Killer-Sudoku

Da habe ich mir mal wieder ein Sudoku-Heft­chen geleistet. Es war das Werbe­stich­wort „Inklusive Killer Sudokus”, das mich zugreifen ließ.
Die zugrunde liegende Idee ist recht inter­essant. Es werden nicht mehr einzelne Zahlen vorge­geben, sondern die Summen der Zahlen in verschie­denen Zell­bereichen, die jeweils aus zusammen­hängenden Einzel­zellen, welche über ihre Seiten (nicht Ecken) benach­bart sind, gebildet werden. Solche Zell­bereiche sind im hier gezeigten Beispiel jeweils farblich hervor­gehoben. Mehr als vier Farben braucht es nicht, aber das ist eine ganz andere Geschichte.

Was wollte ich noch sagen? Ach ja, der Name mag zwar reißerisch sein, ist aber gänz­lich über­zogen. Es handelt sich ledig­lich um eine nied­liche kleine Spiel­variante. Gekillt wird höch­stens die hippelige Freude an einer ernst­haften Heraus­forderung…

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gefährlich dumm

Erst vor wenigen Tagen habe ich hier über die när­rische Spezies Mensch fabuliert.
Ganz ehrlich: läßt sich die Narre­tei um das INF-Gezerre noch steigern? Auf der einen Seite dient es als bil­liger Vorwand, vertrags­brüchig zu sein und die Schuld dafür dem anderen (dem ewig bösen Russen) ohne jeden Beweis in die Schuhe zu schieben, und auf der anderen Seite tut man sehr erstaunt, daß poli­tischer Irrsinn mit poli­tischer Frag­würdig­keit beant­wortet wird.

minus = plus

Eine Mauer! Der kleine Donald will seine Mauer! Er ist besessen von der Mauer. Doch halt, er ist ja gar nicht von der Mauer besessen, sondern von der Vor­stel­lung, daß sein Wille geschehe.

Mauer. Auch die höchste (oder wahl­weise längste) Mauer beginnt im Kopf. Wurde denn nicht gerade dafür der Begriff Beton­kopf erfunden?
A propos, Betonkopf: der kleine Donald will, will, will die Mauer. Die poli­tisch anders Wollenden in den Staaten wollen sie nicht (möglicher­weise wollen sie nur ihn nicht; aber solche Gefechte werden nun mal an Stell­vertreter­objekten ausge­fochten). Doch es gibt einen Kompromiß! Da eine Mauer nicht gewollt ist, besteht er mög­licher­weise im Bau einer Anti­mauer: Man nehme eine große Fräse und mache mit ihr aus der amerikanisch-mexikanischen Grenze einen tiefen Graben (sprich eine Antimauer).
Für die Durchfahrts­rechte können – ähnlich zum Panamakanal – Gebühren erhoben werden. D. h. schon nach x‑tausend Jahren dürfte sich der Bau amorti­sieren. Zudem kann sich ein Nach­folge­prä­sident (also von Trump und nicht zwin­gend erst nach dem Ablauf der x‑tausend Jahre) blei­bende Meriten als größten Graben­zuschütter verdienen…