk­tions­schritt, zu Lieferanten und Zwischen­händlern, zu den Trans­port­wegen und Distri­butions­mecha­nismen. Und das alles nicht etwa nur für das Produkt, also die Tüte mit Reis­körnern, sondern für jedes einzelne Reiskorn. Es wäre doch verheerend, wenn die komplette Charge konta­miniert wäre von einem Reiskorn, dessen Reis­bauer sich, basierend auf welch verquasten Vor­stel­lungen auch immer, nicht als würdig erwiese, den ethisch-mora­lischen Gott­wesen, dort am anderen Ende der Welt, in diesem kleinen Land von nicht einmal 360 Tsd. km², Atzung zu liefern.
Ich sehe Einkäufer die Konti­nente bereisen, die mit der Uner­bitt­lich­keit histo­rischer Polit­kommis­sare Informa­tionen zum Umfeld des aktu­ellen Handels­gegen­standes „beschaffen”. Genügen diese Informa­tionen einem geheiligten Anforderungs­katalog, darf der Handel verhandelt werden. Elementare Verstöße ziehen den sofortigen Abbruch aller Geschäfts­beziehungen und einen (praktisch nicht mehr tilg­baren) Eintrag in ein Sünden­register nach sich. Falls es jedoch zu Verhand­lungen kommt, stehen sie unter dem Motto: Was immer als Preis aufge­rufen wird, wir bieten das Dreifache. Nicht laut gesprochen wird freilich die Recht­ferti­gung: Die gutmen­schelnden Gottwesen am Ende der Handels­kette wollen sich ein ruhiges Gewissen erkaufen; dafür ist kein Preis zu hoch, auch der nicht, das Prekariat im eigenen Land dafür bluten zu lassen.
Ich sehe Politiker­darsteller, die nach außen hui und nach innen pfui agieren. Deren Kontroll­wahn mittler­weile so weit geht, weltweit alles zu kontrol­lieren, nach höchst anmaßendem Werte­maßstab zu be- und vor allem zu verur­teilen. Kinder­arbeit beispiels­weise in einer mittel­asiati­schen Teppich­knüpferei ist grausam, ohne Zweifel. Ist es aber weniger grausam, diesen Kindern, die womöglich den Haupt­anteil am Über­leben ihrer Familie beitragen, die Absatz­märkte zu kappen und sie „reinen Gewissens” mitsamt ihrer Familie verhungern zu lassen?

extrem

Ach, das ist ja mal wieder schnuckelig, wie die Mario­netten der Obrig­keits­kaste (vulgo: Poli­tiker) den Verfas­sungs­schutz­bericht 2019 nach ihrem Bilde inter­pre­tieren. Leider habe ich die Voll­version bisher noch nicht gelesen, sondern mich mit der Kurz­fas­sung zufrie­den­geben müssen. Ganz ehrlich: Wer das Daten­material liest, dann aber ange­sichts der poli­tischen Verball­hor­nungen durch Poli­tiker­dar­steller und Medien nicht sofort Mittel und Wege zu eruieren beginnt, diese Demagogen poli­tisch unschädlich zu machen, hat es eh nicht besser verdient.
Tenor der Berichts-Exegese: »Extre­mi­stische Taten haben weiter zuge­nommen. Besorg­nis­erre­gend ist vor allem die Gefahr von rechts« (Quelle: BR24). Gefahr, Gefahr! Zu den Waffen! Dabei finden wesent­liche Fakten einfach keine Beachtung: Die Zahl der rechts­extre­men Gewalt­taten ist von 2018 zu 2019 um knapp 15 % gesunken. Nein, es wird hier keine Lanze für Extre­mismus gebrochen! Weder für linken noch für rechten oder sonst­welchen anderen. Deshalb sollen Zahlen sprechen.
Während die Zahl der rechts­extremen Gewalt­taten im Jahr 2019 ggü. 2018 um 15 % gesunken ist, stieg die Zahl der Straf­taten dieser „Klientel” um 9,7 %. Das ist zweifels­ohne ein unschönes Ergebnis, dem tat­säch­lich auch gesell­schaft­liche Aufmerk­samkeit zu widmen ist. Doch ohne Kontext sind derartigen Zahlen voll­kommen belanglos. Und dieser Kontext gewährt bemer­kens­werte Einblicke. Unter dem Stich­wort „politisch moti­vierte Straf­taten” gab es eine Zunahme von 36.062 (2018) auf 41.177 (2019) um 14,2 %. Die rechts­extreme „Klientel” lag mit 9,7 % deutlich darunter (19.409 → 21.290), d. h. die anderen, die nicht-rechten Extre­misten haben ihre Straf­taten um 19,4 %, also entschieden stärker erhöht (16.653 → 19.887).
Aber das ficht unsere geliebten Demagogen ja nicht an. Sie haben sich für ein Feindbild entschieden, das jetzt hinge­bungs­voll kultiviert werden muß, um der eigenen poli­tischen Linie treu zu bleiben.
Und dieses eine Beispiel ist nur die Spitze des Eisbergs! Dabei ist noch nicht einmal aufgeklärt, wer nach welchen Regeln was als rechts, links oder sonstwie extrem deklariert, um halbwegs verwertbare Fall­zahlen aus dem Zylinder zaubern zu können…

Ignoranz

Es gibt Texte oder sogar Schrift­stücke, die Menschen mani­pu­lieren sollen. Ups, schon falsch! Der Anfangssatz sollte besser anders formuliert sein: Jeder Text bzw. jedes Schrift­stück soll Menschen mani­pu­lieren. Aus­nahms­los! Wobei das Verb mani­pu­lieren keines­wegs auf die negative Konno­tation beschränkt ist. Alle Texte und Schrift­stücke sind Auffor­derungen, etwas zu tun oder zu lassen, oder sie versprechen, daß etwas getan oder gelassen werde.
Neben dieser offen­sicht­lichen „Fracht” tragen manche Texte zudem noch eine weitere, versteckt liegende Botschaft. Diese wird – o Wunder! – gern übersehen, kann aber durchaus der wichtigere, wert­vollere Teil der Text­nach­richt sein. Beispiel (Zitat aus der Luther-Bibel, 1545, 1. Mose1 Kap. 1):

»26 VND Gott sprach / Lasst vns Menschen machen / ein Bild / das vns gleich sey […] 27 VND Gott schuff den Menschen jm zum Bilde / zum Bilde Gottes schuff er jn / Vnd schuff sie ein Menlin vnd Frewlin. 28 Vnd Gott segnet sie / vnd sprach zu jnen / Seid fruchtbar vnd mehret euch vnd füllet die Erden / vnd macht sie euch vnterthan«

Den offen­sicht­lichen Teil dieses Textes (oder auch moderni­sierter Fassungen) wird jeder (Gläubige oder Un­gläubige) herbeten können: Macht euch die Erde untertan. Aber warum? Ist es denn nicht so, daß dem Menschen gegeben wird, wohin auch immer es ihn verschlägt? Fliegt denn nicht die Nahrung wie im Schla­raffen­land einfach so durch die Luft, daß man sich um deren Her­stel­lung und Zube­reitung nicht zu kümmern braucht? Sind es die Domi­nanten und Herrsch­süch­tigen, denen man extra ans Herz legen muß, sich andere und anderes untertan zu machen?
Seit Tausenden von Jahren sammeln die Menschen Erfah­rungen über sich als Spezies wie auch als Indi­viduum. Unzählige Text sind darüber verfaßt worden. Doch wieviele Bot­schaf­ten sind über­sehen oder nicht verstanden oder schlicht­weg igno­riert worden? Gibt es durch das Bewahren von empi­ri­schen Deutungen, das Analy­sieren und Aufbe­reiten daraus gewonnener Erkennt­nisse und das Verstehen des Wesent­lichen einen evolu­tionären Vorteil der Spezies Mensch? Viel­leicht bedurfte es dieses Vorteils bislang nur noch nicht? Viel­leicht bräuchte aber diese Spezies diese Fertig­keiten gerade jetzt, so kurz vor dem Abgrund und voll­kommen ahnungs­los über sinn­träch­tige Alter­nativen, mehr denn je? Tja, es reicht wohl nicht, Unter­tanen zu haben, wenn man ein unfähiger Herrscher ist…

Toleranz

»Kramp-Karrenbauer äußert sich besorgt über rechte Tendenzen«, ist seit längerem aus den Medien zu hören: »Bundes­vertei­digungs­mini­sterin Kramp-Kar­ren­bauer hat sich […] tief besorgt über rechts­radikale Tendenzen in den deutschen Sicher­heits­organen gezeigt. […] Wenn [… Personen], die er­kenn­bar rechts­extre­mistisch sind und gegen die Verfassung kämpfen, dann ge­fähr­det das laut Kramp-Kar­ren­bauer die Stabi­lität der gesamten Demo­kratie« (Quelle: BR24).
Fragen: Muß eine Demo­kratie, sofern sie diesen Namen verdient hat und nicht nur als hohle Wort­hülse trägt, nicht auch so tole­rant sein, poli­ti­sche Meinungen ertragen zu können und auch zu wollen, die vom Main­stream abweichen? Ist es nicht ein Zeichen von Diktatur, alle ab­weichen­den Ansichten unter ein einheit­liches Denk­schema (nämlich das der ver­meint­lichen Mehr­heit, das aber in Wirk­lich­keit von den Mario­netten der Obrig­keits­kaste dominiert ist) zu zwingen?
Freilich sind bei Verstößen gegen das Grund­gesetz oder bei anderen justiti­ablen Ver­feh­lungen die Mittel des Staats­appa­rates ein­zuset­zen und an­zuwen­den. Dieser Auftrag ist Bestand­teil der reprä­senta­tiven Demo­kratie. Aber er ist kein Frei­brief für eine Gedan­ken­dik­tatur! Oder in Kurz­fassung: Aufklärung und poli­tischer Dialog sind ok, Vor­ver­urtei­lung aufgrund von poli­tischer Grenz­ziehung ist es nicht.

Politsprech

Tja, das ist eine komische Geschichte: Das schmucke Auto zu Schrott gefahren, dann aber mit dicken Backen so tun, als könne niemand sonst den Schaden beheben. Das könnte ohne weiteres als Kurz­dar­stel­lung des M&M‑Treffens auf Schloß Mese­berg durch­gehen, wenn man den Medien Glauben schenken darf. Wobei beiden Ms das Wasser politisch mehr oder weniger bis zum Hals steht, dem tricoloren M nach dem jüngsten Wahl­ergebnis mögli­cher­weise etwas mehr und dem schwar­zrot­goldenen vielleicht etwas weniger.
Und dann lispelt Frau Kanzler u. a. diese bedeu­tungs­schwan­geren Worte in die Mikro­phone: »Wenn Deutsch­land und Frank­reich einig sind, ist nicht Europa sich einig. Aber wenn Deutsch­land und Frank­reich sich uneinig sind, dann ist es mit der Einig­keit Europas nicht besonders gut bestellt« (Quelle: tagesschau.de). Der erste Satz – wo mag das Pfarrers­töch­terchen ihre Deutsch­kennt­nisse aufge­schnappt haben? – besagt in prosa gesprochen: „Wir beiden Macht­menschen wissen sehr wohl, daß wir über die Inter­essen unserer europä­ischen Nachbarn hinweg regieren, aber allem voran müssen unsere Ärsche gerettet werden.” Und damit erschließt sich auch sofort die (wahre) Bedeutung des zweiten Satzes: „Eigent­lich mögen wir uns zwar nicht, aber wenn wir jetzt nicht bilate­ralen Burg­frieden halten, werden die anderen niemals nach unserer Pfeife tanzen”.

Brandbeschleuniger

Die aktuelle Nachricht heißt nicht etwa: »Ein 27‑jäh­riger Mann wurde in Atlanta ange­schossen, nachdem er sich den Anwei­sungen der Polizei wider­setzte und die Beamten physisch bedrohte; er erlag später seinen Ver­letzungen.« Doch das wäre zu seriös! In den Medien gibt es offenbar ganz andere Ansprüche, da muß es in der Schlag­zeile heißen: »Weiterer Schwarzer von Polizist getötet« (Quelle: FR). Immer schön Öl ins Feuer! Ich ertrag diese bornierten Menschen nicht mehr! Ich glaube, ich werde in einem Kloster um Asyl bitten.