Ahnungen

Ach, was muß man oft von bösen Banken hören oder lesen… (Wilhelm Busch möge mir diese Anleihe bei seiner Max-und-Moritz-Geschichte ver­zei­hen): »Nach inter­natio­nalen Medien­berichten über erheb­liche Versäum­nisse bei der Bekämpfung von Geld­wäsche ist der Aktien­kurs der Deut­schen Bank regel­recht einge­brochen« (Quelle: spiegel.de).
Warum wohl sollte diese story auf meiner unbedeu­tenden Sammlung von Text­schnip­seln über­haupt Erwäh­nung finden? Viel­leicht, weil ich während meines Zeit­arbeits­einsatzes in den dortigen heiligen Hallen öfter mal mit Vorge­setzten über­kreuz lag, weil das Prozedere zur Identi­fikation von Finanz­krimina­lität und Geld­wäsche zwar recht probate Alibi­kompo­nenten aufzu­weisen imstande, sonst aber kaum zur Bekämpfung des Übels einsetzbar schien. Nicht umsonst thema­tisierte ich vor ein paar Monaten, was ›hinter den Kulissen des Einsatz­­ortes lauerte‹ und mich mein Heil in der Flucht suchen ließ (siehe hier)… 🤨

46 Kommentare zu „Ahnungen

    1. Unbestritten! Skrupellosigkeit ist in so manchem Beruf eine tragende Säule: Nußknacker, Zahnarzt, Chirurg, Knalltütentester, Heiratsschwindler, Bonsaizüchter, Besamer oder Kastrationsfachkraft… Die Frage dürfte doch aber sein, wann die Skrupellosigkeit über das Maß hinausgeführt wird, das für das Erbringen der Deinstleistung zwingend erforderlich ist.🤨

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      1. 😂😂😂 … Kastrationsfachkraft? Das klingt so gut und weckt sofort genug Bilder, Szenen, wie Leute auf diese Nennung des Berufes reagieren würden … Danke, der Start in den Tag ist gerettet … 😁

        Ich denke, das (gesunde) Maß an Skrupellosigkeit ist dann überschritten, wenn es um persönliche Bereicherung geht, in Form von Geld oder einer zu erreichenden „Machtposition“. Dann, wenn offensichtlich etwas getan wird, das sich in legalen Grauzonen bewegt, wo man sonst aus ethisch, moralisch und auch Anstandsgründen Abstand zu nehmen würde.

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        1. Ich stimme zu: Es gehört schon sehr viel selbstgefällige Voreingenommenheit dazu, andere der Voreingenommenheit zu zeihen, die real praktiziertes unethisches Verhalten als Mißstand bezeichnen.

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        2. …bist Du wirklich bockig und hast mich geblockt, nur weil ich dachte, die Ironie wäre auch ohne Zwinkersmiley überdeutlich?

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  1. Wenn ich das richtig verstehe wurden die Hygienevorschriften übertrieben, was eher selten der Fall ist – sehr erstaunlich?! Das übertriebene Waschen des Geldes führt vermutlich zu – Verwaschungen? Nö, vielleicht wird die Kohle transparent? Auch nicht, dann würde man sie ja nach einiger Zeit kaum auffinden können … Alles sehr verwirrend, muss ich sagen! Vielleicht wurden die Megageldwaschmaschinen überfordert und das viele Geld ist jetzt so rein – na, halt reiner als rein, superrein oder so!? Vielleicht geht es auch um einen gewissen Geldwaschkraftfachkräftemangel, der – was genau zur Folge hatte …. Ich komm‘ schon noch drauf, aber erst nach meinem heiligen Kaffee, der hoffentlich nicht übermäßig gewaschen wurde und mir plötzlich als Transparenzgetränk angeboten wird!

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    1. Da bringst Du mich – ganz ehrlich! – auf eine Idee, der ich bislang so absolut keine Aufmerksamkeit geschenkt habe: Wenn man Kohle (schwarz und undurchsichtig) nur lange genug wäscht, wird sie zum Inbegriff von Luxus, nämlich zu Diamant (strahlend, klar und leuchtend). 😄

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        1. Hmmmm, wie soll ich diese Antwort interpretieren? Ist das nun ein Nein oder werde ich gerade vertröstet auf ewig, bis der Kohlenwaschgang erzeugt Diamanten, die machten mir selig … 😉

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      1. Recht hatte ich, stelle ich gerade fest! Es hat abgekühlt und diese miese Trophie, von der du in aller Hergottsfrühe berichtest, lässt auch keine sonderlich gute Laune aufkommen. Irish Coffee könnte die „Wetterlage“ entspannen: 1 Schluck Kaffee mit Wiskey wirkt Wunder!

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        1. Der Abend ist gerettet: Zuerst kommt der hamsterbetriebene Plattenspieler von Sybille Lenauer und jetzt diese lebensnahe Neuinterpretation des WWW! 🙂 🙂 🙂 Die Bloggerei macht Sinn …

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        2. Hm, es ist lange her, daß ich mich in einer Situation befunden hätte, in der der Satz: „Waun da wind wahd, do steckt da / sein Köpferl in Sand” für mich anwendbar gewesen wäre.

          Das hat sehr viel damit zu tun, daß ich einerseits Sand in den Augen nunmal grundsätzlich nicht mag und andererseits der Kopf im Sand – rein anatomisch – eine Einladung zum nächsten Arschtritt ist… 😉

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        3. Aber das Bänkle fluchtartig vor den „Hygienemaßnahmen“ verlassen, wo es gerade spannend geworden wäre … 😉 Ach du meine Güte, du wolltest nur dem aufgewirbelten Sand entkommen. Das hätte ich ahnen/wissen/verhersehen müssen …

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        4. Ich lasse mich meist überraschen, aber sich selbst überraschen ist natürlich cooler. Hmmmm, wie geht das eigentlich genau? Klar doch: Ein Departement deines Gehirns trifft heimlich eine Entscheidung, mit der andere Gehirnareale nicht rechnen, läuft vermutlich über eine Art interne Geheimsprache / Verschlüsselung oder so – wow … Das ist ja abgefahren! 😉

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        5. All das mit der „Geheimhaltung” funktioniert ja nur, weil es in der Denkkuppel meistens recht dunkel ist. So sieht die linke Hirnhälfte nicht, was die rechte ausheckt, und umgekehrt. Wenn einem dann mal ein Licht aufgeht, ist das ein Ereignis, bei dem die Ganglien vor Freude in die Händchen klatschen… Das klingt überraschend, nicht wahr. 😉

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