Eisiges Schweigen im Bundestag!

Drei Minuten und 36 Sekunden, die es in sich haben. Jedem zur Lektüre und täglicher Wiederholung empfohlen, bis die willig angenommene politische Sedierung der Plebs hoffentlich bald nachläßt.
Bleibt zu hoffen, daß die Gesinnungspolizei den youtube-Beitrag hoffentlich als Meinungsäußerung koexistieren läßt…

opablog

Mario Mieruch, Ostler, hat einen beachtlichen politischen Lebenslauf (Wikipedia).

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9 Kommentare zu „Eisiges Schweigen im Bundestag!

      1. Was? Man darf einfach so nachdenken? Diese Verordnung habe ich doch glatt übersehen! Funktioniert das für alle oder muss man da einen Antrag stellen? Dürfen Gedanken dann auch ohne Fakten-Check seitens der Regierung ausgesprochen werden? Die Verschriftlichungserlaubnis nimmt sicher mehr Zeit in Anspruch, das ist mir völlig klar, aber gibt es da schon angepeilte Richtwerte, die eventuell in meine Lebenserwartung fallen? Ach, du meine Güte, tolle Nachricht, damit hätte ich jetzt grad nicht gerechnet! 😉

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        1. Es kommt mir so vor, als wären die Fragen allesamt rhetorischer Natur, denn sie liefern offensichtlich ja auch die Antworten. 😃

          Es scheint tatsächlich an dem zu sein, daß man denken kann und darf, was immer man möchte. Aber das Gedachte darf der Laiendenker nicht etwa umzusetzen versuchen, sondern hat es schleunigst, restlos und narrensicher zu entsorgen. Das ratifizierbare Denken ist der Elite vorbehalten, die durch Laiendenken gefälligst nicht zu stören ist. Wo kämen wir da denn sonst wohl hin (und das meine ich wörtlich und nicht etwa rhetorisch)?

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        2. Laiendenken ohne Umsetzung macht irgendwie keinen recht Spaß. Gott sei Dank, habe ich beim Kommentieren nie etwas gedacht, ansonsten könnte mir das als Netzdenken ausgelegt werden, was sicher nicht erlaubt sein dürfte. Auch egal, lassen wird den Profidenkern halt den Vortritt, bis ihnen nichts mehr einfällt … Obwohl wenn ich jetzt gerade nicht denke, dann fällt mir ein, dass ich das Gefühl habe, dass denen schon seit längerer Zeit. STOP! Gerade noch geschafft, da hätte doch glatt ein Gedanke draus werden können. Puuuhh, diese Nichtdenkerei ist gar nicht so einfach!

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  1. Tja, hat er schön gesagt, aber wer guckt sich sowas schon freiwillig an?

    Ich hab mir damals mal gezielt die Debatte um die Änderung des Waffengesetzes angetan, weil ich ahnte was kommt… und ich hatte Recht. Einhandmesser sind jetzt praktisch für alle in der Öffentlichkeit verboten und für die Polizei immer ein willkommener Grund mal genauer hinzuschauen, obwohl im Bundestag ganz klar gesagt wurde, daß sich diese Änderung nur auf Jugendliche in Ansammlungen beziehen wird.

    Aber es ist ja nur das Parlament, also warum sollte sich jemand drum scheren, was da gesagt wird…

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    1. Da stimme ich zu: Die mediale Darbietung von Parlamentsdebatten ist seit langem schon anachronistisch geworden, aber sowas von.

      Und diesen „Einspieler” habe ich nicht etwa als Konsument einer solchen Übertragung aus dem Parlament entdeckt, sondern beim Stöbern auf fremden WordPress-Blogs. Die Freude, eine Nadel im Heuhaufen gefunden zu haben (ich konnte mich soeben kaum noch davon abhalten, das „Hohe Haus” lieber als Misthaufen zu bezeichnen), ließ mich den Beitrag rebloggen…

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