Idiotie

Zahnschmerz!!! Das hat der eine oder andere bestimmt auch schon erlitten: Eine kleine Karies hat sich, allen Zahn­pflege­bemü­hungen zum Trotz, in einem Zahn unbemerkt ausgebreitet, bis dieser genervt ist und gereizt reagiert. Kaltes bereitet Schmerzen, Warmes aber auch. Und wehe, beim Kauen wird dieser „karierte” Geselle zur gemein­schaft­lichen Arbeit der Zahnreihe mit eingesetzt…
Spätestens jetzt sollte ein Fach­mann konsultiert werden, sagen wir ein Zahnarzt. Gute Zahn­ärzte sind rar! Und ein guter Zahnarzt würde die Sachlage sondieren und dann – wenn es sich um eine Koryphäe von Weltrang handelt – einen ulti­mativen Heilungs­plan vorschlagen: „Wissen Sie, da kann man gar nicht viel machen. Versuchen Sie, nichts Kaltes an die Stelle kommen zu lassen. Und Warmes auch nicht. Und dann schränken Sie das Kauen ein, am besten verzichten Sie gleich ganz aufs Essen. Sie werden spüren, daß die Schmerzen nachlassen. Ein bißchen Rest­schmerz bleibt, aber das wird für Sie erträglich sein [und mir, hihihi, ohnehin nicht wehtun]. Und in kaum mehr als zehn Jahren wird die Nano­techno­logie soweit sein, das Übel binnen weniger Minuten mit einer einzigen Injektion zu besei­tigen, die eine Kapsel mit den erfor­der­lichen Nano­robotern in Ihren Kreis­lauf ein­schleust. Der Nächste bitte!

Ein solches Szenario kann nur ein hirn­ampu­tierter Sadist entwickeln?! Fast richtig! Aber es gibt noch eine Menschen­gruppe, die nicht nur so „denkt”, sondern genau so verfährt: Mit faden­schei­nigen Begrün­dungen und kolossalem Tamtam hat die Regierung die erste Corona-Welle verhindern wollen (welch eine Hybris!), was zwangläufig – da die Ursachen unange­tastet blieben und zudem praktisch jede Möglichkeit zur Entwicklung einer Auto­immunität unter­bunden wurde – zur zweiten Welle führen mußte und zur dritten Welle führen wird und zur vierten … bis endlich (höchst­wahr­schein­lich nicht vor 2022) der erhoffte Impf­stoff wirken können soll.

18 Kommentare zu „Idiotie

    1. Wirklich: unsere Zukunftsvision? Oder eher ein vorstellbares Szenario, wobei mich daran ganz brennend die Eintrittswahrscheinlichkeit interessieren würde. Es würde mich zutiefst irritieren, wenn mit den gleichen Trigger-Worten nicht auch andere Szenarien entworfen werden könnten, die weit-, weit-, weitaus wahrscheinlicher sein dürften.

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  1. …“hirn­ampu­tierter Sadist“ … Beim Nachschlagen des Terminus technicus „hinramputiert“ erhielt ich eine erstaunliche Vielfalt von Synonymen, die ich dir nicht vorenthalten möchte. Der Einfachheit halber füge ich den Link ein: …https://www.synonyme.de/hirnamputierter/… Zum „hirnamputierten Sadisten“ möchte ich nur bemerken, dass, da die Amputation – übrigens, eine äußerst grausame Methode – ja misslungen sein muss, was man am verbliebenen Sadisten erkennen kann, er nicht dafür verantwortlich gemacht werden kann: Hirn weg, Sadist noch da! Daher würde ich den „Gehirnakrobaten“ vorschlagen, denn der hätte eine Wahl und wäre daher auch für sein Tun verantwortlich …. Andererseits geht es mich absolut nichts an und wir könnten den Sadisten einfach etwas locker übersetzen, um ihm Mitgefühl unterzujubeln: Sad tènsi …

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    1. Den Begriff „Gehirnakrobat” mag ich an dieser Stelle nicht so recht: Akrobatik ist ja eine besondere Körperbeherrschung bzw. Geschicklichkeit; aber sowohl an der Beherrschung der Grauen Denkmasse als auch an der Geschicklichkeit beim Denkvorgang sind erhebliche Defizite evident. Da würde ich dann doch lieber einen Begriff gebrauchen, der in der verlinkten Auflistung offensichtlich fehlt: Dummbatz. 😁

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      1. Also der Wummbatz, der hat was für sich, womit wir der langen Liste zwei Begriffe hinzufügen könnten … Nein, ich habe mich gerade für eine neue Variante entschlossen, bei der sich jeder in einem gewissen Rahmen einbringen kann: Xummbatz ( wobei X einem beliebigen Buchstaben des Alphabets entspricht, der vom * ummbatz – Anwender je nach Tagesverfassung gewählt werden kann)

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        1. Ist es möglich, sich hier unter diesen Dreien zu entscheiden? Ähm, mir nicht! Ich habe aber auch absolut kein Problem damit, alle drei gleichberechtigt nebeneinander koexistieren zu lassen. Aber das hast Du, weitsichtig in die Zukunft sehend, sicherlich längst geraten.😊

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  2. Wobei ich mich frage, wie man gegen einen ständig mutierenden Virus eigentlich einen Impfstoff entwickeln will? Fast so unmöglich wie gegen die jährlich wiederkehrende Grippe.

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  3. Interessante Auffassung. Wer weiß das schon. Wenn so wie ich als ein Zombie Fan schon viele Filme dessen Genre gesehen habe. Bleibt mir nichts anderes übrig zu glauben das Forscher heute etwas erforschen von dem die Menschen nichts wissen bis es ausbricht.

    Grüße von Michael aus Hamburg

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    1. … anderers forschen die Forscher praktisch immer den „Spielbällen” hinterher, die ihnen von der Zeit und dem Zufall vor die Füße gekullert werden. Also auch sie wissen selten was (eher meistens nichts), ehe ›es ausbricht‹; und oftmals wissen sie es danach auch noch lange nicht.😏

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