einfältig

Einfältig ist, nur einen Weg zu kennen. Einfältig ist, die Vermutung gar nicht erst zuzulassen, daß es Alter­nativen geben kann – von der Suche danach ganz zu schweigen. Einfältig ist, die Mittel und Hand­habungen zu forcieren, durch die man in eine miß­liche Situation geraten ist, um dadurch eine Bes­serung des Übels zu erreichen.
Einfalt ist die Palette, auf der die Parteien wie mutwillige Farbtupfer drapiert sind.

35 Kommentare zu „einfältig

        1. Steht das so bei Nietzsche?! Solange ich beispielsweise an den Großen Alex oder an Napi denke, wiegt sich mein Haupt verneinend. Allerdings nickt es heftig bejahend bei den Machtmenschen, die auf dem Podest hochgetürmter Ideologien stehen: Honecker, Kim Jong-un und sein amerikanisches Gegenstück etc. pp.

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        2. Ob das beim wahnsinnigen Übermenschenphilosophen steht, keine Ahnung, ich lese ihn nicht. Eher in Schopis Wille zur Macht, auf jeden Fall stehts bei mir *g*
          Nun ja, die berühmten Ausnahmen zur Regel gibt’s natürlich auch hier, gottlob!

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    1. Ja, geht mir ähnlich. Allerdings mache ich Zustimmung und Ablehnung an den Attributen ‘ehrlich’ und ‘verlogen’ fest. An Einfalt vermisse ich Kreativität, deshalb ist mir Vielfalt mit ihrem Angebot an Möglichkeiten deutlich sympathischer als Einfalt.

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  1. Monokulturen haben eine gewisse Halbwertzeit und ich bin halt ungeduldig – und leide unter dem Schicksal der frühen Geburt.
    Wieviele haben noch den Marco Polo oder Sven Hedin-Aufkleber am Fahrzeug und kommen noch nicht mal vor die eigene Tür? Wenn das „Navi“ dann noch den Weg vorgibt, ist neben der Einfältigkeit auch noch die Eindimensionalität der Zweidimensionalität am Start.
    Kein Wunder, daß wir werder die Tiefe kennen und somit auch nicht vermissen…?

    Ich mach mir erstmal ´nen Kaffee – Gift am Morgen sorgt in meiner gedachten Einfältigkeit dazu, zu meinen wacher zu werden.

    Liebe Grüße,
    Raffa.

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        1. Es würde mich schon sehr verblüffen, wenn eine Kamera aus Menschen nicht etwas ganz anderes machen würde. Nur in welche Richtung erfolgt die Veränderung, zum Guten oder zur Blasiertheit? Und wie ist das erst in ausweglosen Situationen, in denen man sich vor jeder Beobachtung sicher fühlt?

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